Achilles-Leser testen: Polar M600 – "Kleine Abstriche muss man beim Ladekabel machen"

Geschrieben von: Ellen-Jane Austin

Die Polar M600 – nicht nur Sportuhr, sondern auch Smartwatch. Was kann der Alleskönner wirklich? Wir haben die Uhr von drei Achilles-Lesern testen lassen. Hier ihr Testergebnis.

Das Produkt auf einen Blick

Allgemein

  • Betriebssystem: Android Wear 2.0
  • Farb-Touch-Display (240x240 px) mit Gorilla Glas und verschiedenen Displaydesigns
  • Wasserdicht bis 10 m (nur zum Schwimmen geeignet)
  • Interner 4 GB Musikspeicher (Google Play Music, nur mit Android Telefon)
  • WLAN

Sportlich

  • Integriertes GPS und Glonass
  • Pulsmessung am Handgelenk mit 6 LEDs
  • 24/7 Activity Tracking (Aktivität, Schritte, Distanz, verbrannte Kalorien, usw.)
  • Schlaftracking
  • Google Fit (Trainingsprogramme und Workout-Herausforderungen)
  • Smart Coaching Funktionen mit verschiedenen Sportprofilen
  • Polar Flow Webservice und App
  • Inaktivitätsalarm

Smart

  • Smart Notifications
  • Lesen und beantworten von E-Mails und Textnachrichten (Beantwortung nur bei Android Phone möglich)
  • Ăśber 400 Apps, z. B. Google's Android Wear Apps wie Gmail, Google Maps und Google Kalender

 

Bilder der M600: 

 

polar-btn 

* Link fĂĽhrt zum Achilles-Laufkatalog (Affiliate)

 

Sandra Bruns: "Ich finde die Uhr super!"

38, läuft vier mal die Woche (im September: erster Marathon in Berlin). AuĂźerdem: Einmal die Woche Zumba, morgendliches Yoga und ca. drei mal die Woche Freeletics. Genutztes Betriebssytem auf dem Smartphone: Android 

Das Design der Uhr finde ich sehr modern und stylisch. Vor allem im Vergleich mit meiner M400. Der Touchbildschirm und Bedienung mit der Handgelenksbewegung finde ich sehr angenehm. Obwohl die Uhr recht wuchtig scheint, sitzt sie sehr gut am Handgelenk.

Das MenĂĽ der Uhr ist auf dem ersten Blick sehr umfassend, aber mit PDF-Bedienungsanmeldung findet man sich schnell zurecht. Und kann sich durch die einzelnen Punkte gut durcharbeiten. Die Synchronisierung mit dem Handy funktioniert auch einwandfrei.

Die GPS-Messung klappt super und genau. Die Pulsmessung klappt auf Anhieb und die Werte sind identisch mit der Brustgurtmessung.

Insgesamt finde ich die Uhr super! 

 

Lisa Thomée: "Das Touchdisplay lässt sich sehr gut bedienen"

27, läuft drei bis vier mal in der Woche (Halbmarathon ca. 1:41 h) – am liebsten mit ihren zwei Hunden, die sie immer ĂĽberholen. AuĂźerdem: Schwimmen. Genutztes Betriebssytem auf dem Smartphone: IOS (iphone).

Die Polar M600 wurde in einer schönen roten Box geliefert, die fast schon wie eine Geschenkbox aussah und sehr hochwertig wirkte. In der Verpackung befanden sich zudem noch das magnetische USB Ladekabel, die Sicherheitshinweise und ein Manual. Durch das Fenster in der Verpackung konnte ich bereits mein neues Schmuckstück erkennen, und freute mich sehr dass ich das weiße Modell bekommen hatte (JUHUUUUUUU!), welches ich persönlich für mich als Frau deutlich schöner finde.

Die Uhr lässt sich durch den Magneten unkompliziert mit dem Ladekabel verbinden, jedoch musste ich leider feststellen, dass das Kabel trotz des Magneten verrutschen und der Ladevorgang unterbrochen werden kann, was sehr ärgerlich ist, da man es womöglich erst bemerkt, wenn man die Uhr benutzen möchte.

Während des Ladevorgangs lud ich mir die benötigten Apps runter. Ich habe sowohl die Android Wear App als auch die Polar App auf mein Iphone geladen, mich registriert und die sich noch im Ladevorgang befindende Uhr über Bluetooth mit meinem Iphone gekoppelt. Das geht ganz einfach über einen Code, den man auf dem Smartphone eingibt. Der Ladevorgang dauerte etwa zwei Stunden.

Kurz musste ich ein paar Daten wie Körpergröße, Gewicht etc. eingeben, um eine genauere Angabe zum Kalorienverbrauch zu gewährleisten und meine Genehmigung erteilen, beispielsweise um GPS Daten abrufen zu können. Zuerst hatte ich Bedenken, dass es mit der Polar und dem Betriebssystem IOS Probleme geben könnte, da die Polar für Android ausgelegt ist. Jedoch funktionierte die Koppelung ohne Weiteres, die App ist selbsterklärend und ich benötigte dafür keine Anleitung.

Nach dem ersten Aufladen und der Aktivierung durch die App, bin ich direkt zu einem ersten Trainingslauf aufgebrochen, ohne die Anleitung gelesen zu haben, da ich ein absoluter Anleitungsmuffel bin, frei nach dem Motto "Learning by doing". Vor lauter Vorfreude hatte ich mir jedoch ein Tutorial zu der Polar M600 angeschaut, daher waren mir die Grundfunktionen bereits geläufig.

Das Touchdisplay ist sehr hochwertig, es lässt sich sehr gut bedienen, reagiert sofort und selbst mit verschwitzten oder beim Schwimmen nassen Fingern, reagiert die M600 zuverlässig.

Das Design der M600 gefällt mir sehr gut, die Farbauswahl ist gelungen, da kaum eine Smartwatch oder Laufuhr in weiß verfügbar ist und ich schwarz immer total langweilig finde. Es gibt ein großes Farbdisplay und zudem noch zwei Bedienknöpfe, einen an der Seite und einen unterhalb des Displays. Das Silikonarmband wirkt hochwertig, obwohl weiß anfälliger zu sein scheint, ist es nach mehreren Lauf- und Schwimmeinheiten noch immer strahlend weiß und es hat viele Verstellmöglichkeiten, sodass es an jedes Handgelenk anpassbar scheint.

Mit anderen Laufuhren verglichen, wirkt die Polar verhältnismäßig schwer. Leider ist die M600 aber für mein sehr schmales Handgelenk deutlich zu groß, wirkt fast wie ein Fremdkörper und ist mir eindeutig zu breit. Ich verstehe natürlich, dass eine Smartwatch mit so vielen Funktionen auch eine gewisse Größe haben muss, ich persönlich würde dann aber lieber auf das sehr großzügige Display verzichten und durch ein kleineres das Volumen der Uhr verringern.

Obwohl ich sonst nie allergische Reaktionen hatte, bekomme ich, sobald ich die Uhr länger trage, rote Abdrücke, egal ob ich die Uhr etwas enger oder lockerer trage. Ich habe auch versucht die Uhr Innen zu trangen: Brachte leider keine Besserung. Woran das liegt, kann ich leider nicht sagen. Was mir jedoch ebenfalls negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass sich das Armband durch die große Uhr nicht optimal an mein Handgelenk anpassen lässt.

 

Jan Sibben: "Kleine Abstriche muss man beim Ladekabel machen"

31, läuft zwei bis drei mal die Woche ca. 10 Kilometer und ebenso oft Freeletics (Workout mit Eigengewicht). Genutztes Betriebssytem auf dem Smartphone: Android.

Die Verpackung der Polar M600 macht einen wertigen Eindruck und vermittelt eine gute Ăśbersicht ĂĽber die enthaltenen Funktionen. Im Lieferumfang enthalten waren die Polar M600, ein USB-Ladekabel, eine Kurzanleitung und die Garantiekarte.

Optisch macht die Uhr einen sportlich eleganten Eindruck. Sehr schön finde ich, dass es nur glatte Oberflächen und wenige Schmutzfänger in Form von Kanten oder Aussparungen gibt. 

Die Inbetriebnahme gestaltete sich recht problemlos, da die Uhr Schritt für Schritt durch die Instalation führt. Sobald die Einrichtung abgeschlossen war, machte ein kleines Tutorial mich mit der Steuerung vertraut. Der Großteil der Steuerung läuft über das Touch-Display. Außerdem sind noch zwei Knöpfe vorhanden, mit denen man schnell in die Trainings-Funktion und in das Hauptmenü gelangt. Diese liegen unter dem Silikonarmband, sodass auch hier keine große Verschmutzungsgefahr besteht.

Die Uhr passt sich mit ihrem gewölbten Korpus und dem relativ weichen Silikonarmband sehr gut an den Arm an und auch die Schließe sitzt schön fest. So klappert und wackelt beim Sport auch nichts.

Alles in Allem macht die Polar M600 einen qualitativ hochwertigen Einduck.

Kleine Abstriche muss man beim Ladekabel machen. Dieses ist magnetisch und kann nur in zwei bestimmten Positionen an die Uhr angeschlossen werden. Allerdings ist der Magnet relativ schwach und somit ist es etwas knifflig die Uhr beim Aufladen so zu positionieren, dass das Kabel nicht abrutscht.  

Hier geht's zum Fazit.


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