30 Juni 2010 02:00
Lieber Achim & Co,
ihr habt doch sicher auch Erfahrung mit an den Brustwarzen reibendem Textil. Ab Kilometer 10, wenn mein T-Shirt mit circa ein bis zwei Litern Schweiß durchtränkt ist, reibt der schwere, nasse Stoff (egal welcher) unablässig an den Brustwarzen, was ab Kilometer 13 bis 14 zu stechendem Schmerz und ab Kilometer 16 zu Blutflecken auf dem Shirt führt. Um dies zu vermeiden, klebe ich die Brustwarzen vor dem Lauf immer mit Pflaster ab. Das hilft soweit ganz gut. Da ich allerdings über eine grundsolide Brustbehaarung verfüge, gibt es da noch den Schmerz beim Entfernen des Pflasters. Oder das Pflaster löst sich auf und lässt sich hinterher nur schwer entfernen. Daher nun meine Frage: Gibt es für das Problem alternative Lösungen?
Hochachtungsvoll, Ehli
Experten antworten:
Lieber Ehli,
leider nein, eine Alternative ist mir nicht bekannt.
Besten Gruß, Dr. Dirk Pajonk
Ehli, du Weichei,
wie willst du einen Marathon durchstehen, wenn du schon bei Nippelziepen quiekst?
Quäl dich, du Sau, Achim
Hallo Ehli,
probiere es einmal mit Vaseline. Soll aber auch nur manchmal helfen. Ich hatte voriges Jahr im April in Boston ein völlig verblutetes Hemd. In Berlin im September habe ich, um genau dieser Frage etwas entgegnen zu können, komplett dasselbe gemacht. Gleiches Hemd, nichts drauf auf die Brust - und? Kein Blut! Es ist also irgendetwas anderes, aber was? Ansonsten gilt das Motto: Der Schmerz geht, der Stolz bleibt. Außerdem lenkt es von dem Brennen in den Beinen ab.
Grüße, dein Klemmbrett-Karraß
Leser antworten:
Moin!
Ehli schrieb neulich über seine Problem mit aufgescheuerten Brustwarzen –ich kenne das Problem auch, und es gibt eine Lösung, zum Beispiel hier.
Ich habe diese Pflaster in den Tropen benutzt und bei beißender Kälte, sie helfen! Beim Training reicht ein Strip pro Seite, das Abziehen tut nicht weh. Beim Marathon sollte man zwei Strips kreuzweise drauftun, für alle Fälle.
Diese Pflaster gibt es meines Wissens nicht im normalen Verkauf in Deutschland, aber Nachfragen bei 3M oder Einkauf in den USA sollte möglich sein.
Viel Glück! Klaus Germer

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