30 Juni 2010 02:00
Hallo Piet,
zweimal wöchentlich Pilates oder dreimal wöchentlich 30 Minuten Jogging sind jeweils kein Problem für mich. Nun möchte ich (58) diese Belastungen zusammenführen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich das pulsgesteuerte Ausdauertraining oft zu Walken reduzieren sollte und auch das Muskeltraining nicht ausreizen darf. Nach Pilates auch noch die Ausdauer zu trainieren, ist dann aber gut möglich.
Meine Frage: Bringt es Vorteile, für das jeweilige Training einen eigenen Tag auszugucken und dadurch zwei trainingsfreie Tage pro Woche zu erhalten? Oder sind vier bis fünf trainingsfreie Tage pro Woche durch die Kombi Walken nach Pilates sinnvoller?
Danke für Ihre Empfehlung, Gismo
Hallo Gismo,
Du bist ja echt fleißig unterwegs, Hut ab. Trainingseinheiten zu kombinieren, ist dann aus sportlicher Sicht sinnvoll, um bestimmte Trainingsreize zu setzen. Beim Triathlon ist das besonders einleuchtend: Da werden zum Beispiel Rad- und Laufeinheit gekoppelt. Auch nach intensivem Lauftraining ist mit genügend zeitlichem Abstand eine lockere halbe Stunde zur Kompensation mitunter hilfreich und gut.
Pilates und Laufen sind nun nicht unbedingt zwei Sportarten, die man in enger Abfolge kombinieren muss. Das schließt nicht aus, dass beide voneinander profitieren können. Neben der Frage der Sinnhaftigkeit stellt sich die Frage, ob man genügend Zeit hat, um zweimal am Tag Sport zu treiben. Denn bei uns Freizeit- und Hobbysportlern – auch bei gehobenem Anspruch – sind die Trainingseinheiten am besten, wenn sie Zeit zum Wirken haben und ohne Hast und Hektik absolviert werden. Ich hätte keine Lust, beim Pilates schon mit leichter Sorge daran zu denken, dass ja noch eine Laufeinheit geplant ist, die sich wegen der Pilatesübungen schwerfällig anfühlen könnte und von Joggen eigentlich keine Rede mehr sein kann.

Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.