Erstellt von: saxwolf
in Blogs am 25. Oktober 2010
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Komisch tausende Gedanken ginge mir durch den kopf wie ich den Laufbericht beginnen soll. Nun sind alle weg.
In der letzten Woche vor dem Start hat es mir der Trainingsplan wirklich nicht leicht gemacht.. Über 50 km hatte er im Angebot, die alle abzuarbeiten waren.
Hey ich denke es ist Tapering angesagt also ausruhen und evtl. mal ne kurze Einheit.
Faul im Liegstuhl liegen und coole Drinks zu mir nehmen.
Bisschen geschummelt hab ich ja und die Kraft/Stabilisationseinheiten sowie Badminton wegfallen lassen.
Tag für Tag wurde ich aufgeregter. Ein Blick auf den Wetterbericht brachte ja auch nicht die besten Aussichten evtl. Regen und starker Wind .
Endlich ist der Tag da. die Nacht wie immer etwas schlecht geschlafen aber sonst fühlte ich mich wohl. Warum auch immer kamen wir diesmal etwas spät in Dresden an.
Fred (Berlinfan) hab ich mit seiner Truppe leider nicht getroffen denn seine Nachricht hatte ich erst am späten Abend gelesen.
Das Wetter war wie vorhergesagt etwas windig. Zum Startzeitpunkt noch nicht so schlimm aber ein Marathon geht nun mal nicht bloß 30 min.
Erst drei min vor Startbeginn kam ich am Start an. Block C das war hinter dem 4 h Zielläufer.
Naja egal, auf 42,2 km vergeht viel Zeit und läuft viel Wasser die Elbe herunter. Der Startschuss knallte und langsam kam das Läuferfeld in Bewegung.
Ich lies mir eigentlich Zeit und kam erst nach 3 Minuten auf meine Geschwindigkeit.
Also von Anfang an war es mein Hauptaugenmerk mich immer wieder auszubremsen.
Da hatte ich ja ein sehr gutes Werkzeug sprich Uhr mit ziemlich genauen Laufsensor (kein GPS). Nach ca. 2.5 km wurde ich von hinten von einer jungen Frau angesprochen.
Es war Diana die an mir vorbei flitzte.. Vor lauter Aufregung hatte ich vergessen Ihr einen guten Lauf zu wünschen. Es ging noch alles echt eng zu und ich mussten mich an manchen Läufern vorbei drängeln.
Nach ca 4,5 km lichtete sich das Feld etwas weil die 10 km abbogen.. So langsam kam ich in meinen Trott und auch die erste Verpflegungsstelle war schon da. Ich trank jedes mal ausgiebig viel.
Ich weiss nicht mehr genau wie es voriges Jahr war aber diesmal waren echt viel Sambatruppen und andere Kapellen am Straßenrand. Mir kam es vor als würde es durch die ganze Stadt hallen. So zog sich der Lauf durch die Stadt. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und nach ca 55 min erreichte ich die 10 km Marke. Waren da schon etwas Müdigkeit in den Beinen zu spüren ?. Naja 10 km sind eben 10 km.
In Richtung großer Garten wurde es dann etwas schwerer lag evtl. am Wind und das es ein klein bisschen bergan ging. Allgemein nahm der Wind immer mehr zu und ich versuchte oft mich hinter einem großen Läufer zu verstecken aber leider fand ich keinen der in meiner Geschwindigkeit lief.. Die Kilometer zogen so dahin und schon war der Punkt erreicht, wo die Halbmarathonis ins Ziel einliefen und wir die zweite Runde antraten. Vor einem Jahr war ich froh endlich ins Ziel zu kommen und nun bin ich selber dabei. Wahnsinn ! Natürlich habe ich die 21,1 km in den Beinen gemerkt aber es war kein Grund langsamer zu werden. Meine Uhr zeigte immer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 5:29 min/km an. Nach den Verpflegungspunkten waren es meist 5:30 min/km. Die Strecke ging jetzt auf den Elbradweg in Richtung Dresden Blasewitz. Zwischen Kilometer 23 und 27 wurde es etwas ruhig. man vernahm nur die Schritte und das Atmen der Läufer. Ich hörte kurze Schritte hinter mir und wurde von einem Läufer überholt.
Erstellt von: saxwolf
in Blogs am 20. Oktober 2010
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Im 2500. Jahr nach der Schlacht von Marathon findet der 12. Morgenpost Dresden Marathon in 3 Tagen und 11 Stunden statt.
Steht auf der Seite vom Dresden Marathon.
Noch etwas mehr als 3 Tage und ich nehme den dritten Marathon in Angriff.
Vom Training her hab ich eigentlich ein recht gutes Gefühl meine Trainerin hat mich mit fast 2400 km genug durchs Land gescheucht und auch die letzten Wetterkapriolen bremsten mich nur begrenzt. Das erste mal bin ich aber auch an einem Punkt angekommen, wo ich mich vor allem auf das "nach dem Marathon"freu. Das Wetter hat da wahrscheinlich Hauptschuld. Wenn ich auf den Wetterbericht für Sonntag schau dann hält sich meine Begeisterung noch mehr in Grenzen.
WINDSTÄRKE 4 na hoffentlich schaff ich da wenigstens die Mission 239.
Hoffentlich gibt es einen Läufer (kann auch Läuferin sein) mit breiten Schultern als Windschattenspender.
Weidmanns Heil...
gestern während meiner Runde durch den Wald es war schon bisschen Dunkel aber man sah noch was. Plötzlich ein lauter Knall neben mir und kurz danach sprangen zwei Rehe aus dem Busch. So schnell hatte ich noch nie meine Stirnlampe aus der Tasche gekramt und eingeschalten.
Also WICHTIG für alle abendlichen Waldläufer immer gut sichtbar durch den Wald laufen sonst landet man evtl. als Wildbret auf dem Festtagstisch.
Kaufrausch auf der Laufmesse...
Nach 5,4 km Fahrtenspiel und anschließenden Duschen ging es heut nach Dresden Startunterlagen abholen und dann mal bisschen auf der Laufmesse bummeln.
Naja kaufen will ich ja eigentlich nichts nur mal kurz schaun. Obwohl Blasenpflaster kann man schon mal gebrauchen aber mehr nicht.
Als erstes ging es an den Stand von Polar aber zum Glück hab ich ja schon das Modell mit extra Seriennummer und Sonderschnickschnack und es gibt auch nichts neues dafür.
Stolz auf mich nichts gekauft zu haben ging es zum nächsten Stand.
Oh tolle Idee Magneten für Startnummer. Na gut nehm ich, die Verkäuferin war auch recht nett. und da man so ein Teil auch mal verlieren kann, noch ein zweites. Am nächsten Stand lauschte ich einem Gespräch über Sportlernahrung. Hm son Zeug für nach dem Lauf kannn man ja mal ausprobiern dazu noch ein paar Powerbar und weil ich so kauffreudig war stellte mir der freundliche junge Mann noch ne Packung "vor dem Lauf" Pulver gratis dazu.
Glücklich über meine tollen Pülverchen stolperte ich an einem Schuhstand vom gleichen Dresdner Händler vorbei. Naja meine Schuhe haben nun auch schon fast 2500 km hinter sich, der Winter steht vor der Tür ging es mir durch den Kopf und kurz danach war ich im Besitz von tollen wetterfesten Schuhen mit Continentalsohlen Goretex und mal endlich in dunkler Farbe.
An der Kasse fiel mir noch das Blasenpflaster ein .
Erstellt von: saxwolf
in Blogs am 05. September 2010
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Schon ein Jahr ist es seit meinem ersten Lauf um den Stausee her. So richtig gut hab ich ihn nicht in Erinnerung da ich damals ganz schön abgekackt bin. Vorgabe waren 2h 15min also mehr als 10 min schneller als 2009.
Ich stellte mich ziemlich weit hinten ins Starterfeld um erst gar nicht in Geschwindigkeitswahn zu verfallen. Die Strecke ist sehr profiliert und wohl eher als Crosslauf einzuordnen. Die erste Runde lief ich in 1h 9 min also fast 2 min zu langsam.
Schön war es jetzt noch etwas nachzulegen und das Tempo zu erhöhen. Übrigens ist es ein großer Vorteil weiter hinten zu starten. Man wird nie überholt und es gibt unwahrscheinlichen Auftrieb an anderen vorbei zu ziehen. Die üblen Anstiege unter anderem Treppen und querwaldein rauben mir ein ganzes Stück Zeit, weil ich sie großteils im Schritt gelaufen bin.. Naja letztendlich bin ich nach 1h 16 min 2s eingelaufen. Nicht meine Zielzeit aber immerhin 10 min schneller als voriges Jahr und bei weiten nicht so "halbtot".
Langsam reicht es aber auch mit Wettkämpfen . 3 Wochenenden 3 Wettkämpfe. Nächste Woche ist erstmal ne schöne Wanderung wieder angesagt.
Erstellt von: saxwolf
in Blogs am 05. September 2010
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Eigentlich hatte ich ja versprochen von meinen letzten Läufen zumindest vom Marathon im Piztal einen kleinen Bericht zu hinterlassen aber nun ist schon soo viel Zeit vergangen und aus Aktualitätsgründen macht es wohl keinen Sinn mehr.
Nur kurz:
Stadtmauerlauf Freiberg 15 km 1 h 16 min 18 s
Erstellt von: saxwolf
in Blogs am 26. Juli 2010
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Nach langer Zeit mal wieder bei Achilles. Vielleicht schaff ich es ja mal mein Profil zu überarbeiten. Ach und da ist ja doch wieder bissl was in letzter Zeit passiert bei mir.
Zumindest rein aus läuferischer Seite. Als erstes mal wieder der obligatorische Stadtmauerlauf in Freiberg (schon lange her) und als Highlight mein zweiter Marathon (auch lange her). Vielleicht schaff ich es ja mal einen kleinen Bericht zu schreiben aber Zeit ist recht knapp und ich muss ja auch noch trainieren.