Wie lang ist meine Laufstrecke wirklich?
Erstellt von: gpsies
in Blogs
am 26. Juli 2010
Die genaue Länge einer Trainingsstrecke ist sehr wichtig. Sie gibt Auskunft über die eigene Form und lässt Hochrechnungen auf eine Gesamt-Platzierung zu. Oft verschätzen sich Läufer im Training zu ihren Gunsten, denn die angenommenen 10 sind in Wirklichkeit nur 9,3 Kilometer. Neben der echten Abmessung der Strecke in der freien Natur, wie dem Abfahren mit dem Fahrradtachometer oder dem GPS-Gerät, gibt es alternativ die komfortable Möglichkeit, die Strecke am heimischen Bildschirm auszumessen.
Der Vorteil liegt auf der Hand: Streckenlängen können nicht nur kontrolliert, sondern auch geplant werden. Oft entdeckt man in der Vogelperspektive alternative Wege oder Schleifen, die eine Strecke reizvoller machen. Ein weiterer Vorteil sind die kumulierten Höhenmeter, die bei der Planung am PC oder Mac mit ausgegeben werden können. Grundsätzlich kann diese Methode für alle Sportarten im Freien angewendet werden, neben Laufstrecken oder Mountainbike-Singletrails können sogar Schwimmstrecken im See vermessen werden.
Genug der Theorie, jetzt zur Praxis: Laufstrecke vermessen
- Aufruf des Achim Achilles Laufstreckeneditors
- Ort auswählen: entweder durch verschieben oder der Ortssuche oberhalb der Karte
Tipp:
Ermittle die am besten geeignetste Zoomstufe (entweder Mausscrollrad oder einstellen per Fadenkreuz auf der linken Seite) - Geeignete Karte auswählen. Ich bevorzuge OpenStreetMap, weil da auch kleinste Wege eingezeichnet sind oder die Satellitenaufnahmen von Google
Tipp:
Du kannst auch in den Vollbildmodus (siehe rechts oben in Karte) wechseln, dann wird der gesamte Bildschirm ausgenutzt - Startpunkt aussuchen und loslegen. Ein "klick" auf der Karte setzt einen Punkt. Durch klicken von weiteren Punkten entsteht eine Linie bzw. Strecke. Falls du einen Punkt zu viel geklickt hast, kannst du ihn durch anklicken wieder entfernen. Einen Punkt kannst du auch verschieben, indem du auf dem Punkt klickst und ihn bei gedrückter Maustaste verschiebst.
Tipp:
Probiere es einfach mal aus ;-)
Die Länge der Strecke wird dir sofort angezeigt. Nach ein paar Sekunden aktualisiert sich auch das Höhenprofil. - Falls du die Strecke deinen Freunden zeigen oder einfach nur archivieren möchtest, dann kannst du sie jetzt speichern: "auf GPSies speichern". Dazu musst du dir nur noch einen Namen ausdenken.
Tipp:
Trage zusätzlich noch eine Beschreibung oder Hinweise ein, die für andere nützlich sein können.

geschrieben von mash, August 01, 2010
Gruss -m*sh-
geschrieben von Runnicus, August 01, 2010
Habe es nochmal gegoogelt..
http://www.90kilo.de/ausruestung/garmin-forerunner-305-im-test-124.html
Vielleicht hilfts?
geschrieben von uni9, August 01, 2010
geschrieben von Runnicus, July 30, 2010
Gruß Klaus
geschrieben von rennsittich, July 30, 2010
Gibt es dafür iegendeine Erklärung? Ich dachte Chip ist Chip und bleibt Chip und altern kann sowas doch nicht, oder? Hat noch wer solche Erfahrungen gemacht?
geschrieben von karwal, July 28, 2010
der linke knopf des forerunner 305 ist für die runden - einfach bei jeder neuen runde draufdrücken, danach weisst du genau wieviele runden du gelaufen bist mit welchen zeiten.
@alle anderen: seid doch nicht so pingelig! 30m auf einen kilometer - hallo? laufen wir unter einem dreier schnitt oder was? ich bin schon gottenfroh muss ich nicht mehr die landeskarten mit dem lineal abmessen.
geschrieben von mash, July 28, 2010
Gruss -m*sh-
geschrieben von uni9, July 28, 2010
ja, Deinen Bericht versteht niemand besser als ich, aber das mich jetzt meine Forerunner 305 auf dem Platz bei den Runden so enttäuscht, macht mich sprachlos. Ich schaue es mir bei Googleearth öfter an und da sieht es manchmal aus, als würde ich übers Tribünendach laufen.
geschrieben von mash, July 28, 2010
ichhabe auch eine RS400 von Polar und bin am Anfang schier verzweifelt - lies mal das hier:
http://achim-achilles.de/laeuferblogs/blogs/polar-footpod-s1.html
Die alten Kommentare sind leider weg, aber das Fazit bleibt. Der Sensor muss richtig gut fixiert sein.
Gruss -m*sh-
geschrieben von uni9, July 28, 2010
ich bin eigentlich ziemlich frustriert. Ich bin eigentlich auch - wie Runnicus - ein "Krümmelkacker". Ich hatte mir vergangenes Jahr eine Polar 400 gekauft und hatte mehrmals den Laufsensor auch über eine längere Strecke kalibriert. Natürlich laufe ich aber desöfteren in sehr unterschiedlichem Tempo. Das Ergebnis war manchmal ok, manchmal riesige Abweichungen. Ich muss dabei sagen, dass ich sehr oft im Kreis (Fußballpaltzrunden) laufe und ich nach einiger Zeit einfach nicht mehr weiß, wieviel Runden ich denn jetzt eigentlich gelaufen bin. Da hilft mir die Uhr dann eben auch nicht mehr weiter. Ich stand immer vor der Frage. Zeigt sie jetzt 200m zuviel oder zu wenig an. Jetzt habe ich mir eine Forerunner 305 gekauft und das Ergebnis ist, dass sie auf 10km 300m zuviel anzeigt. Das Positivste ist noch, dass sie es immer macht und mich daran orientieren kann und weiß, wieviel ich wirklich gelaufen bin. Wenn ich denn aber mal eine andere Strecke (Wald etc.) laufe, habe ich natürlich jetzt kein großes Vertrauen mehr in meine Forerunner. Natürlich ein Luxusproblem, aber trotzdem....
geschrieben von mash, July 28, 2010
Zur GPS-Genauigkeit: Im Wald und in engen Taelern ist die Genauigkeit meist weitaus schlechter als 10m. In Innenstaedten gilt das ebenfalls. Ein Phaenomen, das ich schon des oefteren beobachtet habe ist, dass die Signale von Satelliten (die egentlich gar nicht direkt sichtbar sind fuer das Geraet) an Felswaenden reflektiert werden und so zu einer fehlerhaften Ortsbestimmung fuehren. Das GPS zeigt dann jedoch an: "Oh toll ich habe sechs Satelliten, also ist die Geauigkeit zwischen 3 und 4 Metern" - was latuernich Quark ist. Also man sollte den gesunden Menschenverstand niemals ausschalten.
geschrieben von Halef, July 28, 2010
mal ein kleiner Zwischenruf. Meines Wissens ist das GPS für den zivilen Bereich doch auf Minimum 10m ausgerichtet. Kleinere Abstände sind nur dem Militär vorbehalten. Ergo sind Ungenauigkeiten bei allen zivilen GPS-Geräten vorprogrammiert. Entscheidend ist aber doch, dass die Länge der Laufstrecke für die Zeitmessung und deren Vergleichbarkeit genutzt wird. Und ob jetzt die Distanz nun 10,01 oder 9,62 km beträgt ist letztlich egal. Die Länge verändert sich ja nicht und für die Messung der Trainingszeiten ist eben jenes das entscheidende Kriterium.
Cheers
Halef
geschrieben von Runnicus, July 27, 2010
Gruß
Klaus
geschrieben von mash, July 27, 2010
Wenn ich mich recht erinnere habe ich im Polar-Forum mal gelesen, dass die Streckenvermessung allgemein bis zu einer Abweichung von 3% als ausreichend genau gilt.
Das sind 30 Meter pro Km; oder 300 Meter pro 10 km. Bei einem HM also schon mehr als ein halber km und bei Marathondistanz deutlich ueber einen Kilometer.
Fahrradtacho und GPS differieren bei mir in der Regel auf 30 km schon knapp einen km - egal wie ich das kalibriere.
Der Laufsensor (Polar S1) zeigt auf dem Hinweg (bergauf) 6.9 km und auf dem Reuckweg (gleiche Strecke bergab) nur 4.8 km.
Moderne Geraetschaften spiegeln uns durch Digitalanzeigen und Stellen hinter dem Komma eine Genauigkeit vor, die sie in der Realitaet nicht erreichen.
geschrieben von Runnicus, July 26, 2010
Danke für die Tips, aber wie genau ist das wirklich?
Mich macht es verrückt, wenn die Strecken immer wieder differieren. Habe die Entfernungen bisher via Map24 gemessen und komme nie auf das, was mir mein Laufsensor sagt...
Und 170 Meter machen schon was aus auf 6km.
Gruß
Klaus













http://books.google.de/books?id=cAeEHffOjW0C&dq=Laufer+laufen+Marathon&hl=de&ei=OFdBTYrCOcPusgaHyIm-Dg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CC8Q6AEwAA