Matcha-Tee – das grüne Fitness-Wunder

Geschrieben von: Michael Divé
Matcha

Matcha-Tee ist im Trend. Hippe Gastronomen in Hamburg, München oder Berlin zaubern daraus Sorbet, Grünen Pudding oder Matcha-Cupcakes. Doch auch für Sportler, Fitnessorientierte oder Diätwillige gilt Matcha als Geheimtipp. Aber was kann das grüne Pulver?

Matcha ist ein zu feinem Pulver vermahlener Grüner Tee. Die Blätter dafür werden meistens in Asien angebaut. Der Clou: Vor der Ernte werden die Blätter beschattet, wodurch der Tee seine intensivgrüne Farbe bekommt. Diese entsteht durch einen sehr hohen Chlorophyllgehalt.

Ernährungsexperten wissen: Chlorophyll ähnelt dem menschlichen Hämoglobin in seiner Struktur. Daraus kann der Körper besonders gut den menschlichen, roten Blutfarbstoff herstellen. Und den brauchen wir, denn mit den roten Blutkörperchen kommen Sauerstoff und Nährstoffe in jede Körperzelle der Sportler.

Kristin Bothor, Nährstoffexpertin von nu3, weiß: „Matcha ist ein echter Geheimtipp. Der Handel boomt, daher sollten Verbraucher besonders auf die Qualität achten." Gutes Matcha-Pulver erkennt man an der intensiven, grünen Farbe. Es riecht stark nach Tee und sollte gleichmäßig pudrig sein. Wenn größere Stückchen im Matcha-Tee zu sehen sind, dann ist die Qualität meistens nicht so gut.

Matcha-Tee: Junge Blätter, zart verarbeitet

Bei sorgfältiger Verarbeitung werden die noch sehr jungen Blätter der Grüntee-Sträucher Blatt für Blatt geerntet, getrocknet und dann schonend gemahlen. Dazu verwendet man eigens vorgesehene Spezialmühlen aus Granit. Das schont den Tee und schützt vor Wärme.

Bei minderwertigen Sorten wird schnell produziert, der Tee rasch gemahlen, es entsteht Wärme und die Nährstoffe gehen kaputt. „Dann ist der Matcha-Tee bräunlich, moosgrün oder gelb-braun, ein Zeichen von minderer Qualität", erklärt die Lebensmittelspezialistin. Für den Onlineshop von nu3 hat Kristin Bothor selbst die Anbaugebiete besichtigt und die Lieferanten geprüft. Bei der Tee-Expertin kommt nur Bio-Matcha auf den Tisch, aus kontrolliertem Anbau.

Antioxidantien und Nährstoffe im Power-Mix

Die Zubereitung von Matcha-Tee ist eine Kunst für sich: Mit einem feinen Besen wird das Pulver mit Wasser angerührt und mit warmem Wasser gestreckt. Die Wirkung wird von Medizinern als vergleichbar mit Kaffee beschrieben. Matcha enthält zehnmal mehr Nährstoffe als andere Sorten und: Er wirkt genau so intensiv als Wachmacher wie Kaffee.

Und noch ein anderer Inhaltsstoff dürfte Sportler freuen: Matcha hat rund 130-mal mehr Antioxidantien als herkömmlicher Tee. Diese Zellschutz-Stoffe fangen im Körper die freien Radikale ein, die durch oxidativen Stress, Umweltgifte oder intensives Training entstehen.

Null Kalorien und schonend für den Magen

Japanische Forscher konnten sogar nachweisen, dass die enthaltenen Katechine den Fettabbau fördern. „So oder so ist Matcha aber ein Fitnessdrink, da er viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält, wach macht ohne zu belasten und zugleich null Kalorien hat", erklärt Ökotrophologin Kristin Bothor.

Damit es bei dieser erfreulichen Bilanz bleibt sollte man den Matcha vorsichtig behandeln: Das Pulver trocken lagern, den Tee nicht kochen sondern nur auf 80 Grad erhitzen, und nicht süßen. Zucker oder Honig verderben nicht nur den Geschmack, sondern belasten auch das Kalorienkonto, denn schnell hat ein Becher bis zu 80 Kilokalorien.

Lecker, gesund und Beliebt: Matcha-Smoothie

Auch beim Backen ist Matcha beliebt. „Hier sollte man aber besser zu speziellem Back-Matcha greifen, der sich in Keksen, Kuchen oder Würzbroten toll verarbeiten lässt", erklärt die nu3-Expertin. Und nicht zuletzt kann man Matcha auch gut in Smoothies einsetzen.

Der Fitness-Smoothie der Hobby-Joggerin: „Das macht wach und gibt mir super Eiweiß für mein Workout!"

  • - ein Kopfsalat
  • - eine Kiwi
  • - 2 Esslöffel Matcha
  • - 100 ml Sojamilch.

 

Kauf-Tipp: Matcha bekommt ihr in ausgewählten Bioläden und online zum Beispiel bei nu3.de.


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