Kalorienbomben, Figurkiller und Dickmacher: Tun und Lassen im Advent

Geschrieben von: Ellen-Jane Austin

Na, spannt die Hose schon? Der Advent ist eine tĂŒckische Zeit. Das schlechte Wetter und die Dunkelheit vermiesen die Lust auf den Sport und heizen den Hunger an. Das muss nicht sein. Mit unseren gesunden Alternativen kommt man ohne Zusatzpolster durch die Vorweihnachtszeit.

GĂ€nsebraten, GlĂŒhwein und Lebkuchen sind schuld. Oder ist es einfach der menschliche Mangel an Disziplin? Fakt ist: Überall locken Fett- und Zuckerfallen. Wie schafft man es, ohne Polsterbildung durch diese Zeit der Nascherei? Das weiß Kristin Bothor vom ErnĂ€hrungsportal nu3: „Auch in der Vorweihnachtszeit sollte man trotz aller GemĂŒtlichkeit kĂŒhl nachrechnen: Wie viele Kalorien nehme ich da zu mir?“

Den Wert kann man einfach mit dem Tagesbedarf vergleichen, der bei Frauen zwischen 1.500 und 2.000 Kilokalorien liegt, bei MĂ€nnern zwischen 2.000 und 3.500 Kilokalorien. AbhĂ€ngig ist das von KörpergrĂ¶ĂŸe, Alter, Gewicht, Geschlecht und natĂŒrlich der sportlichen BetĂ€tigung.

Klar ist aber auch: Alles, was man ĂŒber den tatsĂ€chlichen Tagesbedarf hinaus nascht, landet auf den HĂŒften. Um dem vorzubeugen, haben wir eine Liste mit typischen vorweihnachtlichen Versuchungen zusammengestellt und bieten jeweils eine gesunde, leckere Alternative. 

 

Klebrige Kalorienbombe

Die Versuchung: GlĂŒhwein. Schon gewusst, dass es bis zu 250 Kilokalorien sind, die man pro Becher in sich hineinkippt? Und GlĂŒhwein schadet gleich doppelt: Denn erstens hemmt Alkohol die Fettverbrennung fĂŒr mindestens 24 Stunden. Alles, was wir in dieser Zeit an Nahrung zu uns nehmen, wird noch schneller als Fett eingelagert.

Zweitens, jagt der billige Industrie-Zucker den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Sinkt er wieder ab, kommt der Heißhunger und wir hechten zum Bratwurststand.

Die Alternative: Heiße, gewĂŒrzte SĂ€fte: Warum nicht mal Traubensaft oder Apfelsaft in einen gesunden Punsch verwandeln? Ein besonderer Tipp ist heißer Aroniasaft. Seine Antioxidantien stĂ€rken die Immunkraft und das GetrĂ€nkt hat deutlich weniger Kalorien. Pro 100 Milliliter sind es nur 40. FĂŒrs authentische GlĂŒhwein-Feeling mit Zimt und Ingwer verfeinern. 

 

Fettiger Figurkiller

Die Versuchung: Weihnachtsbraten: Braten, KlĂ¶ĂŸe, Kroketten & Co: An den drei Weihnachtstagen wird unser Magen auf eine BewĂ€hrungsprobe gestellt. Doch wer das richtige Fleisch wĂ€hlt und dafĂŒr etwas mehr ausgibt kann auch dort Kalorien sparen.

Zum Vergleich: Fett durchzogener Schweinebraten hat 300 Kilokalorien pro 100 Gramm, Fleisch von der GÀnsekeule oder magerer Putenbraten weniger als 200 Kilokalorien. Vorsicht bei der Beilagenwahl. ButterspÀtzle haben besipielsweise 350 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Die Alternative: Mageres Fleisch und leichte Beilagen: Besser Bio-Fleisch kaufen. Es ist meist magerer. Rindfleisch hat die gesunden Omega-3-FettsĂ€uren nur dann, wenn das Tier vorher auf der Weide war. Auch leckere Beilagen lassen sich schlau wĂ€hlen. Pellkartoffeln oder Rosmarinkartoffeln – fettfrei gebacken auf dem Blech im Ofen haben nur 70 Kilokalorien pro 100 Gramm. 

 

Bauchspeck-Booster

Die Versuchung: Gebrannte Mandeln & Co: Das 100-Gramm-TĂŒtchen gebrannte Mandeln hat rund 500 Kilokalorien, die vor allem durch die Kruste aus Karamell zusammenkommen.

Die Alternative: Maronen und ungesĂŒĂŸte NĂŒsse: Heiße Maronen gehören mindestens genauso sehr zum Weihnachtsmarkt wie gebrannte Mandeln, aber sie sind viel gesĂŒnder. Alternativ kann man auch zu ungezuckerten NĂŒssen greifen. Die sind auch ein echtes Brain Food, denn sie enthaltenen FettsĂ€uren und NĂ€hrstoffe wie Zink und Eiweiß. Gut fĂŒr Konzentration und Muskelaufbau.

 

Dickmacher im Quadrat

Die Versuchung: Dominosteine. Er ist der Megastar aller Dickmacher, denn er kombiniert in tĂŒckisch-verdichteter Form wirklich alles, was die Figur ruiniert. Marmelade, Marzipan, Zucker, Lebkuchen plus Schoko-Überzug – fertig ist das 60-Kilokalorien-Monster. 

Die Alternative: Trockenobst. Naturprodukte mit Happy-Faktor. Wer gerne bunt bestĂŒckte Teller mag, kann zu getrocknete FrĂŒchten greifen. Getrocknete Datteln oder Feigen bieten nur rund 280 Kilokalorien pro 100 Gramm, dazu aber viel Tryptophan, das stimmungsaufhellend wirkt.

Auch lecker: die kleinen roten Goji-Beeren (siehe Foto: nu3). Sie haben viel Vitamin C und Eisen, welches fĂŒr die Blutbildung gebraucht wird und fĂŒr den Sauerstofftransport in jede Körperzelle sorgt.

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