Muskelkrämpfe: Warum sie entstehen und wie man sich davor schützt

Geschrieben von: Diana Lehmann und Piet Könnicke
Muskelkrampf

Warum bekommen Läufer Muskelkrämpfe und wie schützt man sich am besten? Lauftrainer Piet Könnicke und Diana Lehmann von gotorun geben Antworten auf die drängendsten Läufer-Fragen.

Muskelkrämpfe: Eine Erfahrung, die die meisten Sportler kennen und als unangenehm bis schmerzhaft empfinden. Doch auch wenn der Muskelkrampf ein weit verbreitetes Phänomen unter Sportlern ist, können die Ursachen nicht vollständig geklärt werden, sagt Diana Lehmann, Sportwissenschaftlerin und Trainerin bei gotorun.

Was ist ein Muskelkrampf?

Bei einem Muskelkrampf ziehen sich einzelne Muskelfasern unwillkürlich stark zusammen. Das führt zu Schmerzen am betroffenen Körperteil. Bei Läufern sind das meist Waden, Oberschenkel oder Zehen. Achilles kann ein Lied davon singen. Kampf dem Krampf ist seit jeher sein Motto.

Wie entstehen Muskelkrämpfe?

Wer ungeübt ist oder zu viel trainiert, riskiert Muskelkrämpfe. Oft wird die Erfahrung beim Schwimmen gemacht: Wer darin ungeübt ist, bekommt einen Krampf. In der Wissenschaft wird die schnelle muskuläre Ermüdung aufgrund der ungewohnten bzw. ungeübten Belastung als Erklärung für Muskelkrämpfe in Betracht gezogen. Auch wer hohe Intensitäten trainiert, die ungewohnt und nicht vorbereitet sind, riskiert Muskelkrämpfe.


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