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Fitnessgerät für Zuhause: Alles zum Laufband

Geschrieben von: Frank Joung
laufband laufen

Das Laufband ist vielleicht das am meisten missverstandene Fitnessgerät – und das meist unterschätzte. Denn das Laufband ist mehr als ein Lückenbüßer für Schlechtwetter-Läufer, es hat bei allen Nachteilen auch überzeugende Vorzüge. Wenn man es richtig macht, kann das Heimtraining auf dem Laufband sinnvoll sein.

Laufband – das sagt der Geräte-Experte

Ralf Gier, Vertrieb und Marketing Mitarbeiter Cardiofitness, erklärt euch die wichtigsten Dinge über das Laufband.

Was ist das?

Laufband – klar ein Band, das läuft. Richtig, hier bewegt sich der Boden unter den Füßen, und wir müssen mithalten. Die Geschwindigkeit sowie die Steigung können bei allen modernen Laufbändern elektronisch geregelt werden. Neuere Modelle ermitteln sogar Schrittlänge und Schrittfrequenz.

Wie geht's?

Drauf stellen, Start drücken, los laufen. An sich war es das schon. Wichtig ist noch, den Safety-Key am Hosenbund zu befestigen und das Tempo langsam zu steigern. Der Safety-Key löst sich aus dem Display, wenn man stürzt – und so schaltet sich das Gerät aus.

Den Notfallschlüssel immer benutzen, auch wenn man meint, alles unter Kontrolle zu haben. Die Geschwindigkeit langsam steigern, da es ungewohnt ist, dass sich der Untergrund bewegt. An diese neuen koordinativen Anforderungenmuss man sich erst einmal gewöhnen.

Der Blick sollte möglichst geradeaus und nicht unten auf die Füße gerichtet sein.

Wofür ist es gut?

Das Training auf dem Laufband bietet viele Vorteile. Es ist perfektes Ausgleichs- und Zusatztraining für Läufer und andere Sportler. Ist das Laufen draußen aufgrund der Wetter- oder Klimabedingungen nicht möglich, freut man sich aufs Laufen auf dem Laufband.

Gerade bei Eis und Schnee, Sturm oder übermäßiger Hitze, ist das Laufband-Training eine super Alternative, möglichst verletzungs- und gefahrenfrei zu laufen. Zudem ist es gelenkschonender als Laufen auf Asphalt, und man hat die Möglichkeit, das Lauf-Tempo genau festzulegen und gleichmäßig zu laufen.

Für wen ist das Laufband geeignet?

Läufer kokettieren immer damit, selbst bei miesesten Wetter draußen laufen zu gehen – mit Recht. Draußen in der Natur zu laufen ist tatsächlich schön. Dennoch kann das Laufband gerade für Menschen mit Einschränkungen eine sehr gute Bewegungsmöglichkeit bieten.

Ansonsten kommen vor allem Lauf-Ästheten und Technik-Freaks auf ihre Kosten. Lauf-Ästheten deshalb, weil man auf dem Laufband an seinem Laufstil arbeiten kann.

Technik-Fans lieben die vielen Möglichkeiten, ihre Trainingsdaten zu erfassen, verschiedene Trainingsprogramme auszuprobieren und ... ja man kann auch beim Laufen super Fernsehen oder anders als im Straßenverkehr gefahrenlos Musik hören.

Was muss ich beim Kauf beachten?

Das wichtigste beim Laufband ist die Dämpfung. Hier gibt es leider nur selten vergleichbare Angaben zu. Die Elastomere (Gummipuffer unter dem Laufbrett), das Laufbrett und die Laufmatte sind hier die wichtigsten Kriterien.

Ein stabiler Rahmenbau dämmt die Geräuschkulisse und sorgt dafür, dass das Display nur geringfügig mitschwingt. Motorstärke und Lauffläche sollten dem Nutzer und seinen Laufgewohnheiten angepasst sein.

Pauschalangaben wie "Muss mindestens 2 PS haben" oder "Muss 150 cm lang sein", sind schlicht falsch. Es gilt: Je größer man ist und je schneller man laufen will, desto länger und breiter sollte die Lauffläche sein.

Die Motorstärke richtig sich ganz klar nach dem Nutzergewicht und angestrebten Laufgeschwindigkeiten. Wichtig ist, dass die Lauffläche in Bezug auf das gesamte Gerät relativ groß ist. Leichte Handhabe, viele Programme.

Was sind die Nachteile?

Laufbänder sind im Vergleich zu anderen Fitnessgeräten relativ laut und groß. Zudem ist das Verletzungsrisiko höher als bei Fitnessgeräten mit einer geführten Bewegung wie einem Crosstrainer oder Ergometer.

Was ist besonders?

Ein Laufband bietet die natürlichste aller Bewegungen. Jeder kann es nutzen und das jederzeit. Durch die freie Bewegung schult das Laufen auch die Koordination. Die freie Bewegung ist aus Trainingssicht ein absoluter Vorteil, kann aber auch zu Verletzungen führen.

Doch der Untergrund ist aber immer eben und gut gedämpft, was das Verletzungsrisiko gegenüber dem Outdoor-Training deutlich mindert. Eine gute Dämpfung schont die Gelenke und erlaubt so mehr Training.

Auch das Training mit Steigung mindert die Belastung auf die Gelenke. Ein Laufband kann zu jeder Tageszeit und bei jeden Wetterverhältnissen genutzt werden.

Angeberfaktor in Schulnoten?

Wer ein klappriges Laufband von 1990 in seiner Wäschekammer rumstehen hat, wird wenig Eindruck bei seinen Besuchern schinden, die neueren, besseren Modelle sind wirklich absolute Hingucker und werten mit ihrem Design jedes Zimmer auf.

Mit der Datenübertragung können dann auch alle Trainingserfolge aus dem Wohnzimmer in die Welt transportiert werden.

Meine Modell-Empfehlung

TechnoGym MyRun. Hat ein tolles, schnörkeloses Design und coole Programme wie „Meine Laufstil-Analyse" , „Meine Lauf-Musik" und „Meine eigene Lauf-App" für ein abwechslungsreiches Training. Über eingebaute Sensoren kann die Schrittlänge und Schrittfrequenz ermittelt werden. In der MyRun App wird dann gezeigt, wie man seinen Laufstil verbessern kann.

Die Grund-Bedienung ist super leicht, da das Gerät nur wenige Knöpfe hat. Weitere Funktionen steuert man über die MyRun-App.

Beim Laufen mit Musik erkennt das MyRun-Laufband den Rhythmus und passt die Geschwindigkeit an. Die MyRun-App bietet weitere tolle Trainingsprogramme und trackt das Training. Die Trainingserfolge kann man selbstverständlich allen Freunden über Facebook & Co. unter die Nase reiben.

Das Gerät ist allerdings mit 2.950 Euro nicht ganz günstig, lohnt sich aber!

>> Mehr Infos zum TechnoGym MyRun

Technogym MyRun Laufband - in nur 5 Minuten aufgebaut und betriebsbereit" data-autoplay="">


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