Regeneration nach dem Sport

Die Regeneration nach dem Sport ist das A und O, und es kann helfen, einen entscheidenden Vorsprung in der Leistungsentwicklung zu sichern. Daher sollte man sich die Zeit nach dem Training oder einem Wettkampf nehmen, um richtig zu regenerieren. Und so wird's gemacht.

Kurz erklÀrt: der biologische Regenerationsprozess

Der natĂŒrliche Regenerationsprozess gestaltet sich als sehr komplex. Durch die Trainingsbelastung werden SchĂ€den in den Mikrostrukturen der Muskulatur verursacht. Je nach Training sind diese mehr oder weniger ausgeprĂ€gt.

Der Organismus beginnt sofort nach dem Training mit der Reparatur der ermĂŒdeten Muskeln. Eine andere Folge der Beanspruchung durch Training ist die Entleerung des Energiespeichers. Zu den zentralen Punkten der Regeneration gehört das WiederauffĂŒllen der Glykogenspeicher in Muskeln und Leber.

Aber auch die neuronalen Steuerungsfunktionen werden verbessert. Dadurch beginnen die verschiedenen Funktionsbereiche der Körpersysteme damit, die LeistungsfÀhigkeit zu steigern.

Direkt nach dem Training

Direkt nach dem Training soll aktiv mit der Erholung der Muskeln begonnen werden. Hierzu eignet sich ein lockeres Laufen oder fahren von circa zehn Minuten. Dies regt die Durchblutung an und fördert die Elemination von Stoffwechselprodukten. Dies wird anschließend im Herz abgebaut.

Richtig Essen und Trinken

WĂ€hrend der Regeneration sollte man unbedingt auf die ErnĂ€hrung achten. Bereits 30 Minuten nach dem Training beginnt die Stoffwechsellage. Dies sollte man nutzen, um den Wasserhaushalt wieder zu fĂŒllen. Somit ist ein hochwertiges GetrĂ€nk nach dem Training unumgĂ€nglich.

Es sollte Kohlenhydrate, Natrium und Eiweiß enthalten. Denn Eiweiße sind nichts anderes al Proteine und der Grundbaustein fĂŒr den Körper. Erst etwa 1-1.5 Stunden nach dem Training erfolgt eine feste Mahlzeit. Es empfiehlt sich eine ausgewogene Kombination aus Kohlenhydraten, Fette und Eiweiß.

Mineralstoffe werden in unserem Organismus weder produziert noch verbraucht. Doch die Mineralien werden vom Körper ĂŒber Urin und Schweiß ausgeschieden. Daher benötigt man nach dem Sport Mineralien. Ein zentrales Mineral fĂŒr die Erholung der Muskulatur ist Magnesium.

Beispielsweise gibt es Magnesium (z.B. in Pulver-oder Kapselform von vitaminexpress.org). Der Körper kann Magnesium allerdings nur dann voll aufnehmen, wenn genĂŒgend Kalium vorhanden ist. Daher empfiehlt sich eine kombinierte Einnahme.

Zink ist ebenfalls ein wichtiges Mineral, das an vielen StoffwechselvorgĂ€ngen beteiligt ist und Bestandteil von ĂŒber 200 Enzymen.

Mindestens ein Tag Pause nach dem Training

Trainiert man an einem Tag eine spezielle Muskelgruppe, sollte man anschließend mindestens ein Tag, am besten zwei Tage, mit dem Training aussetzen. Dies, weil die Muskeln solange brauchen, um zu regenerieren.

Problemlos ist es, wenn man am nÀchsten Tag eine andere Muskelgruppe trainiert oder beispielsweise Ausdauertraining macht.

Fazit: Der Regeneration nach einem Training wird oft zu wenig Beachtung geschenkt. Dies, obwohl es etwas vom Wichtigsten beim Training ist. Nur durch eine richtige Regeneration können die Muskeln wachsen und der Körper sich erholen.

 

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