Bauchlandung beim 11. Schwedenlauf in Wismar
Nachdem ich mich am Sonntag in aller Herrgottsfrühe am Hamburger Flughafen von meiner Freundin verabschiedet habe, ging es zusammen mit meinem Mitfahrer Leonardo gegen 6:30 Uhr vom Treffpunkt Hauptbahnhof aus nach Wismar, wo um 10:00 Uhr der Startschuss zum 11. Schwedenlauf erfolgen sollte.
Bereits auf der Fahrt bemerkte ich den enormen Schlafmangel (1-2h) durch die Nacht zuvor in Hamburg. Aber heile und sicher in der Hansestadt Wismar angekommen, lies ich meinen Mitfahrer in der Nähe seiner Wohnung raus und machte mich weiter auf den Weg Richtung Marktplatz. Die Stadt wirkte noch sehr verschlafen und war gerade am aufwachen. Die ersten Geschäfte und Cafés öffneten nach und nach ihre Türen. Gegen 8:30 Uhr konnte ich mich bereits für den Lauf einschreiben und nutzte die noch ausreichend vorhandene Zeit für ein kleines Power-Napping. Dann hieß es umziehen, warmlaufen und Richtung Start begeben.
Der Startschuss erfolgte dann pünktlich um 10:00 Uhr durch einen lauten Kanonenschuss.
Wie immer preschte ein Großteil der Meute los, als würden wir hier und heute nur 1000m laufen. Ich hielt mich lieber zurück und lief mein Tempo.
Nach und nach wurden dann die "Sprinter" wieder eingesammelt und ich fand zusammen mit 3 anderen Läufern ein angenehmes Tempo. Die Durchgangszeit nach 5km ließ eine gute 46er Zeit am Ende zu. Damit wäre ich aufgrund meines aktuellen Trainingszustandes über diese Distanz mehr als zufrieden.
Aber es kommt ja immer alles anderes, als man denkt.
Nach ca. 7,5 Kilometern wurde mir irgendwie etwas schummrig und auch der Puls war ziemlich hoch. Ich ging also lieber ein paar Schritte, um wieder runter zu kommen und ließ meine Mitstreiter ziehen. Als ich dann wieder weiter laufen wollte, machte meine Oberschenkel plötzlich dich. Da ist also die Quittung für das schlechte und kurze Training der letzten Zeit dachte ich mir. Ich versuchte wieder etwas Lockerheit in die Oberschenkel zu bekommen, aber da war nichts mehr zu machen. Im Trödeltempo ging es dann bis ins Ziel. Der Schlussansteig hoch zum Markt gab mir dann den Rest. Nichts war es mit dem Zielsprint und ich war froh am Ende in Ziel zu sein. Bei 49:55min stoppte die Zeit für mich. Und das nach 9,8 Kilometern (laut meinem Forunner). Also im Durchschnitt 5:05min pro Kilometer. Volle Bauchlandung eben :/
Alles in allem hat es trotzdem Spass gemacht, mal wieder an einem Lauf teilzunehmen. Und dies sogar trotz des leichten Muskelkaters in den Oberschenkel heute.
Am kommenden Sonntag ist der Bützower Citylauf. wenn alles glatt läuft bin ich dort am Start. Dann aber nur über die halbe Distanz von 5km. Da sollte eigentlich aktuell die Form einiger Maßen stimmen :D
11. Schwedenlauf Wisamr - Ergebnisse
Kommentare (4)

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geschrieben von barbarine, August 23, 2010
geschrieben von barbarine, August 23, 2010
Volle Bauchlandung bei unter 50 min? Na ich weiß ja nicht, ich find das ne super Leistung :-). Da träumen andere Läufer (zum Beispiel ich) von... Sicher ärgert man sich, wenn man sein Ziel nicht erreicht, aber der nächste Wettkampf liegt ja schon an! Ich drück Dir die Daumen!
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Die nächsten beiden Wettkämpfe (Bützower Citylauf 5km und Berliner Firmenlauf 6km) sind nur über die halben Dinstanz und somit momentan besser geeignet.