C´est extraordinaire: Gourmet-Marathon Saarbrücken
Erstellt von: fitzthecat
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am 22. September 2010
Am 19.September traf sich die Läufergemeinde zum Gourmet-Marathon in der saarländischen Landeshauptstadt. Statt der bei solchen Veranstaltungen üblichen Läufermesse mit zu engen leibchen und albernen Stützstrümpfen wurde diesesmal ein Gourmet-Markt eingerichtet, der kulinarisch keine Wünsche offen liess. Dieser startete auch schon am Samstag, so dass man sich nach der Pasta-Party auch noch mit ordentlichen Essen den Wanst vollschlagen konnte. Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Bestzeiten hier schon lange vor dem Start zwischen Couscous, britischen und italienischen Spezialitäten und anderen Leckereien den Bach respektive die Saar runtergingen...
Ach ja..gelaufen wurde auch noch, und zwar am Sonntag um 10.00 bei herrlichem Laufwetter mit strahlendem Sonnenschein und 15-20°. Start und Ziel waren am Saarländischen Staatstheater. Da bei einer hinreichen großen Anzahl Sportler immer genügend Schauspieler und Diven anwesend sind, keine schlechte Wahl :)
Es waren 4 Runden bzw. 2 Runden für den Halbmarathon auf einem attraktiven Kurs durch Saarbrücken zu absolovieren. Da die Stadt SaarBRÜCKEN heisst, wurden die Saar-Brücken auch schön in die Strecke eingebunden: von der Wilhelm-Heinrich-Brücke zur Bismarck-Brücke zur Daarler Brücke zur Luisenbrücke und immer rund herum :)
Auf der Stecke gab es bei 3,5kmm, 7 km und im Start/Zielbereich Verpflegungsstationen mit Gurmethäppchen zusätzlich zur üblichen Laüfernahrung. Schon am Start drehten sich meine Gedanken nur noch ums Essen. Manche Läufer sahen wie die überall anzutreffenden Laufspargel aus, andere erweckten eher Gedanken an einen Kochschinken, was bizzare Assoziationen in meinem Kopf entstehen liess...
Endlich ging es also los und ich hechtete zur ersten Verplegungsstation, wo mir ein Bananen-Quarkkuchen mit den Worten "Der letzte Quarkkuchen vor der Autobahn" angepriesen wurde. Also her damit, man will ja nicht im Hungerast hängenbleiben. Die Aussicht auf Schokobananen bei der zweiten Station machte mir Beine, gottseidank hatten mir die Leistungsfetischisten genug übriggelassen als ich ankam. Rein mit dem leckeren Teil und weiter die wilde Jagd! Endlich war die erste Runde geschafft, ich genehmigte mir einen gebackenen Müsliriegel aus der reichen Auswahl der Verpflegungsstation.
Die zweite Laufrunde verlief ebenso, nur noch schneller als die erste, denn die leckeren Häppchen hatte mich in meiner Gier dahinfliegen lassen wie dereinst Merkur. Nach dem Zeileinlauf in neuer persönlicher Bestzeit gönnte ich mir noch ein Weizenbier, einen Apfel-Ingwer-Drink, Lyoner-Flammkuchen und eine Orange. Als man mir die Finisher-Medaille umhängte, gab es statt einem "Vielen Dank" nur noch ein sattes zufriedenes Rülpsen von meiner Seite.
Auch wenn dies der erste HM war, bei dem ich auch noch zugenommen habe: Diese Veranstaltung kann ich nur jedem empfehlen. Lecker geschlemmt&Bestzeit-was will man mehr.

geschrieben von deelux68, September 24, 2010
geschrieben von schnittchen, September 23, 2010
hört sich nach seeehr guter verpflegung an, wenns auch noch ne PB einbrachte ;-))
geschrieben von otti, September 23, 2010
geschrieben von ursula, September 22, 2010
@ Lurch: Hier bei den Briten wird inzwischen sogar "Champagner" angebaut, der angeblich dem franzoesischen an Qualitaet nicht nachsteht und schon diverse Preise gewonnen hat. Sagen die Briten... Habe das Wundergetraenk noch nicht probiert. Aber - mein Lieblingspub hat wirklich geniales Essen, ab und zu kriegt man hier sogar unpappiges Brot, und der Fisch bei den Schotten ist eh unschlagbar. Also - wer sucht, der findet. Wobei allerdings das Standardangebot ungluecklicherweise immer noch bei Nudeln mit Fritten, Papptoast und kleinen Tuetchen mit Chips in allen unmoeglichen Geschmackssorten liegt. Bon appetit - zumindest manchmal...
geschrieben von lurch, September 22, 2010
Wobei, bei einer Teilnahme dann die Kalorien- und die Ökobilanz ausgeglichen wären. :-))))
(bitte erkläre mir bei Gelegenheit was du unter "britischen Spezialitäten" verstehst. Ich halte die Inselküche ja eher für ein Gegenargument für meine Teilnahme, aber es scheint ja ausreichend Alternativen zu geben.)
Frohes Abtrainieren,
Gruß Lurch










