Einbruch in postgrippaler Ernährungsumstellung

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Nachdem ich vor Kurzem euphorisch berichtet habe, dass ich im Rahmen einer „post-grippalen Ernährungsumstellung“ Kaffee und Süßigkeiten tapfer widerstehe, will ich nun aber auch so ehrlich sein, von meinem Einbruch zu schreiben. Nach fast vier Wochen!

Der „Todesstoß“ für meine guten Vorsätze bzw. Selbstkontrolle: Halsschmerzen!! Nein, nicht schon wieder, schoss es mir durch den Kopf! Jetzt, da ich gerade wieder fit bin! Jetzt, da ich mich so quäle für meinen gesunden Darm, mitten in der Behandlung. So bin ich nach Feierabend total frustriert nach Hause und habe „aus Protest“ erst einmal einen großen Kaffee getrunken und ein Stück Käsekuchen gegessen! Am nächsten Tag war ich richtig dick erkältet, ein böser Husten hatte mir in der Nacht den Schlaf geraubt. Ich musste wieder das Bett hüten, Wärmflasche, dicker Schal, ein gutes Buch (Marathon Woman!) und Ingwer-Wasser inklusive – und Schokolade und Kekse! Egal, wenn es mir schon schlecht ging, dann auch richtig (ja ich weiß, sehr erwachsen!)!

Doch dann machte ich eine tolle Erfahrung: der Verlauf des Infektes war weitaus schwächer als der der vergangenen. Ich habe ja wirklich eine blöde Infekt-Geschichte: Häufigkeit und Dauer waren ungewöhnlich hoch, jeder Nieser, jedes Hüsteln hat mich in den letzten 5 Jahren stets für 4 bis 5 Wochen aus der Bahn geworfen und an meinen Kräften gezehrt. Und dieses Mal? Ich habe mich in 5 Tagen erholt, fühlte mich fit, nicht ausgezehrt. Kann das sein? Gibt es da einen Zusammenhang mit meiner Darmsanierung? Ich will das glauben – und hake den Einbruch ab und knüpfe an meine darmsanierende Ernährung wieder an. Ist zwar ärgerlich, weil sich die Aktion jetzt mindestens um 4 Wochen verlängert – aber dafür muss ich wohl selber die Verantwortung übernehmen. Es ist natürlich sehr schwer, die Kurve wieder zu kriegen, denn es hat ja auch seinen Reiz, locker zu lassen, aber zum einen möchte ich wieder das super Gefühl haben, dass ich in der zuckerfreien Zeit hatte (tolle Haut inklusive) – und zum anderen bin ich inzwischen überzeugt, dass dieser Ansatz wirklich was bringt!

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