Ja liebe Leser/Innen, Läuferinnen und Läufer, ich mach es auch. Und wer sich einfach mal so die Supertalente Seite - Kampf der Laufmaschinen anschaut, es gibt noch viele neben mir. Die sich "rauswagen" bei der Kälte zu einem kleinen oder auch einem längeren Läufchen, den Winter erleben, mit Schnee und Kälte. Einen genialen Sonnenschein und in allen Farben glitzernde Schneekristalle. Einen grandiosen blauen Himmel. Wunderschön.
Ich gebe es zu: ich habe einen riesengroßen Groll auf den Winter. Kälte und Glätte nerven mich unheimlich, aber muss mich ja nun mal damit abfinden und arrangieren, dass es diese Jahreszeit gibt. Und versuchen, das Beste daraus zu machen. Das fällt mir nicht immer leicht, auf keinen Fall. Aber für mich steht fest, dass ich mehrmals in der Woche laufe, egal welche Bedingungen herrschen.
Im Moment gucken viele Leute die mir begegnen mich ziemlich schief an; so nach dem Motto, die spinnt doch, sich so was „anzutun“. Eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise, wie ich finde. Die laufen wahrscheinlich mit ihren Schniefnasen rum oder sitzen ihre Stunden im Wartezimmer bei diversen Ärzten ab, wo sie sich vermeintliche Hilfe holen, anstatt einfach mal ihr Leben und/oder ihre Gewohnheiten zu ändern. Weil- Gesundheit ist auch mit Arbeit verbunden. Die kommt nicht einfach ins Haus geflattert, sondern hat viele Facetten. Und eine davon ist nun mal die Bewegung. Nein, sie sollen jetzt nicht alle zu Läufern werden. Walker reicht auch schon ;-). Ich will an dieser Stelle allerdings nicht pauschal über alle Köpfe hinweg urteilen. Um Gottes Willen. Es gibt immer Menschen, die aufgrund ihrer Lebenssituation durch das Raster fallen. Leider. Und die haben mein vollstes Mitgefühl.
Was ich eigentlich sagen will: probiert es einfach mal mit der Kälte. Geht raus und lauft. Zieht euch warm genug an, schützt euren Kopf, euren Mund/die Nase, die Füße. Ich komme darauf, weil ich an anderer Stelle in den Blogs davon gelesen habe, dass einige sich nicht so klar darüber sind. Aber Tipps gibt es ja überall. Und es funktioniert. Manche besorgen sich Kinesiotape und kleben sich das auf Nase und Wangen (Ne Katrin?), ich habe eine Gesichtsmaske, die ich anziehe. (Vielleicht gucken die Leute ja auch deshalb so eigenartig? ;-) )
Klar kann man auch was falsch machen. Ging mir erst vor einigen Tagen so, als ich für die frostige Temperatur (da waren es -12°C) einfach zu leicht gekleidet war. Ich hab gefroren wie ein Schneider und hatte Schmerzen in den Fingern. Ein für mich unbekanntes Erleben. Aber das mache ich dann auch nur einmal. Kann man (ich) nur draus lernen.
RUN HAPPY!

geschrieben von catcat, February 10, 2012
geschrieben von berlifan, February 10, 2012
Naja, lernfähig sind wir doch alle. Deine Fußbekleidung sieht jedenfalls richtig gut aus! Da kann doch nichts mehr schief gehen.
geschrieben von girasole, February 10, 2012
Ich lasse mir auch vom Wetter meine Lauferei nicht verderben. Ich hab es sogar lieber eisekalt als knallheiß. Überhaupt ist die heiße Badewanne nach dem langen Lauf im Winter ein Hochgenuss. Zudem trinke ich nach dem Training zur Zeit gern eine Tasse heiße Brühe, das wärmt ganz schnell von innen.
Also, schön weiterrennen!
Grüße von gira













@ Gira: ich renne weiter, keine Frage. Und Brühe ist super, glaube ich gerne. Beim letzten KSWM-Support haben wir sie ebenfalls angeboten und da fand sie reißenden Absatz :-).
@ Berlifan: wow, -20° ist ja schon ganz schön frostig, alle Achtung. Aber du bist ja bestens trainiert ;-).
Die Yaktrax sind echt Gold wert und die Stulpen schon bald antiquarisch; die hat meine Oma mir in meiner Kindheit gestrickt. :-)
@ catcat: ich glaub auch...
Obwohl, wenn ich Kinesiotape zur Verfügung hätte würde ich das bestimmt auch mal probieren. Aber nur in leuchtendem hellblau! ;-)