Heißes Feuer im alten, fetten Ofen...
Erstellt von: oppelnhoppel
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am 24. Januar 2012
Jetzt habe ich es amtlich. Seit Mitte November, hatte ich mich nicht mehr auf die Waage getraut – aus gutem Grund. Ich sah nur ein Gürtelloch nach dem anderen nach hinten rutschen. Also, es sind genau fünf Kilogramm. Fünf! Fünnef!! Zehn Pfund, 10 Halbliter Bierchen, 20 Päckchen Butter. Das ist brutal. Ich war aber auch richtig faul am Ende des Jahres. Hatte einfach keine Lust mehr auf die Rennerei, habe lieber geschlemmt, mir nichts verboten und herzhaft genossen. Dann noch die Weihnachtszeit, die Skiferien mit Raclette und Käsefondue, da kommt schon so einiges zusammen. Ab sofort gibt also es nur noch Quark, Gemüse, Obst. Das wird sicher länger dauern, mit dem Wettkampfgewicht...
Jetzt bin ich mal gaaaanz langsam wieder angetrabt. Hier war aber auch seit Wochen ein Gruselwetter. Entweder Regen oder Sturm, meist aber beides zusammen. Klar, nur die Harten... Vor drei Jahren stand ich auch noch um fünf Uhr früh auf der Piste, im vorletztem Jahr noch bei – 15 Grad und habe gnadenlos mein Programm abgespult, dass Wetter war mir völlig egal. Naja, mit dem Alter ändert sich da offenbar etwas. Wohl ein erster Stepp in Richtung Genussläufer.
Jetzt zu meinem Programm, „Tourplan“ 2012. Catcat hat es vorgemacht, hier mache ich es nach: Meine Agenda 2012:
Diesmal wieder Konzentration auf den Marathon, meine Zeiten auf den Unterdistanzen standen ja im letztem Jahr im Vordergrund. Zumindest im Halbmarathon war das ja auch ganz ok. Der 10er verlangt allerdings noch dringend nach Verbesserung. Egal, meine Pläne sind erstmal andere. Die norddeutschen Frühjahrs – und Herbstklassiker stehen da an. Als Höhepunkte Ende April der Hamburg Marathon und im September wieder Berlin (Berlin ist nördliches D). In der Vorbereitung für Hamburg, habe ich mich zum ersten Mal für den Celler Wasa-Lauf (10k) am 11. März angemeldet. Da habe ich viel Positives gehört. Am 1. April dann der Berlin HM. Bei dem Lauf war ich bisher auch noch nie. Wieder so ein Massending, die liegen mir aber.
Vor dem Berlin Marathon habe ich bisher nur für den Altstadtlauf in Buxtehude (HM) am 9. September gemeldet. Da wird sicher noch einiges, im Laufe des Jahres, hinzu kommen. 2011 hatte ich 220 Wettkampf Kilometer. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich dass wieder erreiche. Wohl eher nicht...
Nun zu Feuer und Ofen. Welchem Plan sollte ich in diesem Jahr folgen? Schon wieder Beck, meinem bisherigem „Erfolgsrezept“? Nee, Nee. Das kenne ich alles schon. Im letztem Jahr war es ein kuriose Mischung aus AA-Tips, Daniels und Hausmannskost. Auch ok. Jetzt habe ich mich aber für den Schleifer Peter G. entschieden. Der hat so einen lustigen Plan auf seiner Seite stehen: „Heißes Feuer im alten Ofen“. Für all die alten Knacker und Knackerinnen über 45/50 Jahre – die „ihrem Ehrgeiz noch offen in die Augen schauen können“. Also genau mein Ding, als letzter Versuch vor der Läuferrente. Die ersten 20 Seiten des Planes sind schon mal Warnungen vor der Intensität, Vorschriften zur Ernährung und sonstige Ermahnungen des Schleifers. Und dann erst der Plan. Viele, sehr, sehr viele lange Läufe. Oft 35k plus Endbeschleunigung...
Oje, dass wird was werden. Aber es ist wohl das richtige Fegefeuer für meine verfettete „Laufmaschine“.

geschrieben von catcat, January 31, 2012
geschrieben von otti, January 25, 2012
geschrieben von nickeneck, January 25, 2012
Da bin ich ja mal gespannt wie du den Plan am Ende findest und welches Ergebnis rauskommt. Von Peter Greif konnte ich jedenfalls eine Menge lernen.
Na dann schür mal kräftig an!
geschrieben von berlifan, January 24, 2012











ralph