Mein erster Lauf - Die Vorbereitung

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mash

  • Plan für den Schauinslandberglauf

Premiere II Schauinslandberglauf

von -m*sh-

Sa 04. Juli 2009

Wie schon [hier] geschrieben, gab es eigentlich keine Vorbereitung. Kein Training in der letzten Woche und auch die Strecke kannte ich nicht.

Der lokale Wetterbericht von der Klimastation Horben (am Schauinsland), versprach allerdings am gestrigen Freitag die Möglichkeit eines niederschlagfreien Samstags.

Meldeschluss war zwar bereits am Dienstag gewesen, aber die drei Euro Nachmeldegebühr war ich bereit zu bezahlen - für einen schönen Lauf; im Gegensatz zu einem Lauf bei Pisswetter, den ich nur bestritt, weil ich den Eintrittspreis bereits entrichtet hatte...

Ich sagte also gestern zu meiner Lebensgefährtin Moni (Name von der Red. geändert): 'Moni, wir müssen reden.'

Moni: '?'

-m*sh-: 'Ich nehme morgen am Schauinslandlauf teil.'

Moni: 'Ah, so ...'

Das 'ah, so ...' bezog sich darauf, dass meine Frau - obwohl sie Nachtdienst hat, nun selbst kochen muss, was ansonsten meine Aufgabe gewesen wäre.

-m*sh-: 'Ja, und ähem - wenn Du T2' noch vom Bahnhof abholen würdest ...'

Wir halten es eher klassisch mit den alten Römern, die ihre Kinder durchnummerierten. Tochter Nummer eins heisst also T1 und Tochter Nummer zwei T2. T2 kam heute von einer Studienfahrt von Rom zurück und eigentlich hätte ich sie abholen sollen.

Moni: 'Und zum Abendessen bist Du auch nicht da und was ist mit Lebensqualität?'

-m*sh-: 'Ich fürchte ...'

Doch Moni schnitt mir das Wort ab: 'Verstanden!'

Es entstand eine dieser peinlichen Pausen, in denen keiner was sagt, doch schliesslich sagte Moni: 'Ich drück Dir die Daumen, aber sag mir nächstes Mal früher Bescheid.'

-m*sh-: 'Versprochen.'



Der zweite Teil der Vorbereitung hing mit den Zeitvorgaben zusammen. Ich wollte nicht 'ausgezählt' werden und ich wollte ankommen.

Es gab Informationen im Internet über die Strecke :

...........385 ...........473 ...........575 ...........630 ...........670 ...........695 ...........730 ...........745 ...........765 ...........817 ...........960
km Höhe Delta --%
00 ...........298 .....---.. .....---..
01...087.0 ....08.70%
02...088.5 ....08.85%
03...101.5 ....10.15%
04...055.0 ....05.50%
05...040.0 ....04.00%
06...025.0 ....02.50%
07...035.0 ....03.50%
08...015.0 ....01.50%
09...020.0 ....02.00%
10...052.0 ....05.20%
11...143.0 ....04.30%
12 ..........1112 ...152.0 ....15.20%
Ziel (13km).1255 ...143.0 ....14.30%

Okay, da kann man was draus machen. Ich nahm als Vorgabe eine Zeit von 1:57 und extrapolierte die Zeit, die ich pro km unter Berücksichtigung der Steigung benötigen durfte.

Heraus kam ein Profil, welches oben im Titel dieses Beitrags dargestellt ist.

Angeblich gab es jeden Kilometer eine deutliche Markierung und somit konnte ich während des Laufs abschätzen, ob ich im Rahmen war.

Die Polar RS400 stellt mir in diesem Fall einen Countdown-Timer pro Phase zur Verfügung, der durchaus brauchbar ist - und ich kann auch für jeden km einen Bereich vorgeben, in dem sich meine HF bewegen sollte. Fein.

Am späten Abend machte ich mir noch ein fettes Müsli mit viel Schokolade und ein wenig Käse zum Abschluss. Somit konnte ich diese Woche ohne Training als Tapering verbuchen.

[Ich zieh das jetzt durch].

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