Erstellt von: Familyjogger
in Blogs am 09. Juli 2011
Nein, keine Sorge: an dieser Stelle keine schlauen Worte, warum Laufen so sinnvoll ist. Das weiß ja jeder. An dieser Stelle ab heute eine Art Lauf-Tagebuch, für das eine ganz normale Familie aus dem Rheinland Stoff bietet. Mutter, Vater, Tochter… Der Sohnemann kann noch nicht schreiben, er ist gerade 3, und nimmt beim Lauftraining den bequemsten Platz ein. Im Baby-Jogger. “Ich wäre auch gerne euer jüngster Sohn”, ruft ein Nachbar, als er uns gestern Nachmittag sieht. “Wenn ich so durch die Gegend kutschiert würde…”
Na ja, ein, zwei Jahre noch, dann ist er in Joggingschuhen dabei, hoffe ich mal. Ach, und unsere Hündin, eine Beagle-Dame namens Luna, läuft mit. Ihr fällt das alles noch am Leichtesten, im Gegensatz zu Vater und Mutter, die längere Zeit nicht gelaufen sind und nun den festen Vorsatz gefasst haben, wieder regelmäßig zu joggen. Und die Tochter? Na ja, der Vater hofft, sie macht auch immer mit. Wenn sie, 12 Jahre jung, Gas geben würde, sähe sie der Vater wahrscheinlich nur noch von hinten, glaubt er.
Das ist soweit die Ausgangslage.
Von nun an soll immer mal wieder darüber berichtet werden, wie es so ist, den inneren Schweinehund, der immer so kräftig kläfft, zu überwinden, wie es ist, gute Laufstrecken zu finden, das richtige Tempo, und wie es ist, wenn man glaubt, es ginge nicht weiter. Man läuft und läuft und läuft – aber besser wird es nicht. Wobei mit besser nicht schneller, sondern ausdauernder gemeint ist. Die ganz normale rheinische Familie will nicht mehr Weltmeister werden – jedenfalls Vater und Mutter nicht.
Okay. Das wäre es erst einmal. Schluss jetzt mit diesem ersten Lauf-Tagebuch. Wir müssen Kräfte sammeln für das, was wir vorhaben. Fortsetzung folgt.
Laufend.