Erstellt von: berlifan
in Blogs am 01. Mai 2012
Nach dem Stoltera-Küstenwaldlauf am Samstag hieß es für Gudrun und mich auch am Sonntag früh aus den Federn, denn wir wollten Matze beim Hamburg-Marathon nach unseren Möglichkeiten anfeuern und das Geschehen in Bild und Ton festhalten.
Erstellt von: wopper
in Blogs am 14. Juni 2010

Nur noch bei eBay zu bekommen: Dieters bestes Stück
Am vergangenen Sonnabend, dem 14. März, war es unverkennbar. Das Thermometer näherte sich dem zweistelligen Bereich. Die schönst Stadt der Welt, erwachte aus dem Winterschlaf und mit ihr, trieb es Heerscharren von Läufern, aus dem gemütlichen Nest an die Außenalster. Freitags zuvor feierte meine Schwiegermutter Geburtstag, zu viert hatten wir eine Bresche in mein Rotweinlager geschlagen. Das persönliches Laufziel für den Sonnabendmorgen hieß demnach: „Menschwerdung, nach schwerem Gelage“.
In Anbetracht der ersten Sonnenstrahlen entschied ich mich für eine dreiviertel Tights und ein langärmeliges Laufshirt, beides in Signalschwarz. Ich war gerade auf den Catwalk um die Außenalster eingebogen, als mir die erste Halluzination entgegen trabte. Ein knappfrischer Endfünfziger, gewandet in einen türkis-farbenen Dieter Bohlen Gedächtnis Trainingsanzug in Größe XXXL. Ich hege den finsteren Verdacht, dass nahezu alle Weltkrisen von Trägern solche Ballonseidenen Unausprechlichkeiten verursacht oder gesteuert werden. Verursacht, weil mein Kontrollsystem nach einem solchen Anblick regelmäßig in den Standby Modus wechselt und ich für mehrere Minuten nicht mehr Herr meine Sinne bin. Gesteuert, weil einem Menschen, die sich derart gekleidet auf die Strasse wagt, einfach alles zu zutrauen ist. Der Spitzenreiter dieser Wertung folgte knapp zwei Kilometer später. Der Anzug stammte aus einer früheren Periode, vermutlich aus recycelten Prielblumen, farblich war er in weinrot-lila changierend angelegt. Der Träger hatte eine schwarz-graue Robert Plant Lockenpracht, in der, wie ich beim näher kommen bemerkte, bereits ein paar Schwarzdrosseln brütete.
In die Jetztzeit holte mich ein junger Schlaks zurück. Er trug eine kurze weite Hose in Leberwurstfarbe, dazu ein weißes Singlet. Seine muskelfreien Stelzen waren hellweiß grundiert und leuchteten inzwischen in verspielten Rosatönen. Die farbgleichen Arme ruderten wild um den Oberkörper.
Erstellt von: berlifan
in Blogs am 25. April 2010
Erstellt von: feuerraeder
in Blogs am 25. April 2010

Streckenverlauf
Die ungeschönten nackten Daten gibt es hier, oder auch hier!
Erstellt von: berlifan
in Blogs am 25. April 2010
Ursprünglich wollten wir ja nur Jana (unsere Tochter) und Matze (ihren Freund) in Hamburg supporten. Für Jana war es der erste Marathon und sie wollte uns dann gerne als moralische Unterstützung dabei haben. Dann machte Jens seine Gruppe „Hamburg ruft – Titan oder Titanic“ auf. Was lag also näher, als uns als Supporter zu melden (wir waren ja sowieso in Hamburg). Und so hatten wir die Möglichkeit, ein paar von Euch persönlich kennenzulernen.