Erstellt von: feuerraeder
in Blogs am 22. Dezember 2010

Danach näherten wir uns V2 etwa beim Kilometer 20. „The same procedure as …” – ich muss nichts weiter darüber schreiben. Gestärkt und bei bester Stimmung verabschiedeten wir uns von unseren „Mädels“.
Die Strecke verlief hier recht unspektakulär durch ein Wohngebiet. Wir liefen jetzt in kleineren Grüppchen. Jens und ich waren nebeneinander und dann passierte es! Ich formulierte die Frage, die viel Gesprächsstoff und Diskussionen hervorrief. Aus meinen unschuldigen, beiläufigen „Du läufst aber auch nicht mehr ganz rund, oder?“ wurde u.a. ein „unsauberer Laufstil“… Jens, das war doch nicht so gemeint! ;-)
Ron wurde mittlerweile etwas ruhiger. Die Rufe wurden weniger, die Küsschen auch… So liefen wir nun in überwiegend flachen Gebieten die Kilometer herunter. Bahram wunderte sich, dass es ihm immer noch gut ging, denn am Donnerstag hatte er einen Zahnarztbesuch mit Extraktion hinter sich bringen müssen. Sein Ziel waren eher die 10-12 Kilometer gewesen, nun war er nach über der Hälfte noch schmerzfrei dabei. Volker hingegen klagte jetzt öfter über Knieschmerzen und Ron stöhnte auch ständig auf. Die Streckenverhältnisse forderten ihren Tribut.
Weitere Kilometer gab es im verschneiten Buga-Gelände und in der Karlsaue. Besonders letztere hat mir sehr gefallen. Mit Matthias tauschte ich mich über Geocaching aus, ein Hobby was sich ja auch wunderbar mit dem Laufen verbinden lässt. Die Kilometer „flogen“ dahin, wobei damit nicht unser Tempo gemeint war, sondern die Zeit verging so schnell aufgrund der vielen netten Gespräche. Dieser Lauf verbindet eben! Es wurde nun Zeit für die dritte Verpflegung.
Erstellt von: feuerraeder
in Blogs am 22. Dezember 2010
Auf der Pasta-Party trafen wir dann auch endlich auf die anderen Mitstreiter, ein lustiger Haufen aus allen Teilen der Republik, nein eigentlich der Welt!

Wir wurden empfangen, als ob wir schon immer dazu gehörten. Alles völlig locker und unkompliziert! Jens, auch hier nochmal ein besonderer Dank für die Möglichkeit dazu. Hier wurden wir auch erst einmal ausgestattet, mit Shirt für Juliane und für mich die obligatorische Zipfelmütze mit Namen und auch ein Shirt. Die Mütze war etwas klein (oder mein Kopf zu groß?), so musste ich improvisieren.

Sonntag. Es gibt noch andere schöne Rituale beim KSWM, dazu gehört das gemeinsame Frühstück. Ab 7.30 Uhr war das Eintreffen bei Jens angesagt. Wir frühstückten bei super Stimmung und dann ging es auch schon los in Richtung Sportcenter. Bahram ruinierte gleich mal noch sein Auto ein wenig, das sollte aber der Stimmung keinen Abbruch tun. Jens hatte natürlich alles organisiert, so wurden wir mit Wohlwollen empfangen und konnten die Umkleiden und Sanitärräume nutzen. Hier sollte also Start und Ziel sein. Catcat und otti trafen ein, ebenso Kameramann Jonas. Volker hatte ein Banner anfertigen lassen, welches nun stolz von uns (fast) startbereiten Läufern zum Fotoshooting gezeigt wurde. Und dann war es auch endlich soweit: 9.42 Uhr fiel der offizielle Startschuss und damit doch unerwartete 3 Minuten früher als die von Jens ausgegebene späteste Startzeit :-)
Erstellt von: feuerraeder
in Blogs am 22. Dezember 2010
Nach den tollen Berichten von otti, barbarine und catcat versuche ich jetzt einmal den 8. Kassel Weihnachts- Marathon aus Läufer-Sicht zu schildern.
Unsere persönliche Kassel-Story begann irgendwann vor dem 7. KSWM. Dieser konnte nicht gelaufen werden aufgrund familiärer Großereignisse, aber dieses Jahr sollte es klappen. Also wurde der Weihnachtsurlaub entsprechend geschoben, denn es war klar, wir wollten dieses Event von A-Z auskosten.
Anreise für uns war am Freitag. Auf das Wetter war Verlass, pünktlich am Donnerstagabend fing es kräftig an zu schneien, und hörte auch bis Freitag nicht mehr auf. So brauchten wir gut 6 Stunden für die 400km, aber ohne größere Zwischenfälle. Im Gegenteil: nachdem wir Sachsen-Anhalt verlassen hatten, wurde das Wetter immer besser und die Beeinträchtigungen durch den Schnee ließen nach. Wir waren nicht traurig darüber, relativ wenig Schnee in Kassel vorzufinden.