Erstellt von: Familyjogger
in Blogs am 13. Juli 2011
Das Schöne am Laufen ist die Erholung
danach. Sich auf die Terrasse fallen lassen, eine kühle Apfelschorle schlürfen
und einfach nur dasitzen. Spüren, wie der Puls wieder zur Ruhe kommt. Ach, das
mit der Apfelschorle gilt nicht unbedingt für die Tochter des Hauses. Sie
würde, wenn es denn gar nicht anders ginge, auch eine Cola nehmen…
Pausen sind aber auch sonst ganz angenehm. Dieses Lauf-Tagebuch erzählt ja
immer mal wieder davon, wie eine ganz normale rheinische Familie zusammen
joggt. Ohne auf den Kreisrekord zu schielen, nur einfach so. Hauptsache Laufen.
Und es geht um die kleinen und großen Problemchen dabei. Meist: wie trickst man
den inneren Schweinehund aus, der viel lieber in die nette Eisdiele von nebenan
möchte. (das ist nur ein
Beispiel, die Liste ließe sich fortsetzen). Aber dieses Mal hatte es die
Familie, der auch der gerade dreijährige Sohnemann angehört, besser als sonst.
Sohnemann sitzt immer im Babyjogger und betrachtet aus dieser Perspektive die
Laufstrecke. Nun trug es sich zu, dass es ab und an ein paar Pfützen auf dem
Feldweg gab. Und die ziehen ihn magisch an. Auch dieses Mal. “In die Pfütze”,
rief er. Einmal, zweimal, dreimal (mit zunehmender Lautstärke). Dann erbarmte
sich der Rest der Familie und hielt an. Sohnemann sollte ja auch seinen Spaß
haben. So tapste er in die Pfützen, was eine Zeit dauerte. Rein, raus, rein
raus… Der Rest der Familie machte derweil eine unvorhergesehene Pause. Ging ja
nicht anders…
Aber es ist nur ein Gerücht, dass sich speziell der Vater nun über den Sommer besonders
viel Regen wünscht. Nur ein Gerücht!
Erstellt von: Familyjogger
in Blogs am 10. Juli 2011
Wau, wau, wau!!! Ohrenbetäubend laut. Dieses
Kläffen. Was für ein Krach. Breitet sich aus, genau zwischen den Ohren, wau,
wau, wau – kann das nicht mal einer abstellen?
Ja, man selbst. Wenn der innere Schweinehund zu heftig bellt, hilft nur eines:
Ihn rauslassen!
Heute geht es wieder um die ganz normale rheinische Familie, die mit dem Joggen
begonnen hat und darüber ein kleines Lauf-Tagebuch führt: Mutter, Vater,
Tochter (12), Sohnemann (3/im Babyjogger) und Beagle-Hündin.
Die Strecke im Moment noch: rund 20 Minuten. Es ist ziemlich kleberig heute.
Schwül. Sohnemann fragt kurz nach dem Start nach Keksen. Klar doch. Ist ganz
schön anstrengend, so ein Lauf.
Die Mutter hat nach einer längeren Pause im Winter erst wieder angefangen und
beherzigt das Motto: Langsam machen. Es kommt weder auf Geschwindigkeit noch
auf die Länge der Strecke an. Erst mal nur bewegen. Wenn nötig, kleine
Geh-Pausen einlegen, damit der Puls wieder etwas runterkommt. Der Vater ist
froh über diesen Rhythmus, weil auch er länger nicht gelaufen. Die Tochter
läuft die Strecke locker-leicht, ist aber von der Sportart Joggen nicht eben
begeistert: “Langweilig”, sagt sie.
Mutter und Vater können das verstehen. Die Tochter ist lieber auf Skates
unterwegs, da ist mehr Action und Fun im Spiel.
Nach dem Lauf sagt die Mutter: “Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden sagen:
heute ist es zu warm und zu schwül.” (Der Schweinehund kläffte). “Jetzt bin ich
aber froh, dass wir gelaufen sind. Ich fühle mich richtig wohl.” (Der
Schweinehund war in die hinterste Ecke seiner Hütte verbannt).
Unser richtiger Hund bekam ein Leckerchen und Sohnemann verspeiste seinen
zweiten Keks. Und der Vater versprach der Tochter, bald auch mal mit Skates zu
fahren (hoffentlich kann er danach noch laufen)…