Erstellt von: Familyjogger
in Blogs am 10. Juli 2011
Wau, wau, wau!!! Ohrenbetäubend laut. Dieses
Kläffen. Was für ein Krach. Breitet sich aus, genau zwischen den Ohren, wau,
wau, wau – kann das nicht mal einer abstellen?
Ja, man selbst. Wenn der innere Schweinehund zu heftig bellt, hilft nur eines:
Ihn rauslassen!
Heute geht es wieder um die ganz normale rheinische Familie, die mit dem Joggen
begonnen hat und darüber ein kleines Lauf-Tagebuch führt: Mutter, Vater,
Tochter (12), Sohnemann (3/im Babyjogger) und Beagle-Hündin.
Die Strecke im Moment noch: rund 20 Minuten. Es ist ziemlich kleberig heute.
Schwül. Sohnemann fragt kurz nach dem Start nach Keksen. Klar doch. Ist ganz
schön anstrengend, so ein Lauf.
Die Mutter hat nach einer längeren Pause im Winter erst wieder angefangen und
beherzigt das Motto: Langsam machen. Es kommt weder auf Geschwindigkeit noch
auf die Länge der Strecke an. Erst mal nur bewegen. Wenn nötig, kleine
Geh-Pausen einlegen, damit der Puls wieder etwas runterkommt. Der Vater ist
froh über diesen Rhythmus, weil auch er länger nicht gelaufen. Die Tochter
läuft die Strecke locker-leicht, ist aber von der Sportart Joggen nicht eben
begeistert: “Langweilig”, sagt sie.
Mutter und Vater können das verstehen. Die Tochter ist lieber auf Skates
unterwegs, da ist mehr Action und Fun im Spiel.
Nach dem Lauf sagt die Mutter: “Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden sagen:
heute ist es zu warm und zu schwül.” (Der Schweinehund kläffte). “Jetzt bin ich
aber froh, dass wir gelaufen sind. Ich fühle mich richtig wohl.” (Der
Schweinehund war in die hinterste Ecke seiner Hütte verbannt).
Unser richtiger Hund bekam ein Leckerchen und Sohnemann verspeiste seinen
zweiten Keks. Und der Vater versprach der Tochter, bald auch mal mit Skates zu
fahren (hoffentlich kann er danach noch laufen)…
Erstellt von: Familyjogger
in Blogs am 09. Juli 2011
Nein, keine Sorge: an dieser Stelle keine schlauen Worte, warum Laufen so sinnvoll ist. Das weiß ja jeder. An dieser Stelle ab heute eine Art Lauf-Tagebuch, für das eine ganz normale Familie aus dem Rheinland Stoff bietet. Mutter, Vater, Tochter… Der Sohnemann kann noch nicht schreiben, er ist gerade 3, und nimmt beim Lauftraining den bequemsten Platz ein. Im Baby-Jogger. “Ich wäre auch gerne euer jüngster Sohn”, ruft ein Nachbar, als er uns gestern Nachmittag sieht. “Wenn ich so durch die Gegend kutschiert würde…”
Na ja, ein, zwei Jahre noch, dann ist er in Joggingschuhen dabei, hoffe ich mal. Ach, und unsere Hündin, eine Beagle-Dame namens Luna, läuft mit. Ihr fällt das alles noch am Leichtesten, im Gegensatz zu Vater und Mutter, die längere Zeit nicht gelaufen sind und nun den festen Vorsatz gefasst haben, wieder regelmäßig zu joggen. Und die Tochter? Na ja, der Vater hofft, sie macht auch immer mit. Wenn sie, 12 Jahre jung, Gas geben würde, sähe sie der Vater wahrscheinlich nur noch von hinten, glaubt er.
Das ist soweit die Ausgangslage.
Von nun an soll immer mal wieder darüber berichtet werden, wie es so ist, den inneren Schweinehund, der immer so kräftig kläfft, zu überwinden, wie es ist, gute Laufstrecken zu finden, das richtige Tempo, und wie es ist, wenn man glaubt, es ginge nicht weiter. Man läuft und läuft und läuft – aber besser wird es nicht. Wobei mit besser nicht schneller, sondern ausdauernder gemeint ist. Die ganz normale rheinische Familie will nicht mehr Weltmeister werden – jedenfalls Vater und Mutter nicht.
Okay. Das wäre es erst einmal. Schluss jetzt mit diesem ersten Lauf-Tagebuch. Wir müssen Kräfte sammeln für das, was wir vorhaben. Fortsetzung folgt.
Laufend.
Erstellt von: Runhalter
in Blogs am 30. Januar 2011
Das waren die Winter-Grundlagen-Wochen. Nächste Woche, am 1. Februar, startet die Vorbereitung auf den Marathon in Mainz.
24.01.-30.01.2011 / 31,4 km
Montag: Der heutige Lauf musste leider ausfallen. Ich habe Knie und sollte das lieber mal schonen. Damit wird leider nichts aus den 38 km, die ich für diese Woche vorgesehen hatte.