Erstellt von: milosz
in Blogs am 23. April 2012
Morgens 7:45 irgendwo in Deutschland. Frau Doktor streicht mir sanft aber bestimmt durchs Haar. Ich lege einen mitleidsvollen Blick auf, ich will heute nicht, ich bleib heute im Bett, ich will weiterschlafen. Aber sie bleibt gnadenlos! Du hast schon das Startgeld bezahlt, und gestern hast Du auch schon nichts gemacht! Ja, gestern hatte ich ja auch noch weniger Schlaf als heute. In den letzten 3 Tagen nicht ganz 10h, das macht im Schnitt 3h pro Tag, und ich bin weiß Gott nicht Napoleon oder so. Und der musste ja auch nur Befehle geben, und nicht selber Laufen, höchstens Reiten, naja ok, musste ich auch….
Aber heute soll‘s doch regnen, ist mein letzter Versuch. Aber das Argument wird einfach ignoriert. Ist ja auch eines echten Läufers und baldigen Triathleten nicht würdig, und so hüpfe ich aus dem Bett und tue so, als ob ich nie so motiviert war wie heute. Vielleicht kann ich das Schlafdefizit ja mit meinem vermehrten Testosteronspiegel ausgeleichen. Zudem motiviert mich Frau Doktor ja seit einiger Zeit mit Ihrem unwiderstehlichem Charme das Rauchen endlich komplett einzustellen. Und erste Erfolge zeichnen sich langsam ab. Die Orgien und Feste haben sich ja schon seit ein paar Wochen im Zaum gehalten, sonst wäre es unmöglich gewesen Frau Doktors Intimdistanz zu überwinden. In der Summe bin ich also seelisch und körperlich ausgeglichen und da spricht eigentlich nichts dagegen heute den 35. Jedermannlauf mit lächerlichen 10km zu absolvieren. Die Strecke ist größtenteils aus dem letzten Jahr bekannt, Gerald hat sich gestern schon als Motivator angekündigt und da wir beide zurzeit die AK Wertung im Berlin Cup anführen, wird das bestimmt ein nettes Läufchen. (Allerdings nur weil wir bis jetzt alle Läufe gemacht haben, und die wirklich guten Läufer, ein bis zwei weniger haben)
Die Veranstaltung ist sehr nett gemacht und gehört fest in den Frühjahrskalender, und ich will eins der Highlights auf keinen Fall verpassen: Schmalzstullen! Jedes Jahr gibt es bei diesem Lauf des VFL Tegel sehr leckere Schmalzstullen. Das Starterfeld ist mit 142 Läufern beim 10km schön übersichtlich und von Gedränge kann nicht die Rede sein. Die Waldwege auf denen man in zwei Runden die Strecke absolviert sind breit und gut befestigt. Die Steigung in der Runde über 11 Meter ist verhältnismäßig lang gezogen so dass die nicht so in die Beine gehen wie zum Beispiel der Hügel beim Pankower Frühlingslauf letzte Woche. Ich hoffe also auf eine leicht bessere Pace als letzte Woche. So ne 4:15er Pace sollte heut drin sein.
Gerald ist mit seinen Söhnen angereist und sein großer hat schon den 5km Lauf mit fulminanter Leistung auf Platz 3 beendet. Ich treff beim Einlaufen meinen alten Vereinsfreund vor 20 Jahren Erik Jahn, der nach Jahren im Fußball und einem dort erlittenen Meniskusschaden wieder zum Laufen zurückgefunden hat, und auch Marko Ast zeigt sich auf der Strecke allerdings nur zum Training. Vor dem Start spricht mich noch eine Läuferin an mit der ich im letzten Jahr an der „Im Angesicht des Marathons“ Promoaktion im Rahmen des Berliner Marathons mitgemacht habe. Das war die Sache mit der Kamera auf dem Kopf. Sie hat die Kamera wohl nach 15km abgelegt und fand das alles nicht so toll, und dies und jenes…. Vor lauter Schnack habe ich dann vergessen meine Schuhe nochmal vernünftig zuzubinden und bin zum Start geeilt.
Erstellt von: Nordwork
in Blogs am 04. Juli 2011
Tagged in:
Wettkampf ,
Schuhe ,
NRW ,
Münster City Run ,
Münster ,
Diabetes ,
Brooks ,
Blutzucker beim Wettkampf ,
Blog ,
BE ,
Ausrüstung ,
10km

Heute war es soweit, ich bin meinen ersten Wettkampf gelaufen. Es war der 10km Brooks Münster City Run.
Ich habe mich ja recht spontan am 28.06. erst angemeldet und war deshalb auch bestimmt nicht optimal vorbereitet.
Meine Forerunner war geladen und ich aufgeregt :-)
Nachdem wir (Sebastian @Bloodysocks1982 und ich) unsere Startunterlagen und Zeitmesschips abgeholt haben, sind wir zum Brooks Stand gegangen da wir uns dort via Twitter mit ein paar Läufern verabredet haben.
Wir trafen uns dort mit André, Thomas, Matthias, Martin und Andreas vom Brooks Team.
Es ist doch immer wieder schön die virtuellen Lauffreunde mal im echten Leben zu treffen. Nach ein bisschen unterhalten und warmlaufen sind wir dann auch fast gemeinsam zum Start gegangen.
Um exat 19:30Uhr fiel der Startschuss (wenn es denn einen gab, ich hab ihn nicht gehört :-), zumindest setzte sich das Feld in Bewegung)
Ich hab leider nicht mitbekommen das meine Forerunner610 schon wieder in den Energiespar Modus gegangen ist, so hab ich diese erst auf dem Weg über die Startlinie wieder aktiviert.
Zum Glück ist der GPS empfang wirklich sehr schnell so das die Uhr nach einigen Metern bereits empfang hatte. (Evtl. sollte Garmin hier noch ein Ausschalten der Energiespar Funktion einbauen (Oder gibt es diese vielleicht sogar?))
Ich war ja schon etwas aufgeregt muss ich gestehen, mein Puls betrug beim überqueren der Startlinie bereits 82%
Da ich nach meinem letzten Lauf vergessen habe die Puls Alarm Funktion auszuschalten, begann auch schon kurz nach dem Start die Uhr mich auf einen zu hohem Puls hinzuweisen.
Da es aber sehr einfach geht, diese per Touch-Screen auszuschalten, habe ich das natürlich gemacht.
Wir (Sebastian und ich) liefen dann erstmal mit der Menge mit, diese war schon recht schnell so das ich meine gewünschte Startpace von 6:00min/km nicht halten konnte sondern nach dem ersten Kilometer eine Pace von 5:51min/km und beim zweiten & dritten Kilometer sogar 5:32min/km und 5:31min/km hatte. Mein Plan war es eigentlich die ersten 5-7km mit einer Pace von 6:00min/km zu laufen und dann nochmal die Pace anzuziehen so das ich dann knapp unter eine Stunde laufe.
Ich hatte den "Schweinehund" der Forerunner610 auf 6:00min/km eingestellt aber ich muss gestehen das ich beim ganzen Lauf nicht einmal auf den virtuellen Partner geschaut habe.
Auch den Puls habe ich nicht sonderlich beachtet, der Blick auf die Pace freute mich aber dafür um so mehr. Ich habe bei 5km gedacht ok selbst wenn ich jetzt bis auf 6:00min/km zurück schraube bin ich immer noch unter eine Stunde im Ziel. Ich habe aber weiter gekämpft und habe es bis auf einen Km geschafft immer unter 6:00min/km zu bleiben.
Die letzten 2-3Km wurden dann recht hart, meine Beine konnten noch aber mir fehlte es irgendwie an Puste.
Auf den letzten Metern habe ich dann die Geschwindigkeit nochmal angehoben und alles gegeben, ich konnte so noch 3-4 Plätze gut machen :-D
Nun ein paar Zahlen:
Mit der Forerunner Handgestoppt
58:41min - 10,22km
Ø Pace: 05:44 min/km
Ø HF: 95 % max. Herzfrequenz
Max. HF: 101 % max. Herzfrequenz (Ok ich kann meinen Max Puls etwas nach oben korrigieren)
Die Offizielle Zeit
58:30min - 10km
Ø Pace: 05:50 min/km (an exakt 10km errechnet)
Platz gesamt: 450 (von 490)
Platz AK30: 45
Und noch ein paar Diabetes Zahlen&Fakten:
17:48 Uhr 140mg/dl
18:51 Uhr 135mg/dl
19:00-19:20 Uhr +6BE
19:25 Uhr 216mg/dl (Ok zum Glück geht es gleich los)
20:39 Uhr 138mg/dl (Hat also alles funktioniert)
Hier noch ein paar Fotos die meine Frau Nadine (@Din_Chen) gemacht hat:
[gallery link="file" columns="4"]
Zusätzlich sind wir noch bei Achim-Achilles in der Galerie :-) (Echte Running Stars halt)
Die Forerunner hat trotz des schnellen Standby vor dem Start sehr gute Arbeit geleistet und mich gut bei dem "Wettkampf" unterstützt.
Erstellt von: berlifan
in Blogs am 30. Mai 2011
Am vergangenem Samstag fand auf der Tartanbahn der Güstrower Sportschule die Landesmeisterschaft über die 10.000 m statt. Gemeinsam mit über 140 Sportlern gingen Jana, Matze und ich wie bereits im letzten Jahr an den Start. Die Sportler waren in mehrere Gruppen, entsprechend ihrer prognostizierten (Ziel-)Zeit, eingeteilt. Matzes Rennen sollte um 11.20 starten, Jana und ich dagegen in der prallen Mittagshitze um 12:30 Uhr :-/.
Erstellt von: berlifan
in Blogs am 15. Mai 2011
Dieses Jahr sollte es endlich klappen: mein erster Wettkampf in meiner Geburtsstadt Greifswald :-). Ich hatte mich schon echt im Vorfeld darauf gefreut! In den letzten Jahren fielen der Greifswalder und der Rostocker Citylauf stets auf das gleiche Wochenende, einer samstags und einer sonntags. Naja, zwei Wettkämpfe dermaßen kurz hintereinander… Schließlich soll man es ja nicht maßlos übertreiben...
Erstellt von: girasole
in Blogs am 28. Juli 2010
Komische Sache das. Ich glaub, sogar Premiere. Das erste Mal in meinem Läuferleben bin ich keinem, niemand, null weiteren Läufern begegnet.