Erstellt von: milosz
in Blogs am 24. November 2011
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Heiko von "Laufe Marathon" hat im Oktober zu einer Blogparade aufgerufen mit dem Thema Laufuhr ja / nein und wieso. Das ist erst einmal ziemlich spurlos an mir vorbeigegangen, da mir nichts eingefallen ist was eine Ergänzung meinerseits gerechtfertigt hätte.
Das hat sich aber in den letzten Wochen mit der Fertigstellung meines ersten Grobentwurfs des Wettkampfplanes für das nächste Jahr geändert. Denn dort stehen eine paar Neuerungen für mich drin! Nach den guten Erfahrungen mit dem alternativen Schwimmtraining in diesem Jahr, habe ich nämlich zwei bis drei Aquathlons und ein bis zwei Triathlons mit reingenommen. Natürlich alles in der Kurzdistanz und erst mal ohne Zeitambitionen, da ich sonst die zwei Marathons (Hamburg und Berlin) als Saisonhöhepunkte wohl nicht schaffen würde.
Damit sind die Auswirkungen auf das Thema Laufuhr unübersehbar: Eine Laufuhr reicht hier nicht mehr wirklich aus. Man läuft ja nicht mehr nur, man schwimmt und fährt ja jetzt auch noch Rad.
Erstellt von: wopper
in Blogs am 14. Juni 2010

Ist das nicht herrlich? Alles auf einen Blick!
Der Titel kündigt es bereits an, dennoch diese Warnung vorab: Ich werde unglaublich und einseitig für meine neue Laufuhr schwärmen. Kommentare über andere tolle Geräte sind willkommen, werden von mir aber geflissentlich ignoriert.
Ich bin seit zwei Wochen Eigentümer und Besitzer einer neuen Laufuhr. Nicht einer neuen Laufuhr, sonder DER Laufuhr überhaupt, der Krönung der Laufuhrenschöpfung, einer POLAR RS800 cx RUN, klar, dass die einen so langen Namen braucht. Meine erste Laufuhr, einer Marke die ich hier verschweige, zeigte während des Laufens die aktuelle Herzfrequenz und eine Stoppuhr an. Am Ende gab es noch die durchschnittliche Herzfrequenz zu sehen. Mehr nicht. Das war die Dampfmaschinenzeit der Laufcomputer. Die Batterie hielt gefühlte zwei Trainingseinheiten, konnte nur von Maschinenbau-ingenieuren gewechselt werden und kostet ungefähr so viel, wie eine neue Uhr. Dafür war das Modell schussfest und wog so viel wie ein Camelback.
Jahre später betrat ich die POLAR Welt in Form einer RS 200sd. Nun konnte ich Rundenzeiten sehen und speichern, unglaublich viele Trainingseinheiten fanden Platz, in der schicken, kleinen Uhr. Das Beste war aber der Schuhsensor, der Geschwindigkeit und Laufstrecke ermittelte. Das mühsame Ausmessen der Distanz in Google Earth gehörte endgültig der Vergangenheit an. Die Genauigkeit der Messung lag auf typischen Achim Achilles Niveau, im Großen und Ganzen kam es ungefähr hin. Beim Intervalltraining schummelte die Uhr ein wenig (wie Achim?), gleichmäßiges Laufen wurde mit genauer Messung belohnt.
Doch nun ist alles anders!
Meine RS800 habe ich vollständig aufgerüstet: mit Pulsgurt (Standard), Laufsensor (Standard bei RUN), Infrarotlink (dto.) und GPS Sensor (Extra). Pimp my Laufuhr! Neben den bekannten Daten wie Herzfrequenz in diversen Variationen und Geschwindigkeit werden alle relevanten Körperfunktionen und Dysfunktionen überprüft und festgehalten. Ein derart umfassendes Persönlichkeitsprofil findet sich ansonsten nur noch in den Personalakten einiger deutscher Großkonzerne. In Tat und Wahrheit wird die Schrittlänge und Frequenz ermittelt, zwei wesentliche Werte zur Verbesserung der Geschwindigkeit. Die Uhr hat einen integrierten Höhenmesser und zeigt Auf- und Abstieg sowie die kumulierten Höhenmeter an. Selbstverständlich misst ein Thermometer die Temperatur. Die Geschwindigkeits- und Streckenmessung ist sehr genau, der alte, recht klobige Schuhsensor, wurde durch einen kleinen, eleganten ersetzt. Die Kombination von GPS und Schuhsensor gleicht die Nachteile beider Systeme aus und ist nicht zu überbieten.
Erstellt von: mash
in Blogs am 14. April 2009
by -m*sh-
14.04.2009
