Erstellt von: oppelnhoppel
in Blogs am 23. April 2012
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... ich quäle euch dann mal mit einem Tagebuch des Leidens! Warum sollte ich das auch alles allein ertragen?
Zur Vorgeschichte: Vor zwei Jahre plagte mich der Meniskus im linken Knie. Nach Rücksprache mit meiner Lieblingsorthopädin, wurde nichts gemacht. Ein bisschen Wackelbrett, ein bisschen ruhiger - und zack, sechs Wochen später Berlin Marathon in neuer Bestzeit gefinished. Inzwischen habe ich links kaum noch Probleme, dass hat sich offenbar so hingeruschelt. Gut so.
Tja, und in diesem Jahr, fing es mit einem Mal auf der rechten Seite an zu mucken. Erst leicht, dann ständig und dann war Armageddon. Seitdem ständig Schmerzen, ich spürte sofort, dass ist der Megagau, da geht gar nichts mehr. Und meine Lieblingsorthopädin? Hat keinen Termin und dann Urlaub - sauber...
Erstellt von: oppelnhoppel
in Blogs am 11. März 2012
Letztes Wochenende, langer Kanten, über Stock und Stein durch den Wald. Eigentlich herrlich, es lief auch ordentlich. Hinterher muckt aber das rechte Knie. Dienstag 1000er Intervalle, klappt ganz gut, aber das Knie muckt schon wieder. Hinterher Schmerzen, dunkle Gedanken machen sich breit. Das mein linkes Knie einen leichten Meniskusriss hat weiß ich seit vielen Monaten, aber es ist ruhig geblieben, hat zwei Marathons und die harten Halbmarathons im letzten Jahr brav ertragen. Nun rechts eine neue Baustelle? Bitte nicht!
Freitag wg. Job in Berlin. 8km im Marthonrenntempo auf dem Programm. Zum Volkspark Friedrichshain gedüst und in die Joggerhorde eingereiht. Nach dem Einlaufen habe ich ordentlich Gas gegeben und lauschte dabei ständig in das olle Knie. Ein, zwei km ging es gut, dann wurde es übler und übler. Bei km 5,5 war definitiv Schluss und ich humpelte geschlagen zum Auto. Knie fett angeschwollen und bis heute, Samstag, ist es nicht besser geworden. Kann mich nur schwer humpelnd fortbewegen. Der Meniskus ist, nach meiner Laienmeinung, durch, im A...h! Voltaren, Ibu, Verband, Eis. Bisher hat nichts geholfen.
Am Sonntag steht eigentlich der erste 10er des Jahres auf dem Programm, Celle, schöne Veranstaltung - gestrichen. Der Berliner Halbmarathon am 1. April - gestrichen. 10er in Cuxhaven - gestrichen. Marathon in Hamburg - gestrichen. Alles im A....h! Ich habe einen Haufen Startnummern abzugeben...und kann es nicht fassen. So ein Mist. Hah, Berlin Marathon im September! Das sieht auch übel aus.
Erstellt von: milosz
in Blogs am 30. Dezember 2011
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Zwei Tage noch, dann ist dieses mein zweites Trainingsjahr als Läufer zu Ende und somit meine Karriere als reiner Läufer!
Doch zuerst ein bisschen Statistik:


Erstellt von: barbarine
in Blogs am 30. August 2011
Der Wurm ist drin. Ganz offensichtlich. Warum?? So viele Lauffreunde haben in diesem Jahr mit allen möglichen Verletzungen zu kämpfen. Und ja, mich hat es auch erwischt. Aber ich hoffe inzwischen, dass MEIN Wurm sich verzogen hat. Oder gefressen wurde, wie auch immer.
Meine Odyssee hat im Prinzip schon im April 2011 begonnen, nach dem Berliner Halbmarathon tat mir zum ersten Mal so sachte das linke Knie weh. Aber es verging wieder. Bis zu den BIG 25 am 8. Mai in Berlin, wo ich auf den letzten Metern arge Schmerzen bekam und mich nur noch durchgebissen habe. Überlastung- so das Urteil meiner Physio“tante“, die ich an dem Tag noch vor Ort traf, weil sie ebenfalls die 25 Kilometer gelaufen war. Okay, also erstmal kürzer treten und dem Knie ´ne Chance zur Erholung geben. So meine Strategie.
Aber… nein, es wurde nicht besser, nur schlechter. Nur beim Laufen tat es weh und das immer früher. Das heißt: ich lief vorsichtig im Training ohne Beschwerden; erst 15 Kilometer, dann nur noch 10, dann 8 und irgendwann nur noch 5. Ich schraubte also meinen Trainingsumfang weiter zurück, nur noch 3x die Woche und weniger als 30 Kilometer. Die Physioexpertenmeinung hatte sich inzwischen in Probleme mit dem Wadenbeinköpfchen infolge muskulärer Verspannungen in Wade und Oberschenkel gewandelt. Nun stellt sich beim Leser wahrscheinlich die Frage, warum ich denn nicht einfach mal eine ärztliche Meinung eingeholt habe. Wenn einfach so einfach wäre! In brandenburgischen Gefilden herrscht akuter Ärztemangel in Verbindung mit wochenlangen Wartezeiten für Termine bei Fachärzten. Und ich hatte noch Glück! Mein nächster Orthopädentermin war sowieso für Anfang Juli anberaumt (bereits im Januar vereinbart).
In der Zwischenzeit musste ich aufgrund der Beschwerden schweren Herzens den Schlösserlauf in Potsdam vom Halbmarathon auf die 10km ummelden und den Fünf Seen Lauf in Schwerin habe ich ganz platzen lassen. L
Erstellt von: milosz
in Blogs am 01. Juli 2011
Die Angst vor bleibender Invalidität war groß! Und nach allem was ich gehört habe, ist Laufen die teuflischte Sportart die es gibt. Es schadet den Gelenken, besonders den Knien, dem Rücken sowieso und es verkürzt die Muskeln. Ausserdem bekommt man Blutarmut und man kann an Herzinfarkt sterben, weil das Sportlerherz was man unweigerlich bekommt, dann irgendwas tut wovon man stirbt halt. Und irgendwie ist das doch sowieso ein bisschen schwul, in diesen engen Klamotten durch die Gegend zu hetzen. Das waren so die die Highlights, die ich so gehört hab, wenn ich irgendwo mal erwähnt hab, dass ich jetzt Laufen gehen will. Fußball im Fernsehen zu schauen ist doch viel männlicher, außerdem kann man dabei besser Bier trinken und die Zigarette stört nicht so sehr.
ABER