Erstellt von: oppelnhoppel
in Blogs am 23. April 2012
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... ich quäle euch dann mal mit einem Tagebuch des Leidens! Warum sollte ich das auch alles allein ertragen?
Zur Vorgeschichte: Vor zwei Jahre plagte mich der Meniskus im linken Knie. Nach Rücksprache mit meiner Lieblingsorthopädin, wurde nichts gemacht. Ein bisschen Wackelbrett, ein bisschen ruhiger - und zack, sechs Wochen später Berlin Marathon in neuer Bestzeit gefinished. Inzwischen habe ich links kaum noch Probleme, dass hat sich offenbar so hingeruschelt. Gut so.
Tja, und in diesem Jahr, fing es mit einem Mal auf der rechten Seite an zu mucken. Erst leicht, dann ständig und dann war Armageddon. Seitdem ständig Schmerzen, ich spürte sofort, dass ist der Megagau, da geht gar nichts mehr. Und meine Lieblingsorthopädin? Hat keinen Termin und dann Urlaub - sauber...
Erstellt von: barbarine
in Blogs am 30. August 2011
Der Wurm ist drin. Ganz offensichtlich. Warum?? So viele Lauffreunde haben in diesem Jahr mit allen möglichen Verletzungen zu kämpfen. Und ja, mich hat es auch erwischt. Aber ich hoffe inzwischen, dass MEIN Wurm sich verzogen hat. Oder gefressen wurde, wie auch immer.
Meine Odyssee hat im Prinzip schon im April 2011 begonnen, nach dem Berliner Halbmarathon tat mir zum ersten Mal so sachte das linke Knie weh. Aber es verging wieder. Bis zu den BIG 25 am 8. Mai in Berlin, wo ich auf den letzten Metern arge Schmerzen bekam und mich nur noch durchgebissen habe. Überlastung- so das Urteil meiner Physio“tante“, die ich an dem Tag noch vor Ort traf, weil sie ebenfalls die 25 Kilometer gelaufen war. Okay, also erstmal kürzer treten und dem Knie ´ne Chance zur Erholung geben. So meine Strategie.
Aber… nein, es wurde nicht besser, nur schlechter. Nur beim Laufen tat es weh und das immer früher. Das heißt: ich lief vorsichtig im Training ohne Beschwerden; erst 15 Kilometer, dann nur noch 10, dann 8 und irgendwann nur noch 5. Ich schraubte also meinen Trainingsumfang weiter zurück, nur noch 3x die Woche und weniger als 30 Kilometer. Die Physioexpertenmeinung hatte sich inzwischen in Probleme mit dem Wadenbeinköpfchen infolge muskulärer Verspannungen in Wade und Oberschenkel gewandelt. Nun stellt sich beim Leser wahrscheinlich die Frage, warum ich denn nicht einfach mal eine ärztliche Meinung eingeholt habe. Wenn einfach so einfach wäre! In brandenburgischen Gefilden herrscht akuter Ärztemangel in Verbindung mit wochenlangen Wartezeiten für Termine bei Fachärzten. Und ich hatte noch Glück! Mein nächster Orthopädentermin war sowieso für Anfang Juli anberaumt (bereits im Januar vereinbart).
In der Zwischenzeit musste ich aufgrund der Beschwerden schweren Herzens den Schlösserlauf in Potsdam vom Halbmarathon auf die 10km ummelden und den Fünf Seen Lauf in Schwerin habe ich ganz platzen lassen. L