Erstellt von: catcat
in Blogs am 21. Oktober 2011
Das Highlight vom 16.10.2011 in Zahlen: 3.506 Meldungen, 3.053 Starter aus 30 Nationen verteilt auf 5,2 km, 10 km, 27 km und erstmalig auch auf 42,195 km. Die meisten Läufer starteten beim eigentlichen Jubiläumslauf, also über die Distanz von 27 km. Mit dabei 5 Supertalente von dieser Webseite. Im März 2011 hatten wir uns zum Laufklassiker in St. Wolfgang angemeldet. Wir, das heißt Juliane und Heiko, Otti, Girasole und ich waren mit von der Partie.
Erstellt von: milosz
in Blogs am 11. Juni 2011
Was für ein Tag, dieser Freitag an dem meine erste Teilnahme an dem Lübarser Zugspitzlauf anstand. Was habe ich nicht für Horrorgeschichten von ihm gehört. Bloggerfeund Henrik hat ja ja von seinen Erfahrungen vor zwei Jahren berichtet, und auch die Erzählungen der anderen Teilnehmer des Berliner Läufer Cups im Vorfeld haben mich Vorsicht walten lassen. Hab mich deswegen auch entschlossen, die zwei Tage vor dem Lauf komplett aufs Training zu verzichten. In der vorigen Woche gab es ja drei Wettkämpfe innerhalb von 8 Tagen, da muss ein bisschen Kraft tanken auch mal sein. Besonders wenn‘s in zwei Wochen in die Marathonvorbereitung geht.
So habe ich heute Morgen mich einmal extra umgedreht und die Augen noch einmal geschlossen. Sohnemann hat sich gefreut wie ein Schneekönig, da ich ihn auch eine extra Runde vor dem staatlich subventioniertem Hypnosegerät mit dem für Kinder angepassten Frequenzbereich habe drehen lassen.
Pünktlich und erholt, nicht so wie letzte Woche(!), war ich bei der Startnummernausgabe. Die Unterschrift unter den Haftungsausschluss, in dem man den Veranstalter von jeder Schuld freispricht bei gesundheitlichen und sonstigen Vor- und Unfällen, bestätigte bei mir das Vorhaben doppelt, es erst mal vorsichtig angehen zu lassen. Relaxed wollte ich dann das Einlaufen abwarten, jedoch musste ich noch kurz Taxi spielen, da Lauffreundin Veronika, zu lange an Ihrer Gebäudebaukunst Lernanstalt blieb und spät dran war. Zum Glück habe ich mir das schon gedacht, und einen zweiten Helm mitgenommen, als wir am Tag zuvor über den Lauf gechattet haben und in Ihrer digitalen “Stimme” viel Optimismus in Ihrer Zeitplanung lag. Also nochmal rauf auf meinen chinesischen Knatter Retroroller und kurz mal Vero vom nächsten S-Bahnhof abgeholt.
Vero: Mitte Zwanzig, Italienerin, Architekturstudentin, Nebenjob Hostess, habe ich übrigens mal beim BerlinCup beim Pankower Frühlingslauf kennengelernt, wo sie nach der ersten Runde an mir vorbei gezogen ist, und ich mir gesagt habe, dass dieser Hintern nicht zu weit weg vor mir rennen darf. Dann hatten wir uns ein hartes Rennen geliefert. Sie ist übrigens Erste bei den Frauen geworden, wie auch bei (fast) jedem anderen Lauf, wo sie mitmacht. Damals konnte ich es im Endspurt für mich entscheiden. Für mich als teilchauvinistisches Weicheiüberbleibsel aus dem letzten Jahrtausend ist es natürlich auch ein Erfolg, dass keine Frau vor einem war. Letzte Woche ist sie mir aber zwei Minuten davon gelaufen, aber da war ich ja auch gehandicapt. 