Erstellt von: sportblogger
in Blogs am 22. April 2012
FiveArtHips - Die Verrückten machen mit erstem Trainingslager am Rothsee ernst
Es ist Sonntagmorgen, kein typischer Frühaufstehertag für Hüftis! Doch in 1-2 Stunden kommt es zur Sternfahrt der FiveArtHips in die Traithlon-Region Rothsee bei Nürnberg. 3 PKW's starten in München, Landensberg und Wiesbaden, bepackt mit Neo, Rad, Tri-Suit, Laufschuhen, Helm, Photoapparat samt Photografin und jeder Menge Vorfreude. Das erste Trainingslager, gleich vebunden mit einer Fotosession für das
Triathlon-Magazin, steht auf dem Plan. Das sprichwörtliche Aprilwetter bei 8 Grad mit Starkregen, gefolgt von kurzen wärmenden Sonnenstrahlen sorgt für Kopfzerbrechen bei der Ausrüstungsfrage. Da hilft nur eines: möglichst schnell Laufen und Radfahren, um warm zu werden. Nur der Schwimmer hat 'geloosed'! Bei einer aktuellen Wassertemperatur von 10 Grad, wird der Neo nach kurzem Test wieder im Auto verstaut. Nach absolvierten Lauf- und Radtrainingsrunden sind die FiveArtHips sicher, der gemeinsame Wettkampf am 8.7.2012 kann kommen.
Erstellt von: sportblogger
in Blogs am 12. April 2012
FiveArtHips - Die Tücken der Vorbereitung
Beste Vorsätze, bestes Trainingswetter - trotzdem Pause. Leider lassen sich auch optimale Planungen nicht immer verwirklichen. Die Gründe können besonders bei Amateuren und Age-Groupern ganz trivial sein: Blöderweise Arbeiten, leichteres oder größeres familiäres Unverständnis, ungeplante Verpflichtungen oder wie in meinem Fall ein angebrochener
Digitus minimus, im Volksmund auch kleine Fußzehe genannt. So zwingt mich dieses absolut unnütz erscheinende kleine Gelenk ganz rechtsaußen momentan zur Laufpause. Die Alternative Radfahren geht zwar, 'frißt' aber erheblich mehr Lebenszeit und erweist sich zudem bei jobbedingten Reiseterminen als wenig flexibel.
Eine außerdem aktuell anstehende Generalsanierung der Kauwerkzeuge (endlich wieder mal ein paar
Implantate), verbunden mit vorher drastischer Dezimierung der Eigenzähne, wird neben Gewichtsreduktion - ca. 20 Gramm sofort, weitere Kilos folgen mangels Zunahme von fester Nahrung - und vorübergehend lückenhaftem Lächeln, erneut für kurzzeitige Trainingspausen sorgen. Jetzt wird auch langsam der Grund für die Wettkampfart Staffeltriathlon immer klarer: Meine Teamkollegen müssen meine Trainingsrückstände ausgleichen. Jungs, haut rein!
Erstellt von: lurch
in Blogs am 05. April 2012
Shit, wie konnte das denn passieren ?!?
„Wir freuen uns dir mitteilen zu können, dass für dich ein Startplatz
frei geworden ist! Bitte überweise bla bla bla“ Was für ein Desaster! Da mache
ich ganz relaxed meine Mails auf und dann DAS! Der Tag ist gelaufen, soviel
steht fest. Da hatte ich mich schon auf faule entspannte Ostertage eingestellt
und jetzt? Nach der Mitteilung „ leider nix mehr frei, Warteliste Platz xy“ am
Anmeldetag hatte ich mich voll auf den Aasee-Triathlon in Bocholt ausgerichtet.
Auch mit dem Training, bzw. dem süßen Nichtstun bis zum eigentlich letztendlich
ultimativ notwendigen Start des
intensiven Trainings. Bis dahin wollte ich an meinem Laufstil feilen, meine Athletik
verbessern und den einen oder anderen Spaßlauf absolvieren. Erstens kommt es anders
und… . Wer im Himmel hat da Abgesagt? Das wird DAS Rennen, alle, wirklich alle
Ikonen des Triathlonsports haben gemeldet. Kienle, Raelert, Paetzold, Böcherer,
alle da. Vom Duell der Giganten ist die Rede und ich dümpel mittendrin als Treibgut im Becken rum? Oh man
da hilft nur eins: intensivstes Intensivtraining!!! Schließlich sind es noch
vier Wochen. Gulp.
Flux wird der Ausflug
ins Spaßbad mit der Familie zur Standortbestimmung was die Schwimmleistung
anbelangt umfunktioniert. Gut ich bleib oben, schneller bin ich nicht geworden.
Wie auch wenn ich nur 1x wöchentlich plantschen geh‘. Wo ist nur die Performance nach dem Lanzaroteurlaub hin? Mir
fehlen wohl die Barracudas im Wasser. Leider fehlt mir nach dem Test auch jegliche
Ambition noch die tollen Rutschen auszuprobieren, lediglich das warme Solebecken
empfinde ich als lohnendes Ziel, hier kann mein geschundener Körper vor sich hin
treiben und mit der Regeneration beginnen was auch bitter nötig ist.
Erstellt von: sportblogger
in Blogs am 14. März 2012
FiveArtHips - Die Tage werden länger
Die Temperaturen wärmer, der Trainingsumfang höher, der
Körperfettanteil geringer, der Abendlauf häufiger und die Motivation größer. Ein untrügliches Zeichen, dass die ersten Wettkämpfe nahen und die Grundlagen dafür jetzt ausgebaut werden müssen. Immer treu der (Pro)These, Gelenke wollen geschmiert sein. So gilt es für den berufstätigen Familenvater ab jetzt wieder verstärkt Abwesenheitsargumente zu liefern. 'Schatz, brauchst Du noch etwas vom Schuhe-Outlet? Ich lauf schnell mal hin'. 'Mausi, möchtest Du mein Auto heute haben? Ich kann auch gut mit dem Rad die 100 km zur Arbeit fahren'. Nur mit dem Argument mal eben 2 Kilometer schwimmen zu müssen, habe ich meine Probleme, zumal es Brücken, Fähren und Schiffe gibt. Auch die anfallenden Verteilzeiten sind nicht zu unterschätzen. Laufschuhe putzen, Rad checken, Sportklamotten waschen, Neo pflegen, GPS-Sportuhr aufladen, Training am PC auswerten, An- und Abfahrt zur Badeanstalt oder See,
Triathlon und
RUNNER'S WORLD lesen, Familie beruhigen. Wie schön, dass es in allen einschlägigen Magazinen neben Trainingsplänen auch die zugehörigen Zeitmanagement-Tipps für
Triathleten und
Marathonis gibt, wie prima sich Training, Beruf und Familie vereinbaren lassen. Schade nur, dass meine Frau das nie liest! Wer es sich leisten kann, kauft sich frei, indem er die Liebste mit Luxusartikeln überschüttet. Das klappt meistens, treibt aber die Kosten für den Sport immens in die Höhe. Zum Glück machen die riesigen Siegprämien in den Altersklassen dies alles wieder wett.
Erstellt von: sportblogger
in Blogs am 09. März 2012
FiveArtHips - oder 3 sportverliebte Spinner
Nicht zuletzt durch diesen Blog wurde Ende letzten Jahres die Idee geboren, einen
Triathlon-Staffel-Wettbewerb in der olympischen Distanz zu absolvieren. Daraufhin raufen sich ein Schwimmer, ein Kunstturner und ein 'PingPong'-Spieler, alle in ihrer Jugend nach damaligen Maßstäben Leistungssportler, zusammen, um einem Triathlon-Wettkampf zu bestreiten. Dieser wurde dann mit dem
Audi Tegernsee Triathlon 2012 gefunden.
Warum ist das überhaupt in irgendeiner Art auch nur eine Printzeile wert, wo doch der Globus von Triathlon-Wettkämpfen und hechelnden Alterstriathleten geradezu überschwemmt wird?
Der Grund ist einfach: Ein gesunder Hüftkopf und fünf künstliche Gelenke, die
FiveArtHips. Drei
Best Ager wollen beweisen, dass man mit
Endoprothesen durchaus größere Strecken in angemessener Zeit zurücklegen kann, als mit dem Rollator zum nächsten Orthopäden. Nämlich exakt 51,5 km schwimmend, radfahrend und laufend.
Wir sind gespannt wie das Projekt am 8.7.2012 endet - als SixArtHips, mit ein oder mehreren Wechsel-OP's oder mit einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als langsamste Staffel. Die Auflösung dieser Frage, sowie der gut vier Monate lange Weg dorthin, finden natürlich hier statt.