Wenn es draußen heiß wird: Trainieren bei Hitze

Geschrieben von: Piet Könnicke
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Der Sommer naht und draußen wird es immer wĂ€rmer: Was bedeutet das fĂŒr das Lauftraining? Wie trainiert man bei hohen Temperaturen richtig? Lauftrainier Piet Könnicke weiß Antwort.
 

Es hat lange gedauert, aber er ist da: der FrĂŒhling mit guten Aussichten auf den Sommer. Das heißt: Sonne und hohe Temperaturen. NatĂŒrlich muss man im Hinterkopf haben, dass es auch am Renntag warm sein kann. Ein solches Rennen bestehen am besten die LĂ€ufer, die leistungsfĂ€hig und gut trainiert sind. Und das wird man nur durch Training.

Viel Trinken ist enorm wichtig

Um das bestmögliche Trainingsergebnis zu erzielen, sollte man bei besten bzw. vertrĂ€glichen Bedingungen trainieren. Denn schließlich geht es darum, gute Trainingsreize zu setzen und eine gute Form aufzubauen – und das am besten ohne zusĂ€tzliche Belastungen wie Hitze. Dann die belastet den Organismus und das Herzkreislaufsystem enorm - völlig zu Recht warnen Mediziner davor, Anstrengung bei Hitze zu vermeiden. Zudem ist der FlĂŒssigkeitsverlust noch einmal grĂ¶ĂŸer, vor allem wenn man bei langen LĂ€ufen im Rahmen eines Marathontrainings unterwegs ist. Den Verlust auszugleichen, verlangt eine ausreichende GetrĂ€nkeaufnahme. Wer bei langen LĂ€ufen allein trainiert, weiß wie umstĂ€ndlich das sein kann.

Wer bei Hitze trainiert, muss lÀnger regenerieren

Letztlich verlangt eine lange Trainingseinheit wie ein marathonspezifischer Lauf von 30 Kilometern immer eine ausreichende Regeneration. Eine zusÀtzliche Belastung durch Hitze bedeutet dabei auch ein Mehr an Erholung, was viele LÀufer unzureichend beachten.
Also: LĂ€ufer sollte durchaus auch FrĂŒhaufsteher sein, um unter vertrĂ€glichen Bedingungen laufen, ohne zusĂ€tzliche Belastung ihr Trainingsziel zu erreichen und um sicher besser zu erholen.

 

Piet Könnicke PortrÀt gotorun.de

 Der Autor:

FrĂŒher war Piet Könnicke selbst erfolgreicher LĂ€ufer, unter anderem mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 63:40 Minuten. Heute macht er gemeinsam mit den Trainern von GotoRun.de FreizeitlĂ€ufer fit. Er betreut LĂ€ufer vom ersten Schritt bis zu den lang ersehnten 42 Kilometern. Dabei geht es nicht nur um Bestzeiten, sondern um die ganz persönliche Genugtuung des LĂ€ufers (Foto: Heinrich Völkel/Ostkreuz).

 

 

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