7 Tipps für das Wintertraining

Kategorie: Laufen im Winter
Geschrieben von: Wendelin Hübner
Antarktis Laufen im winter

Viele Hobbyläufer kostet es große Überwindung, auch bei kaltem Winterwetter zu trainieren. Doch das muss nicht sein – wenn man sich gut vorbereitet und ein paar Tipps beherzigt, macht auch ein Läufchen im Schnee Spaß.

1. Funktionskleidung tragen: Sie hält Feuchtigkeit von der Haut fern, man bleibt für die Dauer des Trainings trocken und warm.

2. Nicht zu viel anziehen: Gerade an den ersten Wintertagen neigt man dazu, sich besonders kuschelig warm einzupacken. Ein Fehler, denn die warme Kleidung ist rasch nass geschwitzt, was wiederum den Körper auskühlt. Es gilt: Wer zu Trainingsbeginn ein bisschen friert, ist genau richtig angezogen. Wie man sich bei unbeständigem Wetter kleiden sollte, steht hier.

3. Kleidung dem Trainingsplan anpassen: Steht ein hartes Tempotraining an, ist weniger Kleidung nötig als bei einem ruhigen Dauerlauf. Wer unschlüssig ist, wie viel Kleidung er braucht, zieht beim Ein- und Auslaufen am besten eine Jacke über und bindet sie sich zwischendurch um die Hüfte.

4. Wenn die Sonne scheint: Sonnenbrille tragen. Läufer, die bei strahlendem Winterwetter trainieren, sollten ihre Augen vor der Sonne schützen, die im Schnee grell reflektieren kann.

5. Die richtigen Schuhe tragen: Wer im Winter viel durch Schnee und Schneematsch läuft, sollte über die Anschaffung von Trailrunning-Schuhen nachdenken. Die haben eine besonders profilierte Sohle, die auch auf rutschigem Geläuf halt gibt und sind wasserdicht.

6. Genügend trinken: Wer während des Trainings viel schwitzt, sollte besonders im Winter darauf achten, sich mit ausreichend Wasser zu versorgen – auch wenn das Durstempfinden schwächer sein mag. Ernährungswissenschaftlerin Dr. Ute Gola rät, je nach Körpergröße, eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken.

Großen Menschen empfiehlt sie bis zu zweieinhalb Liter am Tag. Allerdings sollte die Getränke nicht zu kalt sein, sondern mindestens Zimmertemperatur haben.

7. Nach dem Training: Damit die Muskeln nicht verhärten, sollte man sein Trainingsprogramm mit mindestens einer Minute lockerem Auslaufen abschließen. Und dann heißt es: Ab ins Warme und rein in die trockenen Klamotten. Nach der Belastung durch den Lauf ist nämlich das Immunsystem besonders anfällig – das Risiko, sich zu erkälten, steigt.


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