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Das Ziel als Melone

Geschrieben von: gerhard-huhn
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Läufer fragen sich: Wie gelange ich ans Ziel?  Wie man einen Marathon zur Melone zerstückelt und warum kleine Schritte mehr motivieren als zu hohe Ziele, erklärt Motivations-Experte Gerhard "Flow Doc" Huhn.

„Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“ 

Dieses chinesische Weisheit kennt fast jeder – und trotzdem denken wir häufig an das große, ferne Ziel, bevor wir den ersten Schritt tun und lassen uns entmutigen. Das muss nicht sein.

Stellen Sie sich mal Folgendes vor: Sie gehen im Sommer zu einem Obsthändler und kaufen eine dieser riesigen Wassermelonen, tragen sie nach Hause und legen sie dort auf den Tisch. Das Wasser läuft Ihnen schon im Munde zusammen, wenn Sie an den kühlen, leicht süßen Geschmack dieser frischen Melone denken.

Sie spüren – nur bei dem Gedanken daran – die kleinen braunen Kerne und wie Sie sie vielleicht auch ausspucken. Na, schon Appetit auf Melone? Was machen Sie als nächstes mit dieser Melone? Sie nehmen sie in die Hand und beißen rein ... Schnitt!

Nein, höchstwahrscheinlich machen Sie das nicht. Sie holen viel eher ein Messer, halbieren die Melone zunächst, vierteln sie dann. Schneiden die Scheiben noch kleiner, schnibbeln vielleicht auch noch das Fruchtfleisch von der Schale ab, entfernen die Kerne und bereiten sich kleine, leckere Melonen-Häppchen zu. 

Was haben Melonen mit Zielen zu tun? 

Der Umgang mit der Melone steht als Metapher für den Umgang mit großen Zielen, genauer mit der Frage, wie Sie große Ziele verwirklichen. Auch diese werden zunächst in kleine, „verdaubare“ Häppchen (Schritte) aufgeteilt und erhalten damit die Dimension des „Machbaren“.

Häufig werden Ziele schon vor dem ersten Herangehen wieder verworfen, weil sie als „zu groß“ empfunden werden, als unerreichbar. Natürlich ist das Ziel „Teilnahme am Marathon für jemanden, der zurzeit noch eher der Beschreibung einer „Couch-Potato“ gleicht, unerreichbar! Das ist genau so gut nachvollziehbar wie Sie auch nicht in die ganze Melone beißen.

Kleine Schritte sind besser als zu große Ziele

Nehmen Sie sich daher die Zeit, Ihre großen Ziele in kleine Teil-Ziele aufzuteilen und kleine, gehbare Schritte zu definieren. In Bezug auf das oben genannte Beispiel bedeutet das: Start mit zehn Minuten gemütlichem Laufen im Zwei-Tages-Turnus. So kommen Sie Ihrem großen Ziel – „Teilnahme am Marathon“ – schrittweise näher. Wichtig ist dabei immer wieder, die Herausforderungen den persönlichen Fähigkeiten anzugleichen, sich selbst zu beobachten, die Momente der Freude und auch des Erfolgs zu genießen und das große Ziel im Blick zu behalten.

Denken Sie also immer an die Melone und zerlegen Sie Ihre großen Ziele in kleinere umsetzbare Zwischen-Ziele. Damit erhöhen Sie Ihre persönliche Erfolgsquote. Und wenn Sie ein Zwischenziel verfehlen: auf keinen Fall für die nächste Woche das Doppelte vornehmen. Genau das Gegenteil funktioniert viel besser: lieber ein neues, kleineres Ziel setzen. Erfolgserlebnisse sind entscheidend. Freuen wir uns auf die in Aussicht stehende Melonen-Zeit.

Herzlichst,
Ihr Flow Doc Gerhard Huhn

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