Sportausreden: Das Wetter ist schlecht

Jogger im Nebel

Es ist der Klassiker der schlechten Ausreden: Das Wetter ist schlecht. Draußen ist es kalt, nass und ungemĂŒtlich. Wie rafft man sich dennoch auf, Sport zu treiben? Achim-Achilles.de weiß, wie man miese Ausreden in gute GrĂŒnde umwandelt.

Ausrede: Das Wetter ist schlecht

Von November bis Februar kann man in Deutschland wirklich nicht laufen gehen. Echt nicht. Man lÀuft Gefahr, sich zu erkÀlten, auf nassem Laub oder fiesem Eis auszurutschen. Matsch, Dunkelheit, NÀsse.

Wochenlang, so scheint es, verdeckt eine dicke, graue Wolkendecke das Sonnenlicht und verhagelt den Menschen die Laune. Der feuchte Wind pustet uns den Nacken steif, der Nieselregen drĂŒckt die Stimmung. Unsere Haltung dazu? Schultern hochgezogen, Kopf nach unten, Blick auf den Boden. Trippelschritt und Tunnelblick. Bloß rein ins Warme.

Gegenmittel gegen Sesshaftigkeit ist Stehvermögen

Dass Bewegung einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung hat, weiß man schon lange. KĂŒrzlich haben kanadische Forscher der Queen’s UniversitĂ€t zusammen mit deutschen Wissenschaftlern der Uni Witten-Herdecke herausgefunden, dass die Art, sich zu bewegen, Auswirkung darauf hat, ob wir eher positive oder negative Informationen verarbeiten.

Wer einen fröhlich-beschwingten Gang zeigte, merkte sich eher positive Begriffe. Probanden, die mit hÀngendem Kopf herumschlurften, erinnerten hinterher eher die negativen Wörter.

Es ist also ganz einfach, fast wissenschaftlich untermauert sozusagen: Das einzige Gegenmittel gegen Sesshaftigkeit ist Stehvermögen. Statt ĂŒber das miese Wetter zu meckern, sollte man es lĂ€chelnd und mit breiter Brust annehmen. Ganz nach dem Bastelmotto: So bindest du aus einem Teufelskreis eine Positivschleife.

Mit angemessener Kleidung und aufrechtem Gang

Vielleicht versuchst mal Folgendes: Schau dir  den Wetterbericht der Woche an, wĂ€hle den Tag mit dem fiesesten Wetter. Sag dir:„An dem Tag X, um Uhrzeit Y, gehe ich eine Runde joggen, walken oder spazieren.“

Mit angemessener Kleidung und aufrechtem Gang. Vielleicht spĂŒrst du massiven Gegenwind, vielleicht peitscht dir der Regen ins Gesicht, vielleicht frieren die Finger fest. Kann alles sein, muss aber nicht. Vielleicht genießt du auch einfach die frische Luft, den Nieselregen auf der Nase und die Einsamkeit im Park.

Guter Grund: Auch schlechtes Wetter hat frische Luft

So kommen LĂ€ufer gut durch den Herbst und den Winter.

 

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