15. Nov. 2010 | Kategorie: Studien
Laufen macht nicht nur die Waden stramm: Wissenschaftler sagen, dass sportliche Männer auch beim Sex ausdauernder sind. Triathleten sollten allerdings ein paar Dinge beachten, um ihr bestes Stück nicht zu verderben.
Männer, die Sport treiben, tragen zum Erhalt ihrer sexuellen Potenz bei. Bereits bestehende Erektionsstörungen können bei einem täglichen Training von mindestens 30 Minuten sogar um etwa 40 Prozent reduziert werden. Ein zusätzlicher Energieumsatz von 200 Kilokalorien täglich genügt, um diesen positiven Effekt zu erzielen. Das gilt selbst bei Männern im mittleren Alter, wie die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) unter Bezug auf mehrere Studien mitteilt.
Körperliche Aktivität scheint den Erektionsmechanismus auf verschiedene Art positiv zu beeinflussen: Arterienverkalkungen, die schlecht für die Manneskraft sind, werden vermindert. Und es gibt Anhaltspunkte, dass regelmäßiger Sport den Sexualtrieb steigert.
Studien zeigen, dass durch Sport die Durchblutung des Penis verbessert wird – und damit auch die Potenz. Insbesondere ein Krafttraining der Oberschenkelmuskulatur sowie spezielle Intervalltrainingsprogramme der Beckenbodenmuskulatur verbessern die Erektionsqualität.
Ausdauersport wie Laufen wirkt sich ebenfalls positiv aus. Bei gemäßigtem Tempo ist der Effekt am größten. Was Triathleten aber wissen sollten: Zum Radfahren gibt es Untersuchungen, die sich mit möglichen Beeinträchtigungen der erektilen Funktion beschäftigen. Wer seinen Sattel richtig einstellt und die Sitzposition variiert, kann Schäden aber vorbeugen. Eine sehr große Studie zeigte außerdem, dass Männer, die wöchentlich weniger als drei Stunden auf dem Rad sitzen, keine Potenzstörungen befürchten müssen.
