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Wings for Life World Run: Strecke, Infos, Anmeldung, Fotos

Der Wings for Life World Run ist ein Charity-Laufevent, bei dem Menschen in 34 verschiedenen Ländern, auf sechs Kontinenten, zur selben Uhrzeit für den guten Zweck – nämlich Querschnittslähmung heilbar machen –  starten werden. Eine weitere Besonderheit bei diesem Lauf: Es gibt keine Ziellinie.

Was ist der Wings for Life World Run?

Jeder der Läufer beim Wings for Life World Run hat sein eigenes Ziel – und das Ziel bewegt sich. Es ist ein Auto. Das sogenannte Catcher Car fährt eine halbe Stunde nach dem Startschuss mit anfänglich 15 km/h los und folgt den Läufern. Wer eingeholt wird, ist aus dem Rennen. Das heißt: Die Schnellen legen mehr Kilometer zurück und werden später vom Einfang-Auto überholt.

So lief der Wings for Life World Run 2016

Video: Wings for Life München 2016

 Aber die eingeholten Läufer müssen sich nicht grämen: Sie werden mithilfe von Shuttle-Bussen wieder zum Start zurückgebracht.

Hinter der Veranstaltung steht die Wings for Life Stiftung, deren Ziel es ist, Querschnittslähmung heilbar zu machen. Dementsprechend fließen 100 Prozent der Startgelder direkt an die Wings For Life Stiftung – und damit direkt in die Rückenmarksforschung.

Anmeldung und Termin Wings for Life World Run

Der nächste Termin ist der 7. Mai 2017 – und zwar weltweit. Alle 30.000 bis 40.000 Teilnehmer laufen gleichzeitig, um 13.00 Uhr MESZ, los.

Für die Strecken sind jeweils 100 Kilometer für die Läufer abgesperrt.

Unter www.wingsforlifeworldrun.com kann man sich jetzt für den Lauf anmelden.

Selfie Lauf: Wings for Life World Run App

Wer nicht am Start sein kann, geht mit dem Selfie-Lauf ins Rennen – und das zeitgleich mit den Läufern in 34 Austragungsstädten weltweit.

Mehr Informationen ab sofort unter www.wingsforlifeworldrun.com.

Zwar ist der Wings for Life World Run durch die Vielfalt seiner 34 verschiedenen Laufstrecken auf der ganzen Welt ein beliebter Höhepunkt des Laufjahres, doch viele, die mitlaufen wollen, können keinen der offiziellen Startpunkte erreichen. Andere möchten ganz einfach woanders laufen.

Und darum geht es beim Selfie-Lauf: Wer es nicht zu einem der Läufe schafft, der hat eine Alternative – und keine Ausrede, um gemeinsam für ein Ziel zu laufen: Querschnittslähmung heilbar machen.

Ab sofort können die Läufer mit der App trainieren und die zahlenreichen Funktionen hautnah testen – vom virtuellen Catcher Car bis hin zu emotionalen Anfeuerungsrufen: Jetzt erleben die Sportler schon beim Training, was den Wings for Life World Run so besonders macht.

Florian Neuschwander, Gewinner des Wings for Life World Run 2016 in Deutschland, hat jetzt als einer der ersten schon mal die App getestet. „Jeder, der nicht die Möglichkeit hat, eine der 34 Strecken weltweit zu laufen, kann die App nutzen. Alle Selfie-Runner können Teams gründen, werden angefeuert und vom virtuellen Catcher Car gejagt.“

Gewinner Wings for Life World Run

2014 fand der Wings for Life World Run zum ersten Mal statt. In Deutschland war Darmstadt Austragungsort. In Darmstadt siegten Markus Mockenhaupt (56 Kilometer) bei den Herren und Lea Bäumler (46 Kilometer) bei den Damen. 2015 siegten Matthias Baur (61,1 Kilometer) bei den Herren und Ingalena Heuck (49,54 Kilometer) bei den Damen.

Weltweiter Sieger wurde 2014 der in Sankt Pölten (Österreich) startende Äthiopier Lemawork Ketema, der nach 78 Kilometern und einem packenden Endspurt als Letzter vom Catcher Car überholt wurde. Er siegte wiederum 2015 nach 79,9 Kilometern.

Geschichte des Wings for Life World Run

Die treibenden Kräfte hinter der Stiftung Wings for Life sind der zweifache Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz. Ein tragischer Unfall von Kinigadners Sohn Hannes im Jahr 2003, der eine schwere Querschnittslähmung zur Folge hatte, war der entscheidende Anstoß, die Stiftung ins Leben zu rufen.

Die Finanzierung von Forschungsprojekten zählt zu den wichtigsten Aufgaben von Wings for Life, denn der Fortschritt in der Rückenmarksforschung basiert zu einem Großteil auf privaten Initiativen.

Um das Problem von Rückenmarksverletzungen in der Öffentlichkeit zu thematisieren, unterstützt eine Reihe hochkarätiger Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Wirtschaft Wings for Life ehrenamtlich als Botschafter und setzt sich aktiv für die Stiftung und deren Ziele ein.

Fotos aus München 2016

Alle Fotos: Marc Müller for Wings for Life

Testimonials und Botschafter

Samuel Koch, Matthias Schweighöfer, Miriam Gössner, Sebastian Kienle und die Hahner Twins waren 2016 Botschafter.

Eine der Botschafter ist auch Mathonläuferin Sabrina Mockenhaupt: „Ich finde es super, dass beim Wings for Life World Run auch unbekannte Läuferinnen und Läufer gewinnen können – einfach weil sie sich das Rennen richtig einteilen und sie am Renntag besonders gut drauf sind."

2014 gewann im Übrigen ihr Bruder Markus Mockenhaupt das Rennen in Deutschland. Auch der Triathlet, Frederik van Lierde, ist Botschafter. Der Belgier gewann 2013 den Ironman Hawaii. Der Extremläufer Christian Schiester ist ebenfalls Botschafter. Weitere Interviews:

>> Ingalena Heuck

>> Anna und Lisa Hahner

>> Åsa Lundström

>> Dan Doherty

>> Heinz Frei

 

Mehr Infos und Anmeldung auf http://www.wingsforlifeworldrun.com/de/de/

 

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