01 Juli 2010 02:00
Abnehmen
Wie werde ich meine Pfunde los, das ist nach den Feiertagen die große Frage. Die einen probieren es mit Sport, die anderen mit Diäten. Achim-Achilles.de hat die merkwürdigsten zusammengestellt.
Perricone-Diät
Harvard-Professor Nicholas Perricone hat diese Form der Selbstgeißelung ausgeheckt: Sie verbietet Zucker; auch Fruchtzucker aus Obst oder Gemüse sind tabu, außer es sind saure Früchte wie zum Beispiel Grapefruit. Dafür stehen fetter Fisch und viel Gemüse auf dem Speiseplan. Neben gewichtsreduzierenden Effekten, soll die Perricone-Diät der Faltenbildung vorbeugen.
Hollywood-Diät
In den Zwanzigerjahren Jahren in Hollywood entwickelt, um Leinwandhelden schlank zu halten. Wer diese Diät anwendet, darf nicht mehr als 1000 Kalorien am Tag zu sich nehmen. Lieferant dieser Ration sind Luxuslebensmittel. Erlaubt sind Proteine: Hummer, Garnelen, Fisch, mageres Fleisch, aber auch exotische Früchte, Eier und Salate. Die Enzyme der exotischen Früchte sollen die Fettverbrennung antreiben. Da Kartoffeln, Nudeln und Reis vor rund 90 Jahren dem Schlankheitswahn geopfert wurden, verbietet die Hollywood-Diät die Aufnahme von Kohlehydraten, ebenso von Fett und Salz.
Atkins-Diät
Ähnlich wie bei der Hollywood-Variante, ist die Atkins-Diät eine kohlehydratarme Diät. Brot, Kartoffeln, Reis und Nudeln dürfen in den ersten Wochen nur in kleinsten Dosen konsumiert werden. Nach Wochen der Selbstkasteiung darf die Kohlenhydrataufnahme auf maximal 40 Gramm täglich angehoben werden. Von Obst, Gemüse, Fruchtsäften und Süßigkeiten sind die Finger zu lassen. Dafür darf reichlich Eiweiß und Fett aus Fleisch, Käse, Eiern, Fisch, Wurst und Mayonnaise verzehrt werden. Mineral-, Vitamin-, und Kohlehydratmangel sind garantiert.
Null-Diät
Diese Diät-Form ist genauso radikal wie simpel: Der Verzicht sämtlicher fester Nahrungsmittel ist oberstes Gebot. Erlaubt sind kalorienarme Flüssigkeiten und Nahrungsergänzungsmittel. Maximal einen Monat macht das ein gesunder Körper mit. In dieser Zeit reduziert der Organismus vor allem Muskel- und Fettgewebe. Begleiterscheinungen wie Konzentrationslosigkeit, Müdigkeit und körperliche Schwäche sind unvermeidbar. Und der so genannte Jojo-Effekt (Wiederherstellung des ursprünglichen Körpergewichtes nach dem Ende der Diät) entfaltet sich nach dem Hungern garantiert.
FDH-Diät
FDH steht für "Friss die Hälfte", womit die Diät auch schon in groben Zügen beschrieben ist. Hunger, zu wenig Vitamine, Mineralien-, Kohlenhydrat- und Ballaststoffmangel sind die Folge. Schlechte Laune, einen trägen Darm und müde Muskeln bei sportlich aktiven Menschen gibt es dazu. Eine einigermaßen sinnvolle Variante dieser Diät ist eine Veränderung der Essgewohnheiten. So könnte man aus FDH ein IdR (Iss das Richtige) machen, mit der Zielsetzung: Weniger Fett, mehr Kohlenhydrate, mehr Sport.
Körner-Kur
Die Körner-Kur ist der Familie der Crash-Diäten zuzuordnen. Mit ihnen soll in möglichst kurzer Zeit, möglichst viel Gewicht verschwinden. So geht's: Lebensmittel aus Getreide und Obst sind erlaubt, alles andere nicht. Da durch diese Ernährungsweise dem Körper kein Eiweiß zugeführt wird, beginnt der Körper nach kurzer Zeit mit dem Abbau der Muskulatur. Immerhin: Die Körnerkur regt den Darm an und man muss keinen Hunger leiden. Dafür ist der Jojo-Effekt vorprogrammiert.
Burger-Diät
Eigentlich sind sie die Wurzel allen Übels: Burger – Fastfood. Maik Metze hat es jedoch geschafft mit seiner Leibspeise 35 kg abzunehmen. Ein halbes Jahr lang ernährte sich der kugelrunde Maik von gebratenem Fleisch, gebettet auf Weichbrötchen, Hamburger-Soße und Gürkchen, dazu Pommes Frites, manchmal ein Salat. Mit dieser ungewöhnlichen Diät wollte er seine "Psyche austricksen", indem er gegessen hat, was er am liebsten mochte – dafür aber in Maßen: Es kamen nie mehr als 1300 Kalorien am Tag auf sein Tablett.
Kohlsuppen-Diät
Wer keine Burger mag, versucht es vielleicht mit Kohl und kocht sich jeden Tag ein Süppchen. Da die Inhaltsstoffe des Kohls nur schwer verdaulich sind, braucht der Körper mehr Leistung zur Verdauung als bei anderen Nahrungsmitteln – soweit die Theorie. Mit in das Süppchen dürfen auch Zwiebeln und Weißkraut, um der Monotonie ein Schnippchen zu schlagen.
Zitronensaft-Kur
Eine süßsaure Variante der Kohlsuppen-Diät ist die Zitronensaftkur. Gereicht werden drei Mal täglich ein Glas Zitronensaft mit Ahornsirup, dazu zwei bis drei Liter Wasser. Wer es exotisch mag, würzt seinen Diät-Drink mit einer Prise Pfeffer. Nach der Zitronensaft-Kur sind die kurzzeitig verlorenen Pfunde wieder auf den Rippen.
Mond-Diät
Wer es mit der Kraft des Mondes und seinem Stand am Firmament hält, ist mit der Mond-Diät gut bedient. Die Theorie: Nimmt der Mond ab, nehmen auch Sie ab. Nicht zu vernachlässigen ist dabei der Stand der Tierkreiszeichen. Neben der ganzen Astrologie, sollte auch der Speisekarte Beachtung geschenkt werden: fettreduziert essen.
Worauf es beim Abnehmen wirklich ankommt
Laufen vor dem Frühstück hilft beim Abnehmen

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