Achim Achilles empfiehlt:Keine Ausreden: Die besten Tipps, Tricks und Regeln für den sicheren Winterlauf. |
04 Januar 2010 02:00
Abnehmen
Die fetten Feiertage liegen noch nicht lange zurück und der erste Wettkampf ist noch fern. Höchste Zeit, ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren. Hier ein paar gute Ratschläge, wie das Abnehmen gelingt.
1. Bestimme ein realistisches Wunschgewicht, das deiner Körpergröße und Statur sowie deinem Alter gerecht wird. Am besten fragst Du einen Trainer oder Ernährungsexperten, was ein realistisches Gewicht für dich ist.
2. Nimm ein Blatt Papier und notiere alle Vor- und Nachteile, die das Abnehmen und Halten des Wunschgewichts für dich mit sich bringen. Notiere wirklich alles, auch wenn es unbedeutend erscheinen mag. Dann ziehe Bilanz: Überwiegen die Vorteile des Wunschgewichts die Nachteile des mühseligen Abnehmens? Wenn nicht, wirst Du vermutlich rasch wieder in alte Gewohnheiten verfallen.
3. Fülle ein Glas mit Wasser und trinke es – jetzt sofort. Ganz schön einfach, oder? Trinke Wasser anstelle von Saft, Limo und anderen kalorienreichen Getränken. Man ahnt kaum, was für Dickmacher in Flaschen lauern.
4. Hole dir Unterstützung aus deinem Haushalt oder Umfeld, indem Du deine Ziele erklärst und um Hilfe bittest. Beziehe dabei nicht nur deinen Partner mit ein, sondern auch Kinder, Mitbewohner, Freunde oder vertraute Kollegen. Es ist viel einfacher, Versuchungen wie Süßigkeiten oder Alkohol zu widerstehen, wenn sie außer Reichweite bleiben. Und eine zweite Portion schlägt sich auch viel leichter aus, wenn es diese erst gar nicht gibt.
5. Beginne ein Tagebuch über deine Essgewohnheiten und deinen Kalorienverbrauch. Im Internet gibt es zahlreiche kostenlose Programme und Rechner, die zur Ermittlung des täglichen Kalorienbedarfs nützlich sind. Auch wenn Du nur für ein paar Wochen Buch führst, wirst Du ein Gespür dafür entwickeln, welche Lebensmittel fett machen und welche nicht. Dazu solltest Du im Supermarkt auf den Verpackungen auch die Kalorienangaben lesen. Schreibe auch auf, wann und warum Du etwas gegessen hast. So spürst Du unnötige Mahlzeiten auf.
6. Falls Du Zweifel daran hast, deine Ziele auf eigene Faust zu erreichen, oder schon mal am Abnehmen gescheitert bist, solltest Du die professionelle Hilfe eines Ernährungsberaters in Anspruch nehmen. Der erinnert dich regelmäßig an den Diätplan, misst deinen Stoffwechsel und passt seine Menüvorschläge genau deinen Bedürfnissen an.
7. Streiche das Wort "verdienen" aus deinem Vokabular, sofern es um Essen geht. Wenn die ersten Kilos purzeln, könnte es sein, dass dir danach ist, dich mit einem "Bonbon" für den Kampf zu belohnen; oder umgekehrt: Du denkst, Du müsstest dich für eine kleine Sünde bestrafen, indem Du noch weniger isst. Das ist falsch. Dein Wunschgewicht erreichst und vor allem hältst Du nicht durch Diäten, sondern durch Beständigkeit in den Essgewohnheiten.
8. Wenn Du an einem Tag mal beim Essen über die Stränge geschlagen hast, auf keinen Fall gleich ans Aufgeben denken. Bei der nächsten Mahlzeit einfach wieder die neuen, positiven Essgewohnheiten befolgen, das hebt die Moral. Und selbst drei sündige Tage hintereinander werfen nicht gleich den ganzen Diätplan über den Haufen.
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die einen sind zu dick und wollen mit hilfe von bewegung abnehmen; die anderen sind normalgewichtig aber wollen um ihre leistungsfähigkeit (also bestzeit) zu steigern noch etwas gewicht abnehmen.
gemein ist ihnen, daß die energiebilanz am endes des tages negativ sein muß.
ich muß meinen ungefähren grundumsatz kennen, meinen mehrbedarf durch körperliche aktivität inkl. sport und den energiegehalt der zugeführten nahrung (inkl Getränke)
ich muß wissen, daß ich netto meinen grundumsatz nicht unterschreiten darf.
um dies zu dokumentieren ist das anlegen einer excel-datei oder eines tagebuchs unumgänglich.
plötzlich wird aus dem mysterium abnehmen gewichtsabnahme eine simple und reproduzierbare rechnung.
dann sollte ich natürlich auch noch wissen, daß der anteil der fettverbrennung mit der intensität des trainings wechselt und man sich hier schon sehr bremsen sollte.
und man muß akzeptieren, daß eine nachhaltige gewichtsreduktion ein langzeitprojekt ist, daß nur dann funktioniert, wenn man nicht für ein paar wochen oder monate -um abzunehmen - bewegung macht und sich beim essen kasteit, sondern eine lebensstiländerung braucht, die eine dauerhafte umstellung der ernährungs- und bewegungsgewohnheiten beinhaltet damit kein jojo-effekt eintritt und man nach erreichen eines "zielgewichts" sofort in alte fahrwasser kippt und binnen kürzester zeit mindestens auf das verhaßte ausgangsgewicht zurückschnellt.
für (uns) sportler, die ein wettkampfgewicht erreichen wollen, gelten die gleichen energetischen grundsätze, nur ist hier vielleicht manchmal das hauptproblem nicht zu sehr in die gewichtsabnahme "reinzukippen".