19 Juli 2010 09:23
Sportler beim Bärenfelslauf 2007 – in diesem Jahr wurde der Trail-Wettkampf von einem Todesfall überschattet (Foto: Archiv)
Beim Bärenfels-Trail kam es am Wochenende zu einem tragischen Unglücksfall. Ein Halbmarathonläfer brach wenige Meter vor dem Ziel zusammen und blieb regungslos liegen.
Es waren nur noch rund 200 Meter bis zum Ziel des Bärenfelslaufs, als ein 52-Jährige Läufer kollabierte. Ein nachfolgender Läufer rief sofort den Rettungsdienst – doch für den zusammengebrochenen Mann aus dem saarländischen Ludweiler kam jede Hilfe zu spät, Reanimierungsversuche scheiterten. Die Polizei spricht von einem "tragischen Unglücksfall".
Der Veranstalter brach den Wettkampf sofort ab. Auf der Internetseite des Bärenfelslaufes schreiben die Organisatoren: "Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden." Der Bärenfelslauf ist ein Geländerennen, bei dem die Teilnehmer zwischen Distanzen von 64,8 km, 43,2 km und 21,6 km wählen können. Der Verunglückte war über die Halbmarathonstrecke gestartet.
Zuletzt hatte Ende März ein Todesfall beim Berliner Halbmarathon die Laufszene erschüttert. Dr. Lars Bechtel, Rennarzt beim Berliner Halbmarathon, sagte nach dem Unglück: "Ein nicht unfallbedingter Tod beim Sport passiert im Regelfall auf der Grundlage von akuten oder chronischen bzw. angeborenen individuellen Vorerkrankungen sowie akuten oder chronischen Infekten."
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