16 Juni 2010 02:00
Achim Achilles präsentiert die bizarrsten Anekdoten aus der weiten Welt des Laufsports. Diesmal geht es um einen Marathon-Tempomacher, dem die Aussicht auf ein Auto Beine machte.
Veranstalter verpflichten Tempomacher, um für eine gute Zielzeit zu sorgen. Für den Hasen Joseph Ngeny aus Kenia hat sich der Dubai Marathon 2006 besonders gelohnt. Als er bei Kilometer 27 feststellte, dass ihm kein Läufer folgen konnte, startete er durch und kassierte die Siegprämie (25.000 Dollar) sowie ein Auto.
Achim sagt: Tempomacher sind im Laufsport das, was man im Fußball Abräumer nennt. Immer fleißig am rackern und nach dem Spiel das matschigste Trikot. Gefeiert und geliebt werden aber am Ende die, die Tore schießen. Oder Rekorde laufen. Doch mal ehrlich: Wäre Haile überhaupt zu seinen Irrsinns-Zeiten in der Lage, wenn wir tausende Hobbyläufer ihn nicht auf Raketentempo hetzten? Sind wir also nicht alle ein bisschen Ngeny?
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