18 Juni 2010 02:00
Frauen wollen durch Lauftraining ihren Körper in Form bringen. Gut so. Warum aber Sport ausgerechnet beim Busen genau das Gegenteil bewirken kann, verrät Achim-Achilles.de.
Frauen, die Sport treiben, belasten ihr Brustgewebe und sollten einen stützenden BH tragen. Das rät Dr. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF): „Bei Tätigkeiten mit starken, ruckartigen Bewegungsabläufen – wie zum Beispiel beim Joggen oder bei Ballsportarten – kann ein gut sitzender BH Überdehnungen und Schmerzen des Brustgewebes vorbeugen.“
Hüpften die Brüste dagegen ohne Halt auf und ab, könne das Bindegewebe – wichtig für die Formstabilität des Busens – überdehnt werden. Folge: Die Brust sinkt ab.
Beim Wippen nicht schaukeln
Doch nicht nur beim Sport lohnt das Tragen von stützenden BHs für „Formstabilität und Erhalt der Schönheit der Brüste“, so Albring. „Schon junge Mädchen sollten ab dem Beginn des Brustwachstums mit dem Tragen von BHs oder Bustiers beginnen.“ Bei Frauen mit großen Brüsten entlaste ein BH außerdem den Rücken.
Frauen sollten aber unbedingt darauf achten, dass der BH die passende Größe hat und richtig sitzt, also nicht verrutscht oder zwickt. „Ein optimaler BH sollte am Brustkorb gut anliegen und am Rücken waagerecht sitzen. Sitzt er höher, dann ist er entweder zu weit oder die Körbchengröße zu klein“, so Albring. „Beim Wippen auf den Zehenspitzen sollten die Brüste nicht schaukeln."

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