23 Juni 2010 02:00
Top oder Flop? Achim-Achilles-Leser haben die Funktionsklamotten von Skinfit vier Wochen lang einem knallharten Praxistest unterzogen. Jetzt verkünden sie ihr Urteil.
Klima-Kurzarm-Shirt: Von alleine hätte ich das Shirt sicherlich noch nicht mal aus dem Regal gezogen, geschweige denn gekauft. Und auch mit einer intensiven Beratung durch einen fachmännischen und überzeugenden Verkäufer, bin ich mir nicht sicher, ob man mich vom Kauf des T-Shirts hätte überzeugen können. Desto glücklicher bin ich, dass ich Testperson sein durfte und ihr es mir einfach zugeschickt habt! Als Eindruck bleibt, dass das Shirt ein super angenehmes Tragegefühl hat, sehr leicht ist und bei unterschiedlichen Temperaturen die Haut trocken hält und die Feuchtigkeit gut nach außen weiterleitet. Bei kühleren Temperaturen wird der Schweiß nicht kalt, was den Tragekomfort noch weiter erhöht und auch in der Geruchsbildung kann man selbst nach mehrfachem Gebrauch nicht meckern. Auch in der xs-Größe ist das Shirt lang genug und passt sich dem Körper gut an. Einziger Kritikpunkt ist und bleibt der Stricklook.
Fazit – GEKAUFT. Seinen Preis ist es wert, aber das weiß man erst, wenn man es ausprobiert hat. Das wird harte Überzeugungsarbeit, für die ich skinfit aber viel Erfolg wünsche und auch denke, dass das funktioniert, weil sich Qualität auf lange Sicht durchsetzen wird. Mich jedenfalls habt ihr als
Kunden gewonnen!
Vento-Jacke: Die Vento-Jacke hätte ich mir mit Sicherheit schon wegen ihrer tollen Farbe mal näher angeschaut. Als Eindruck bleibt, dass auch sie ihr Versprechen hält: Sie ist super leicht und gut verstaubar. Bei leichtem Regen ist sie der ideale Begleiter: Sie hält einen trocken und leitet die Wärme gut nach außen weiter, so dass man nicht zu dampfen anfängt. Auch sie sitzt ideal am Körper und ist auch in der Größe xs noch lang genug. Die großzügige Tasche am Rücken ist vor allem bei längeren Läufen als Stauraum sehr praktisch. Auch hier nur ein Kritikpunkt: die Daumenschlitze.... vielleicht habe ich ja tatsächlich überproportional lange Arme, aber die Daumenschlitze sind für mich deutlich zu weit oben angebracht. Die Ärmel spannen so sehr, daß die Naht irgendwann nachgibt und auch das Tragegefühl nicht optimal ist.
Fazit – GEKAUFT. Auch hier finde ich, dass die Jacke ihren Preis wert ist. Den Schriftzug "Achim-Achilles-Testläufer" trage ich inzwischen auch an Walker-Gruppen mit aufrechtem Laufstil vorbei! Damit ist die Jacke natürlich auch eins von fünf Unikaten! Deswegen möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal dafür bedanken, Testläufer geworden zu sein. Es hat nicht nur Spaß gemacht, sondern mich von skinfit auch überzeugt. DANKE!
Da das Zeug von skinfit wohl wirklich taugt, hat Achim Achilles mit den Leuten von skinfit einen mehr als fairen Deal ausgehandelt, exklusiv für alle Achilles-Leser: skinfit gibt 15 Prozent Rabatt auf das Klima-Shirt (regulärer Preis: 32 Euro) und auf die Vento-Jacke (regulärer Preis: 89 Euro) oder auf die Kombination aus Shirt und Jacke (Versandkosten 5 Euro, ab 100 Euro Bestellwert versandkostenfrei). Die Jacke erscheint übrigens sogar als Achim-Achilles-Sonderkollektion, mit Achilles-Schriftzug. Es gibt aber einen klitzekleinen Haken: Die Rabatt- Aktion ist zeitlich begrenzt. Wer also einen Spitzen-Deal machen will, bestellt bis zum 3. Juni unter dem Betreff "Achim Achilles" bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Nach intensiver Testung kann ich sowohl für das Kurzarm-Shirt als auch für die Vento-Jacke nur eine eindeutige Kaufempfehlung abgeben.
Das Kurzarm-Shirt ist zwar optisch gesehen nicht so der Brüller, aber was die Funktionalität anbelangt ist es für mich nicht zu toppen. Noch nie war ich nach dem Laufen so "trocken". Wie vom Hersteller versprochen, kann es getrost mehrfach getragen werden, ohne dass die Laufgruppenkollegen Tränen in die Augen bekommen (durch die extrem schnelle Trocknungszeit fängt das Shirt sehr viel später an zu "riechen").
Die Vento-Jacke ist eine superleichte und schicke Windjacke. Sie ist übrigens sehr gut zusammenfaltbar und somit eigentlich problemlos jederzeit mitzunehmen. Angenehmer Tragekomfort, da sie eng anliegt (hoher Feuchtigkeitstransport und schnelle Trocknungszeit).
P.S. Meine Ehefrau (ebenfalls begeisterte Läuferin) war echt neidisch auf die Vento-Jacke und wollte Sie unbedingt auch mal anziehen. Um den Ehefrieden zu wahren, musste ich dies natürlich zulassen. Ihr Kommentar:"Echt geil, die Jacke".
Verletzungsbedingt muss ich die letzten beiden Testwochen nahezu trainingsfrei angehen lassen. Der Frustfaktor ist entsprechend hoch und alles, was mir bleibt, ist Klima-Shirt und Vento-Jacke den Garaus zu waschen. Bei zwei kleinen Kindern und einem Mountain-Bike begeisterten Mann immerhin logistisch leicht zu meistern. Während sich die Faser beider Kleidungsstücke unbeeindruckt zeigt, beginnen sich die Ränder des kleinen Skinfit-Logos am Rücken der Laufjacke vom Stoff zu lösen.
Nachdem die Entzündung zurückgegangen ist, fahre ich wild entschlossen zum MLP Marathon nach Mannheim. Einen kurzen Testlauf absolviere ich wenige Tage vorher im Klima-Shirt und stelle fest, dass auch die Funktion der Faser in meiner Waschmaschine nicht gelitten hat. Obwohl ich literweise in Schweiß aufgelöstes Antibiotikum ausschwitze, bleibt der Oberkörper weitgehend trocken und ich kühle im Ziel nicht aus.
In Mannheim falle ich erstmals mit meiner Achim-Achilles-Testlaufjacke auf. Naja, um ehrlich zu sein, bringt mich meine Freundin Christiane dazu, aufzufallen, indem sie mit ihrer einnehmenden Art Laufreport.de-Reporter Marcus zu uns heranzieht. Tatsächlich macht er Fotos und lässt sich von mir über Opas Strickhemd aufklären. Hier verzichtet er allerdings trotz Christianes Aufforderung auf ein Close-up. Über den Look des Klima-Shirts wurde ja bereits ausreichend berichtet.
Gut, dass ich den Lauf in Mannheim noch in meinen Testbericht einbeziehe, denn nun finde ich ein eine echte Schwachstelle des Klima-Shirts (siehe weiter unten). Diesmal trage ich meine Startnummer mit Sicherheitsnadeln am Shirt befestigt. Da es im Startbereich recht kühl ist und der Start zudem verzögert erfolgt, bin ich dankbar für die Daumenschlaufen in den Ärmelbündchen der Vento-Jacke. Im Gegensatz zu den anderen Achilles-Testläufern scheine ich auch die optimale Armlänge für meine Jacke zu haben, das passt prima und das weiche Strickbündchen schmiegt sich angenehm um meine Hand.
Die ersten zwei, drei Kilometer trage ich noch die Laufjacke drüber, dann binde ich sie mir um die Taille.
Nach der anschließenden Wäsche (natürlich ohne die Startnummer) stelle ich erschrocken fest, dass das Klima-Shirt vermutlich absichtlich nicht den Look zum Drübertragen besitzt: rings um den Platz, an dem die Startnummer saß, ist die Struktur der Faser total aufgeraut. Das war's dann wohl. Jetzt werde auch ich das Shirt bloß noch "drunter" tragen. Für diesen Einsatz gebe ich dem Shirt allerdings uneingeschränkt 100 von 100 möglichen Punkten.
An der Vento-Jacke habe ich gar nichts auszusetzen. Die passt prima, ist angenehm leicht, trocknet schnell und sieht sogar noch gut aus.
Mein Fazit ist: Skinfit bleibt bei mir auf dem Schirm und ich werde in den nächsten Wochen noch das ein oder andere Teil nötig haben.
Zunächst zu meinem Lieblingsstück, dem Klima-Shirt: Die graue Maus habe ich lieb gewonnen und möchte Sie nicht mehr missen. Rundum einfach perfekt – wenn ich die Optik einmal hinten anstelle.
Dem ultimativen Test wurde das Shirt nichtausgesetzt. Zu was mit
95 Grad waschen? Schon aus ökologischen Gründen sollte eine Wäsche mit 60 Grad oder weniger ausreichen. "Getrost mehrfach tragen" (ohne gewaschen zu sein) gibt es bei mir nicht. Selbst unter extremen Bedingungen wird die Laufwäsche gewaschen und sei es per Hand. Somit dazu kein Beitrag von mir.
Auch wenn ich auf die o.g. Vorteile verzichten kann, auf das Shirt möchte ich heute nicht mehr verzichten. Ich hatte das Shirt bei der kühlen Witterung sehr oft als Unterhemd getragen, aber auch als Laufhemd war ich damit rundum zufrieden. In beiden Funktionen erfüllte es voll seine Dienste.
Keine Reibungspunkte, keine wunden Stellen auch bei langen
Läufen. Das Shirt schmiegt sich an den Körper an. Bei kühler Temperatur sorgt es für ein angenehmes Gefühl der Wärme. Bei Hitze genau das Gegenteil. Das Hemd transportierte die Feuchtigkeit nach außen. Es wurde mir nie zu warm bzw. zu kalt. Beim und nach dem Lauf gab es nie das schnelle Auskühlen durch klatschnasse Bekleidung.
Wäsche und Pflege waren kein Problem. Zu erwähnen wäre die schnelle
Trockenzeit. Morgens gewaschen und Nachmittags wieder zum Einsatz
trocken. Muffelig war das beste Stücke auch nicht. Nach meinen Läufen
hatten andere Bekleidungsteile ihren ganz besonderen Geruch. Das
Klima-Shirt ließ sich davon nicht anstecken. In der dreiwöchigen Testphase ist es bis heute geruchsneutral geblieben und ich hoffe, dass es weiter so bleibt.
Ein kleiner Punkt wäre noch anzumerken: Das Shirt hat auch bei mir
auf der Innenseite (wird immer mit der Innenseite nach außen gewaschen)
beim Waschen einen Faden gezogen. Dazu von mir der Tipp: Falls Wäschestücke mit Klettverschlüssel mitgewaschen werden diese einfach in einen Wäschesack packen. Das ist aber das Einzige was auf der Mängelliste steht.
So und jetzt zur Vento-Jacke: Diese besticht zunächst einmal durch die gute Optik, Passform, Elastizität und Leichtigkeit. Die Verarbeitung ist sehr gut. Die Jacke läßt sich leicht verstauen bzw. in die eigenen Rückentasche einpacken.
In der Praxis hatte ich die Jacke teilweise bei der Anreise bzw. Abreise
zum Lauftreff im Einsatz. Dafür – sprich als Windschutz – war sie gut geeignet. Bei Bergwanderungen wird sie mich sicherlich noch öfters begleiten. Beim Laufeinsatz hatte ich nicht die volle Freude mit der Jacke. Hier muss ich vorab sagen, dass mir Kälte und Nässe – jedes für sich –eigentlich nichts ausmacht. Doch Kälte und Nässe zusammen sind für mich unausstehlich.
Nachdem ich bei Läufen in der nasskalten Witterung nicht so von der
Jacke überzeugt war, sollte sie nochmals beim Flugplatzlauf in Kloten richtig
ausgetestet werden. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Start/Ziel war der Wind unangenehm kühl. Genau dieses Gefühl übertrug die noch trockene Jacke auf die Haut (Unterarme). Während des Laufs bei leichtem Nieselregen schien dieser schön abzuperlen, also bietet die Jacke neben Wind- auch einen Regenschutz. Je länger der Lauf ging, umso nässer wurde die Jacke aber innen. Gerade an den Stellen mit dem direkten Hautkontakt (Unterarme) fühlten sich die Ärmel durch den Wind und auch etwas Außennässe sehr unangenehm kalt an. Der Stoff klebte nass an der
Haut. Gegen Ende sammelte sich in den Ärmeln von den Bündchen aufwärts
Schwitzwasser an. Vom hohen Feuchtigkeitstransport (laut Hersteller) konnte ich in dieser Situation nichts feststellen bzw. habe ich halt eine unangenehme Kälte und Nässe gespürt.
Zum Vergleich bin ich am Sonntag nochmals in ähnlicher Situation mit meiner Billig-Laufjacke gelaufen. Mit dieser Jacke fühlte ich mich besser geschützt und das, obwohl die Jacke nach dem Lauf ein Mehrfaches an Gewicht (Nässe) hatte als die leichte Vento-Jacke. Abschließend noch der Hinweis, dass mir Klettverschlüsse an den Ärmeln lieber sind als Bündchen und ich Seitentaschen etwas vermisst habe. Um den Blick auf die Pulsuhr zu haben, hatte ich diese über dem Ärmel getragen.
Mein Fazit: Die graue Maus schlägt das toppschicke Outfit. Der Kompromiss
wäre bei mit evtl. ein Langarm-Klimashirt unter der Vento-Jacke, wenn letztere nicht ganz so teuer (89€) wäre.
Skinfit-Testaktion – neue Erkenntnisse
Silbersocken-Test – das Fazit der Leser

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