26 September 2010 00:00
Nach einem dramatischen Finsh hat Patrick Makau aus Kenia den Berlin-Marathon in 2:05:08 Std. für sich entschieden. Bei den Frauen siegte Aberu Kebede aus Äthiopien. "Mocki" wird Vierte.
Am Anfang war der Regen. Und der Nebel. Doch selbst dadurch ließen sich die männlichen Elite-Läufer nicht beeindruckenden. Vor allem der erst 20-jährige Bazu Worku aus Äthiopien beeindruckte und lief vorneweg. Zusammen mit seinen Landsmännern Yemane Tsegay und Eshetu Wendimu lieferte er den Kenianern Patrick Makau, Geoffrey Mutai, Gilbert Yegon und Eliud Kiptanui ein tolles Rennen.
Im ersten Drittel waren die Afrikaner sogar dem Weltrekord von Haile Gebrselassie ganz nahe. Nur 7 Sekunden betrug der Unterschied zwischenzeitlich. Doch spätestens bei der Halbmarathon-Grenze war klar: Der Weltrekord würde stehenbleiben, zu mies waren die Bedingungen an diesem Tag.
Zwischen Kilometer 30 und 35 setzte sich bei den Männern das Trio Worku, Makau, Mutai etwas ab – auf Kurs der Weltjahresbestzeit. Und das trotz des Schmuddelwetters. Ab Kilometer 40 ließen die Kenianer dann Worku zurück, der aber ein fantastisches Rennen lieferte.
Am Ende konnte Patrick Makau seinen Landsmann Mutai auf der Zielgeraden in einem spannenden Sprintduell – wie in Rotterdam – besiegen. Er kam in 2:05:08 Std. ins Ziel, Mutai zwei Sekunden später. Worku wurde in neuer persönlicher Bestzeit Dritter.
Bei den Frauen machte besonders Aberu Kebede aus Äthiopien den besten Eindruck und hielt es bis zum Schluss durch. Sie siegte überlegen in 2:23:58 Std. Zweite wurde Bezunesh Bekele, dahinter kam Tomo Morimoto als Dritte ins Ziel.
Sabrina Mockenhaupt gab alles und wurde Vierte (2:26:21 Std.), verpasste knapp das Podium und Papa Bestzeit, war aber trotzdem zufrieden. Immerhin unterbot sie ihre persönliche Bestzeit um eine Sekunde.

Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.