20 September 2011 09:42
Der Berlin-Marathon ist immer einen Lauf wert: Für Bestzeiten, für die Stimmung, für das Drumherum. Die Strecke ist aber nicht nur flach und schnell, sondern auch geschichtlich beeindruckend. Wir zeigen eine 3D-Animation.
Eins ist vor dem 38. Berlin-Marathon sicher: Eine One-Man-Show von Haile Gebrselassie wird es wohl kaum geben. Denn in Vorjahressieger Patrick Makau hat der Superstar aus Äthiopien einen starken Konkurrenten um den Sieg. Nicht ausgeschlossen, dass sich die beiden Ausnahmeläufer auf der flachen Berliner Strecke ein so schnelles Rennen liefern, dass sogar der Marathon-Weltrekord wackelt. Der liegt noch immer bei 2:03:59 Stunden, aufgestellt von Gebrselassie beim Berlin-Marathon 2008.
Für den Großteil der 40.963 Marathon-Läufer wird es am Sonntag aber weniger um Rekorde gehen, sondern darum, Spaß zu haben und gut anzukommen. Mehr als eine Million Zuschauer auf den Straßen der Hauptstadt werden die Hobbyläufer dabei unterstützen.
Und die Läufer bekommen auch touristisch viel geboten, was die Leiden des Marathons erträglicher macht. Allein der Startschuss auf der Straße des 17. Juni ist ein Highlight. Reichstag, Dom, Fersehturm, Kreuzberg, Ku'damm, Potsdamer Platz – Läufer haben eine Vielzahl von Ausreden für langsame Zeiten ("War so überwältigt von der Gedächtniskirche …", "Wollte schon immer mal am Kotti 'nen Döner frühstücken").
Genau das macht Berlin aus: Jeder kommt auf seine Kosten.

Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.