13 Oktober 2010 00:00
Ernährung
Sorgt Cola im Wettkampf wirklich für neue Kraft? Wie geht man am besten mit Energie-Gels um? Und warum ist Salat manchmal keine gute Wahl? Ernährungsexperte Mark Warnecke gibt Antworten.
1. Viele Läufer glauben, dass ihnen Cola beim Marathon oder Triathlon hilft. Das ist ein Irrtum. Die Phosphorsäure in der Cola hemmt die Kalziumaufnahme, und der Zucker ist nur ein Einfachzucker.
2. Auch ist es falsch, ein Gel zu sich zu nehmen, ohne gleichzeitig zu trinken. Wenn man das Gel nimmt und erst etwas später trinkt, dann hat das Gel im Darm schon das Wasser gezogen. Im Endeffekt muss es fast wie ein Getränk getrunken werden, also aufgelöst zu sich genommen werden.
Das Gel allein einzunehmen ist nicht gut, weil dann der Dickdarm das Wasser erst später wieder aufnimmt. Das heißt, der Flüssigkeitsmangel, den ich habe, wird verstärkt, ohne, dass ich es merke. Die Unterwässerung würde also noch verstärkt. Das ist besonders schlecht, wenn man weiß, dass zwei Prozent Flüssigkeitsmangel zehn Prozent Leistungseinbußen bringt.
3. Der dritte Irrtum ist fast schon ein Klassiker: Viele meinen, Salat ist etwas Leichtes, aber das ist nicht der Fall. Der liegt aufgrund seiner Ballaststoffe und Fasern schwer, also lange, im Magen. Profis wissen das, aber einige Amateure vielleicht noch nicht. Also: Keinen Salat vor dem Wettbewerb essen!

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