Achim Achilles empfiehlt:Keine Ausreden: Die besten Tipps, Tricks und Regeln für den sicheren Winterlauf. |
26 August 2010 02:00
Wer immer nur auf der Stelle verharrt, wird dumm. Faulheit und Übergewicht lassen das Gehirn schneller altern, schreibt Ernährungswissenschaftler Dr. Wolfgang Feil. Und wer dick ist, vergisst früher.
Dr. Wolfgang Feil ist promovierter Biologe und Ernährungsberater zahlreicher Spitzensportler. Zu seinen Kunden gehören die Bundesligaspieler der TSG 1899 Hoffenheim, die Triathleten Jan Frodeno und Michael Göhner sowie Langstreckler Falk Cierpinski. Hobbysportlern ist er bekannt als Autor des Bestsellers "Die Lauf-Diät" (Südwestverlag 2009). Mehr von ihm auch auf: www.dr-feil.com.Wer kennt sie nicht, die kleinen Dummheiten im Alltag. Mal wieder den Schlüssel verlegt oder einen wichtigen Termin verpasst. Aber die Leistung unseres Gehirns ist keine gegebene Sache, die wir klaglos hinnehmen müssen. Das Gehirn kann sich verändern. Täglich wachsen Zellen nach und es bilden sich neue Querverbindungen.
Es ist ein bisschen so wie im richtigen Leben: Wenn wir neue Wege gehen, entstehen neue Trampelpfade. Es ist also nie zu spät, etwas zu ändern. Aber was hat eigentlich Einfluss auf unsere Gehirngröße und somit auf unsere Intelligenz?Eine neue Studie zeigt, dass hohe Body-Mass-Index-Werte, sowie hohe Hüfte-Taille-Werte und auch viel Bauchfett mit einem kleinen Gehirnvolumen einhergehen. Vereinfacht gesagt: Ein kleines Gehirnvolumen ist ein Indikator für eine schnellere Hirnalterung. Übergewicht in mittlerem Alter birgt ein hohes Risiko für eine Demenzerkrankung. Dicke vergessen also früher.
Wie so oft, handelt auch das Gehirn nach dem Motto: „Use it or lose it“, also: Benutzen oder Vergessen. Aus Untersuchungen von Profi-Musikern ist bekannt, dass der intensive Gebrauch der Hände die Wahrnehmung für taktile Reize außergewöhnlich verstärkt. Auch zeigt eine neue Studie, dass die aktiven Hirnanteile und der Tastsinn messbar nachlassen, wenn eine Hand durch einen Gips nicht mehr bewegt wird.
Das gilt natürlich auch bei der Arbeit: Wer täglich nur langweilige Routinearbeiten macht, und sein Gehirn nicht fordert, wird Hirnpotential einbüßen.
Auch das Herz spielt eine große Rolle für die Gesundheit des Gehirns. Erbringt es eine zu schwache Pumpleistung oder liegt eine Herz-Kreislauferkrankung vor, dann ist das Gehirn kleiner – was wieder zu schnellerer Hirnalterung führt.
Fazit: Für eine gute geistige Fitness bis ins hohe Alter sollten Sie folgenden drei Tätigkeiten nachgehen:
1. Halten Sie Ihren Körper, besonders im mittleren Alter auf Normalgewicht.
2. Regen Sie ihr Gehirn täglich mit neuen Herausforderungen an (z.B. durch Denkspiele wie „Sudoku“ und neue spannende Erlebnisse)
3. Treiben Sie regelmäßig Sport (z.B. vier bis fünf Stunden Laufen pro Woche).
Mark Warnecke: Durch Sport allein nimmt man nicht ab
Dr. Feil: "Richtige Ernährung bedeutet weniger Training"

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