01 Juli 2010 02:00
Der Muskelkater ist der Fluch des Läufers: Wer gestern noch munter durch den Park rannte, liegt heute wie gelähmt auf dem Sofa. Dabei gibt es einfache Tricks, mit denen sich die Schmerzen vermeiden lassen, wie ein Sportmediziner erklärt.
Wer nach dem Lauftraining über Muskelkater klagt, dem hilft, die betroffenen Körperpartien leicht zu belasten. Das sagt der Sportmediziner Prof. Dieter Böning von der FU Berlin in der Zeitschrift Apotheken Umschau. Gesteigerter Stoffwechsel repariere die Schäden in den Muskelfasern rascher, wodurch der Schmerz abklinge. Bei der Belastung sollte man jedoch auf keinen Fall übertreiben: Wer hart weiter trainiert, riskiert eine Muskelzerrung oder schlimmstenfalls einen Muskelriss, so Böning.
Auch Saunabesuche oder ein warmes Bad lindern den Muskelkater (das Wort ist übrigens eine Verballhornung von Katarrh, Entzündung). Wer sich jedoch mehr als eine Woche mit den Schmerzen plagt, sollte zum Arzt gehen. Womöglich hat die Pein dann nämlich ganz andere Gründe.
Der Sportmediziner hat aber auch eine gute Nachricht in Sachen Muskelkater: "Muskelkater macht die Muskeln stärker". Ein Muskelkater, der kurze Zeit zurückliegt, ist also die beste Prophylaxe vor einem neuen.
Läufer-Zipperlein – und was Du gegen sie tun kannst
Muskelkater: Wie er kommt und wieder geht

|
Gesundheit |
|
Gesundheit |
Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.