23 Juni 2010 02:00
Reiner Calmund geht in die Offensive: Sein Ziel ist es, 30 Kilo abzuspecken. Mittlerweile läuft er 18 km und spielt Federball. Was er mit Dirk Bach vorhat und was in Hanoi mit seiner Hose passierte, erzählt er auf Achim-Achilles.de.
Wie läuft's, Herr Calmund?
Es läuft entsprechend meines Körperumfanges "rund", wobei besonders erfreulich ist, dass die Kreise des Sportprogramms größer werden und gleichzeitig die meines Körpers kleiner.
Warum haben Sie mit dem Laufen angefangen?
Laufen ist für mich die natürlichste Bewegungsform, und jetzt wo ich bereits abgenommen habe und die Gelenke mitspielen, ist Laufen an der frischen Luft für mich ideal.
Wie weit haben Sie es beim ersten Mal geschafft?
Bei meinem medizinischen Check-Up im Institut für Kreislaufforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln musste ich den UKK-Walking-Test und damit zwei Kilometer zu Fuß bewältigen. Ich habe es geschafft, wurde aber sehr kleinlaut, was wirklich selten vorkommt. Bei den ersten Trainingseinheiten mit Joey Kelly an der Diepentalsperre steigerten wir uns auf 3,5 km. Auch hier war ich eher ruhig. Nicht dass mich Joey bekehrt hätte, es war eher so, dass ich meinen Atem für was anderes als das Reden benötigte.
Wie viel trainieren Sie pro Woche?
Wenn alles gut läuft, drei bis vier Mal.
Wo tut es nach dem Laufen am meisten weh?
In den ersten Wochen von "Iron Calli" tat es überall weh. Oberschenkel, Waden, Gesäß – und oben drauf immer noch ordentliche Blasen an den Füßen. Da hätten Sie mich eher fragen müssen, wo es nicht schmerzt.
Neuerdings bezeichnen Sie sich als Iron Calli. Fühlen Sie sich auch schon eisern?
Ich gehe mit eisernem Willen voran! In Thailand habe ich zum ersten Mal 18 km geknackt. Ganz ohne Zwicken. Natürlich will ich nicht wie Joey Kelly durch die Wüste rennen – ich bin keine Rennmaus wie er, sondern eher der Elefant. Aber mit anschaulichen Ergebnissen.
Wie ist Ihr Verhältnis zum inneren Schweinehund? Wer hat wen im Griff?
Vor einem Jahr hatte er mich noch voll im Griff, inzwischen hört er immer besser. Allerdings werde ich ihn nie ganz unter Kontrolle haben.
Ist Ihnen während dem Laufen schon mal etwas Skurriles passiert?
Zuletzt in Hanoi. Ich habe beim Walken unterwegs ein paar einheimische Kinder beim Federballspielen getroffen und sie natürlich direkt herausgefordert. Bei einem Ausfallschritt ist mir meine Hose vorne von oben bis unten gerissen. Ein Glück hatte ich ein langes T-Shirt an.
Ihr Ziel ist es 30 Kilo innerhalb eines Jahres abzuspecken. 25 Kilo sind schon weg. Welche kulinarischen Einbußen haben Sie dafür hingenommen?
Vor allem Kuchen und Mehlspeisen – meine große Liebe. Darauf verzichte ich – bis auf ganz wenige Ausnahmen – fast komplett.
Mit welchem Promi würden Sie gerne mal laufen?
Mein "Drill Instructor" Joey Kelly erfüllt ja bereits alles. Er ist prominent als Musiker und Extremsportler – und ein kleiner Schweinehund. Ansonsten würde ich gerne mal Hape Kerkeling mitnehmen, um zu sehen, ob er wirklich so gut zu Fuß ist und um viel Spaß zu haben. Zusätzlich könnte ich mir Dirk Bach mit einem kleinen Rucksack als laufende Versorgungsstation ganz gut vorstellen.
Welcher Promi sollte diesen Fragebogen als nächster ausfüllen?
Am besten Hape Kerkeling, damit ich mir noch ein paar Tipps abschauen kann.
Wie läuft's ... Ingo Oschmann?
Wie läuft's … Heikko Deutschmann?

|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.