23 Juni 2010 02:00
Er singt nicht nur, er läuft auch: Entertainer Mickie Krause läuft am Ballermann und fürchtet sich vor vier Meter großen Hunden. Angeblich treiben sie auf Mallorca ihr Unwesen und plagen arglose Läufer.
Wie läuft's ... Herr Krause?
Im Moment beschissen. Ich wurde vor zwei Tagen an den Stimmbändern operiert und muss jetzt erst mal den Mund halten. Gar nicht so einfach. Laufen darf ich aber trotzdem.
Warum laufen Sie überhaupt?
Ich hab schon immer Sport getrieben. Ich war bereits mit sieben Jahren im Fußballverein. In den Trainings gab es immer mal wieder Laufeinheiten, die mir eigentlich immer ganz gut gefallen haben. Laufen fiel mir nie schwer. Heute laufe ich, weil es der perfekte Ausgleich zum Job ist. Beim Laufen krieg ich den Kopf frei, kann neue Ideen sammeln und die Natur genießen. Ach ja, ich sehe außerdem besser aus als viele meiner Kollegen, die immer fetter werden. Laufen macht also sexy.
Wieweit haben Sie es beim ersten Mal geschafft und wie viele Kilometer laufen Sie aktuell pro Woche?
Ich bin lange Zeit immer nur 45 Minuten (8,5 km) gelaufen, meistens dreimal die Woche. Den ersten 60-Minuten-Lauf habe ich einer Autopanne zu verdanken. Nachdem ich 45 Minuten laufen war und dann mit dem Auto nach Hause wollte, sprang die Kiste nicht an, sodass ich noch einmal 15 Minuten länger laufen musste. Heute laufe ich im Schnitt 50 km die Woche, mindestens aber dreimal die Woche.
Wo tut's nach dem Laufen am meisten weh?
Toi, toi toi! Eigentlich habe ich kaum Beschwerden. Wenn ich welche hätte, würde ich weniger laufen. Gelegentlich schmerzen die Waden und die Fußsohlen. Aber meine Frau ist ja Physiotherapeutin.
Singen Sie während dem Laufen?
Heute nicht mehr – da würde es ja nur Ärger geben. Ich höre aber immer Musik beim Laufen.
Wie ist ihr Verhältnis zum inneren Schweinehund? Haben Sie ihn im Griff?
Den habe ich absolut im Griff, auch wenn ich beim Hamburg-Marathon bei KM 38 kurz gehen musste. Da hat aber der Verstand (sofern noch vorhanden und nicht schon versoffen) und nicht der Schweinehund gesiegt.
Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?
Ich bin stolz darauf, meine angedachten Laufziele zu erreichen. Auf Malle wollte ich unter 100 Minuten laufen uns hab es in 97 geschafft.
Ihr skurrilstes Läufer-Erlebnis?
Als Promi auf Mallorca zu laufen ist schon ziemlich skurril, vor allen Dingen, wenn man bei KM 30 am Ballermann vorbeiläuft und von den Leuten gefeiert wird. Erstaunlich war auch, dass mich der Moderator beim Hamburg-Marathon beim Zieleinlauf entdeckt hat und mich entsprechend feiern ließ.
Wovor haben Sie am meisten Angst beim Laufen?
Vor großen Hunden. Manchmal trainiere ich auf Mallorca. Leider kommen einem dort immer mal wieder vier Meter große Hunde entgegen.
Können Sie eigentlich besser singen oder besser laufen?
Ich kann beides sehr gut – Gott sei Dank!
Ihr bevorzugtes Dopingmittel?
Bier, gute Musik im Ohr und optimales Wetter.

|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
|
Promi-Interviews |
Hinweis: Diese Website verwendet Facebook-Plugins – sind Sie bei Facebook eingeloggt, werden Daten an Facebook übertragen. Mehr Infos dazu gibt es hier.