Achim Achilles empfiehlt:Die Achilles-Kolumne auf Spiegel Online: Mit Februar-Figur bei der Bodyshow. |
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| "Einfach loslaufen" (Teil 4): Der erste Wettkampf |
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Du willst es doch auch: dünner, fitter, schneller sein. Also warum zögerst du? "Einfach loslaufen – das schlanke Standardwerk für Lauf-Einsteiger" von Achim Achilles gibt dir gute Ratschläge, wie du deinen Körper aus dem Tiefschlaf weckst. Wir präsentieren Auszüge aus dem E-Book. Heute der Teil 4: Der erste Wettkampf.
Du hast es wirklich getan. Hast dich tatsächlich in den letzten Monaten regelmäßig in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett geschält, um ein paar ambitionierte Runden um
den Block zu drehen. Du hast Partys abgesagt. Selbst deine Ernährung hast du umgestellt. „Ackerschachtelhalm” ist dir jetzt ein Begriff. Du ertappst dich beim Kalorienzählen in der Kantine. Um dich wirklich „Läufer“ nennen zu dürfen, fehlt dir nur noch eine Kleinigkeit: der Wettbewerb.
Achim Achilles: "Einfach loslaufen – das schlanke Standardwerk für Lauf-Einsteiger"(Eriginals, 2,99 €)
Jede mittelgroße Stadt hat einen Citylauf, Großstädte ihren Marathon. Alle Marathons und Volksläufe findest du hier. Fünf Kilometer sollten fürs erste Mal genügen. Natürlich willst du dich bei deinem ersten großen öffentlichen Auftritt nicht blamieren und als Greenhorn entlarven.
Deshalb solltest du einige Dinge beachten. Zunächst: Kauf dir nicht extra neue Schuhe. Du wirst es bitter bereuen. Im besten Fall enttarnt man dich an der Startlinie als Anfänger. Im schlimmsten Fall läufst du dir gewaltige Blasen, brichst das Rennen vorzeitig ab und musst deiner Familie, Freunden und Kollegen die abgedroschenste aller Läufer-Ausreden präsentieren: „Die Schuhe waren schuld.“
Wenn der große Moment gekommen ist, du mit Adrenalin vollgepumpt und voller Tatendrang an der Startlinie stehst und die gespannten Blicke der Zuschauer nur auf dich gerichtet sind, dann hast du hoffentlich kurz zuvor nicht noch schnell ein Softeis geschleckt oder dir am Abend zuvor eine Pizza Calzone einverleibt. Leistung und Nahrungs-aufnahme hängen durchaus zusammen. Ganz klar: Vermeide alles, was schwer im Magen liegen könnte und schon beim bloßen Gedanken daran Gewissensbisse verursacht.
Die wichtigste Mahlzeit liegt am Tag vor dem großen Wettkampf, zwischen 14 und 18 Uhr. Dann heißt es, den Weltrekord im Nudelvertilgen zu brechen. Diese Kohlenhydrate kommen noch locker in Muskeln und Leber an. Das Frühstück am Renntag ist eher eine Beruhigungs-maßnahme für den Magen. Eine kleine Mahlzeit reicht: Toastbrot oder Brötchen mit Honig oder Marmelade – perfekt.
Wichtig ist, dass du gut hydriert an den Start gehst. Also, schon im Training und in den Tagen vor dem Rennen ausreichend Flüssigkeit tanken. Während des Laufs solltest du keine Experimente wagen und nichts ausprobieren, was du nicht schon im Training getestet hast. Wer plötzlich Erdbeershake trinkt, obwohl er sich vorher nur Fencheltee eingeflößt hat, riskiert Übelkeit. Für den ersten Fünfer brauchst du ohnehin nichts unterwegs, auch keinen Drink.
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