Achim Achilles empfiehlt:Keine Ausreden: Die besten Tipps, Tricks und Regeln für den sicheren Winterlauf. |
21 Juni 2010 02:00
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Erst kostet es Überwindung, dann macht es Spaß, am Ende fühlt es sich gut an. Anfänger-Versteher Piet nimmt alle Lauf-Novizen mit zur vierten Laufrunde.
Der Plan diesmal: 40 Minuten laufen – stöhn! was für'n Stress. Die Zeit rast, heute waren es wieder zwei Überstunden. Und jetzt noch laufen? Nö!
Aber es sind nur 40 Minuten!
Erinnerst Du Dich noch an das schöne Gefühl, das Du vergangene Woche nach dem Laufen hattest? Also, raus vor die Tür – das ist der schwerste Schritt, ab jetzt geht's leichter.
Du kannst jetzt schon zufrieden sein, weil Du Dich überwunden hast. Es geht nach rechts. Das Viertel ist noch ganz schön lebendig am Abend. Es ist fast eine Stunde heller als noch Anfang des Monats. Manche Leute kommen gerade nach Hause, andere gehen aus dem Haus. Wohin sie jetzt bloß hingehen? Ob sie wohl auch gelaufen sind?
Komische Gedanken, aber wenigstens denkst Du jetzt nicht mehr an die Arbeit. Hörst Du, wie Du atmest? Deine Schuhe schallen auf dem Asphalt. Deine Jacke raschelt bei jeder Armbewegung. Deine Arme bewegst Du rhythmisch, das Geräusch klingt gut.
Hey, schon im Park! Da drehst Du heute eine kleine Extra-Runde, bevor es auf vertrautem Weg wieder zurück geht. Es sollen ja 40 Minuten werden, also zehn Minuten länger als bei den ersten Läufen.
Linksrum und noch mal nach links. Zielgerade: Und jetzt lass die zehn Minuten nur acht Minuten lang sein. Beschleunige leicht, lege einen anderen Schritt ein. Dein Puls erhöht sich um vier bis fünf Schläge, Du atmest kräftiger, aber kontrolliert. Du bist an der Haustür – 38 Minuten.
Jetzt wird der Abend noch schöner.
Tempo machen für gute Haltungsnoten

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