21 Juni 2010 02:00
Einsteiger
Heute ist es an der Zeit, die Geschwindigkeit zu variieren. Laufcoach Piet Könnicke erklärt, wie Anfänger die ersten Tempowechsel in das Training einbauen – und was sie davon haben.
Der Plan für heute lautet: 45 Minuten Fahrtspiel. Fahre diesmal raus, irgendwohin, wo Du noch nicht warst. Oder wähle eine Strecke, die Du in den vergangenen Wochen kennengelernt hast. Oder vielleicht hat Dir jemand einen Tipp gegeben.
Heute betrittst Du Neuland. Nur Mut! Das einzige, worauf Du derzeit achten solltest: Wege und Straße müssen passierbar sein und keine Eispisten. Ich kann Dir versichern: Es gibt sie, die rutschfesten Wegstücke, man muss nur bereit sein, sie zu finden.
Das Schöne an unserem siebten Lauf: Du bist bereit dafür, Du willst es – schon seit Anfang des Jahres. Also lauf auch heute los. Wenn Du andere Läufer siehst, freut es Dich, dass Du nicht die einzige bist. Wenn Dir jedoch kein anderer Läufer begegnen sollte, kannst Du stolz darauf sein, dass wenigstens Du läufst – und das ist prima!
Heute machst Du ein Fahrtspiel: Das heißt, Du läufst zehn bis 15 Minuten langsam und locker, um Dich einzulaufen. Dann fängst Du an, das Tempo zu wechseln: Laufe 45 bis 60 Sekunden im flotten Tempo, das Dich angenehm fordert. Dann schwingst Du für zwei bis drei Minuten wieder in dein ruhiges Dauerlauftempo zurück.
Das wiederholst Du sechs bis zehn Mal. Du wirst merken, dass Dich das mehr anstrengt als unsere vorherigen Läufe – und das ist gut. Aber Du wirst auch merken, dass Du Dich während des Programms schnell erholst.
Während den letzten fünf bis zehn Minuten läufst Du locker aus. Du wirst erstaunt sein, dass Du Dich trotz der schnellen Passagen gar nicht so erschöpft fühlst wie erwartet.
Warum das so ist? Du wirst allmählich fit.
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