Achim Achilles empfiehlt:Keine Ausreden: Die besten Tipps, Tricks und Regeln für den sicheren Winterlauf. |
21 Juni 2010 02:00
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Eigentlich willst Du es doch auch: endlich ein Läufer werden. Wäre da nicht die Angst vorm ersten Mal. Doch genau so ging es auch dem erfahrensten Marathoni schon mal. Anfänger-Versteher Piet Könnicke beschreibt, was Laufnovizen auf der ersten Runde erwartet.
Der Plan: 20 bis 30 Minuten laufen. Die erste Entscheidung: Wann laufe ich – früh oder abends? Das Wochenende steht vor der Tür, Du hast noch viel vor, willst fit und frisch sein – also früh! Vor der Haustür hat man immer die Wahl: links oder rechts? Heute nach links. Langsam los, erstmal einrollen, die Nacht abschütteln. Wie fühlt sich das an?
a) leichter als gedacht
b) so schwer wie erwartet
c) anstrengend, aber gut und befreiend.
„Oh, wusste gar nicht, dass der Blumenladen schon so früh seine Lieferung bekommt.“ Acht Minuten sind um. Die Lunge brennt ein bisschen. Ruhig und gleichmäßig atmen. Nicht hecheln, im Zweifel an paar Schritte gehen, um den Atem zu beruhigen. Dann wieder langsam los laufen, nicht so schnell! Noch zwei Straßen weiter, dann rechts, die nächste wieder rechts und wieder zurück. Einmal um den Block. Nette Ecke, eigentlich!
Die Oberschenkel ziehen sich ein bisschen zusammen: einen schonenden Schritt laufen, flüssig bleiben, Rhythmusgefühl finden. Tempo ist egal, eine Pause ist erlaubt. Ein kurzes Stück durch den kleinen Park. Hundehalter sind Frühaufsteher. Nach fast einer halben Stunde wieder vor der Haustür.
Fühlt sich doch gut an.
Auf geht's auf die zweite Runde!

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